Archiv der Kategorie: Reparaturen/Refit

Blitzeinschlag – ein Fazit

Mi.,04.Apr.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1404, 12.404 sm von HH

Treffen sich zwei Bauern. Sagt er eine Bauer zum anderen: „Ich habe jetzt zwei tolle Versicherungen. Eine gegen Feuer, die andere gegen Blitz.“ Antwortet der zweite Bauer: „Das mit dem Feuer verstehe ich, aber wie machst du Blitz?“

In Gesprächen mit anderen Seglern hält sich, nach einem ersten geschockten Blick, das Mitleid über einen Blitzeinschlag in Grenzen. Nach kurzem Bedauern folgt unweigerlich: „Hat doch was Gutes, ihr habt dann eine komplett neue Navigation auf Kosten der Versicherung.“

Aber stimmt das wirklich?
Inhaltlich ja. Wir sind ‚alt gegen neu‘ versichert. Für jedes defekte Teil gibt es ein neues. So ein Versicherungsschutz hat seinen Preis. Immerhin zahlen wir im aktuellen Fahrgebiet ‚Karibik‘ dreitausend Euro jährlich an Versicherungsprämie.Ein Haus mit einem vergleichbaren Wert zu versichern, kostet keine zehn Prozent dieses Betrages.
Somit zahlt man den Schaden selber – in jährlichen Häppchen durch die Versicherungsprämie.
Das Prinzip einer Schiffs-Versicherung. Deshalb denke viele auch darüber nach, ab Pazifik, wenn die Prämie noch weiter ansteigt, auf eine Versicherung zu verzichten.

Alt gegen neu
Unsere alten Geräte funktionierten, wir waren zufrieden. Jeder weiß, dass Elektronik der jüngeren Generation nicht für die Ewigkeit gebaut wird. Instrumente sollen gar nicht mehr zwanzig Jahre und länger halten. Durchgehend fühlen sich unsere alten Bauteile wertiger an als die neuen Teile.

Die neuen Geräte können vermeintlich mehr. Vermisst haben wir bislang nichts. Braucht man z.B. eine Wassertemperatur-Anzeige? Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen.
Beim Radar machen wir einen Schritt nach vorne. Die neuen Geräte liefern ein Bild, was jeder interpretieren kann. Die alten Bilder erinnerten häufig an Ultraschallaufnahmen eines unbekannten Organs. Zudem ist der Stromverbrauch durch digitale Technik geringer. Wir können das neue Radar somit länger nutzen, ohne dass die Batterien in die Knie gehen.
Auch der Autopilot verheißt Gutes. Kommuniziert dieser doch nun mit dem Windmesser und ‚lernt‘, welchen Kurs er zu steuern hat. Der alte konnte nur stumpf nach einem eingestellten Kurs steuern.
Beim Rest der Instrumente bleiben wir auf unserem vorherigen Niveau.

Kabel
Alle Kabel sind auf Schmauch- und Brandspuren zu durchsuchen. Die Arbeit für so eine Durchsicht und der entsprechende Kabel-Tausch sind gewaltig. 350 Stunden hat Achim geschuftet.
Das hat echte Ordnung ist in das alte Kabelgewirr gebracht. Bereits zu Hause hat Achim schon immer gemeint, dass er ‚das mal machen müsse‘. Nur Elektriker machen sowas freiwillig. Auf vielen Schiffen unseres Alters sieht es ähnlich aus. Jetzt gab es keine Ausrede mehr.
Zum Glück weiß Achim was ein Multimeter ist und hat keine Angst vor Kabeln. Anderenfalls wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen.
Ein echter Vorteil, den Achim aus der Arbeit zieht: er kennt jetzt das Schiff ganz genau. Alles ist beschriftet und geordnet. Man bekommt wieder seine Hand in den Schaltkasten.

Baustelle
Wir haben drei Monate auf einer Baustelle gewohnt. Unter normalen Umständen ist das Leben zu Zweit auf einem Schiff schon manchmal, nennen wir es, schwierig. So eine Baustelle birgt echte Falltüren für eine Ehe: auf jedem freien Platz liegen Werkzeuge, Kabel und Ersatzteile. Staub und Späne legen sich wie ein Grauschleier auf alle Gegenstände. Wer nach einem Grund sucht für eine Trennung, der möge sich einen Blitz besorgen.

Fazit
Wir sind finanziell auf keinem Schaden sitzen geblieben. Achim kann nun mit verbundenen Augen in seinen Kabeln wühlen. Und trotzdem hätten wir gerne auf den Blitz verzichtet. Unterm Strich war die Zeit anstrengend und unangenehm. Unsere Pläne wurden über den Haufen geworfen, zwangsweise wurden wir ein Vierteljahr in eine Marina am Ende der Welt verfrachtet.
Ein paar Vorteile müssen noch zeigen, dass sie diesen Namen verdienen.

Versicherung
Große Anerkennung geht an Pantaenius, unsere Versicherung. Unkompliziert wurde der Schaden reguliert. Nachdem der Gutachter an Bord gewesen ist, kam sofort ein großzügiger Vorschuss. Die Kommunikation war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
Viele Gespräche, die wir mit anderen Seglern geführt haben, hatten zum Tenor: „Pack in den Schaden rein, was geht, Versicherungen machen immer Probleme, die hauen dich sowieso übers Ohr.“
Wir können das nicht bestätigen. Wir waren fair zur Versicherung und die Versicherung fair zu uns. Wir haben den Aufwand so gering gehalten, wie es ging: Transportkosten gebündelt, auf einen Hotel-Aufenthalt verzichtet (10 Tage hätten wir bezahlt bekommen), keinen Tischler für Holzarbeiten kommen lassen usw. Achim wurde für seine geleisteten Stunden von der Versicherung bedacht und es gab viel Lob für seinen Einsatz und die Transparenz in der Abrechnung.
Danke Pantaenius, wir empfehlen Euch uneingeschränkt weiter.

Dank
Mein persönlicher Dank geht an Achim. Ohne ihn würden wir noch drei Monate in der Shelter Bay hängen, da bin ich mir sicher. Nach anfänglichem Schreck über den ‚Alleinauftrag‘ hat Achim einfach losgelegt. Jeden Abend hat er versucht soweit aufzuräumen, dass wir die Hälfte des Salons und die Pantry ‚bewohnen‘ können. Zwischen herzhaften Flüchen hat er nicht einen Tag seine gute Laune verloren. Er hat auch in Bereichen, die ihm nicht so liegen, sein Bestes gegeben und unsere ’schiefe‘ Holz-Rückwand wird mich immer an den Tag erinnern als der Blitz kam.

Navi-Rückwand ;-)

Navi-Rückwand ;-)

Wenn’s läuft…Part two

Sa.,17.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1386, 12.404 sm von HH

Mit 30 Stunden Verzögerung geht es zurück ins Wasser.
Die verlängere Standzeit hat dem Antifouling auf der Sonnenseite nicht gut getan. Fast vollständig ist die Oberfläche blätterig. Es ist eine papierdünne Schicht. Wie viel Antifouling wir verloren haben, können wir schwer schätzen. Wir nehmen es wie es ist, können im Augenblick nichts dran ändern.

Der Travel-Lift setzt Atanga sanft ins Wasser. Die Gurte werden gelöst. Maschine läuft. Rückwärtsgang rein. Und nichts! Ein toter Antrieb. Die Diagnose ist schnell gefunden: der Gas-Seilzug ist gerissen.

Die Leinen-Jungs und der Kran-Fahrer hieven uns an den Wartesteg gleich um die Ecke.
Ruhe im Schiff und erst mal durchatmen. Nichts passiert. „Besser hier, als im Kanal“, reden wir uns selber die Sache schön.
Da fällt unser Blick auf den Tiefenmesser. Den neu eingebauten Tiefenmesser!
Die Anzeige zeigt drei hässliche Striche. Wassertemperatur und Geschwindigkeit (Null Knoten) werden brav angezeigt, nur die Tiefe fehlt. Im Trockentest, den Achim im Wassereimer vorgenommen hat, lief alles perfekt.

Ob es am Tiefenmesser liegt oder an dem Modul ITC-5, was alle Daten sammelt, um sie in das Bus-System einzuspeisen, ist nicht festzustellen. Der ITC-5 blinkt aufgeregt, was bedeutet, dass er den Tiefenmesser nicht erkennt. Es findet kein ‚handshake‘ zwischen den beiden statt. Achim fährt die Systeme runter, Systeme hoch, wackelt an diversen Kabeln und Steckverbindungen. Hilft alles nichts, die drei Striche bleiben.
Wir diskutieren, was das jetzt für uns bedeutet: Wir brauchen einen andern ITC-5, um die Fehlerquelle einzugrenzen. Wo gibt es eine Raymarine-Vertretung in Panama? Können die das übernehmen? Haben die überhaupt so ein Modul? Ausgerechnet auch noch am Wochenende.
„Ist doch Garantie“, wir müssen beide lachen. Der Händler aus den USA wird das Wort ‚Garantie‘ nicht kennen und uns schön an Raymarine verweisen. Und wer bezahlt das alles?
Falls es am Tiefenmesser liegt, müssten wir wieder aus dem Wasser. „Oh, nein, bitte nicht.“

Jetzt wird sogar Achim weich. Er sei soweit und möchte weinen. Ich formuliere im Geiste eine Verkaufs-Annonce: ‚Langfahrtschiff mit Seele, günstig abzugeben.‘ :mrgreen:

Mit Hilfe von zwei Schlauchbooten werden wir vom Wartesteg an unseren alten Liegeplatz zurück gebracht. Standgas und Bugstrahlruder funktionieren noch und die Jungs machen einen guten Job. Fehlerfrei (was jetzt nicht unbedingt zu erwarten war bei dem Lauf, den wir haben) parken wir ein.

Und dann ein kleines Wunder. Der Tiefenmesser zeigt plötzlich Tiefe. Selbstreparaturen sind ja mit Vorsicht zu genießen. Misstrauisch stellen wir die Kiste ab und schalten sie wieder ein. Die Anzeige bleibt. Eine Erklärung ist, dass der Tiefenmesser vom Kran bis zum Wartesteg noch zu wenig Informationen an das Modul gesendet hat. Diese Geräte gelten heutzutage als ‚lernfähig‘ – Skynet lässt grüßen. Vielleicht hat der Weg bis zum Liegeplatz dem ITC-5 gereicht, um zu lernen.
Wir hoffen das Beste und ich habe meine Annonce fürs erste wieder raus genommen.

Was bleibt ist der gerissene Gas-Seilzug.

Wo stehen wir neun Wochen nach dem Blitz?

Di., 06.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1375, 12.404 sm von HH

Die ins Schiff geschlagenen Wunden schließen sich. Achim hat bereits die Deckenverkleidung wieder angebaut. Unversehrt hat sie die Zeit beim Segelmacher gelagert. Jetzt bloß aufpassen, dass man keinen Gecko einmauert.

 keinen Gecko lebendig vergraben

keinen Gecko lebendig vergraben

Alle gelieferten Teile sind verbaut, alle Kabel verlegt. Die Systeme laufen.
Nur der Windgenerator macht noch Kummer. Der Gleichrichter ist getauscht und neue Regler eingebaut. Im Augenblick liefert er zu wenig Strom, jedoch ist schwer zu sagen, ob es an zu wenig Wind in der Marina oder am Generator liegt. Ein Test steht noch aus.
Und wir warten noch auf ein Antennenkabel aus den USA. Das erste ist beim Einbau kaputt gegangen, jetzt soll ein Ersatz her.
Nächste Woche haben wir einen Krantermin. Dann kommt Atanga aus dem Wasser, damit der Tiefenmesser getauscht werden kann. Die neue Erdungsplatte wird montiert und es erfolgt ein Check, ob unser Rumpf nicht doch etwas ‚Blitz bekommen‘ hat.

Die Zeit bis dahin ist Achim weiterhin gut beschäftigt. Seine ‚to-do-Liste ist noch immer lang, trägt aber immerhin als Überschrift ‚Finale‘. Die großen Sachen sind weg, es sind jetzt die vielen Kleinigkeiten: eine abgebrochene Halterung erneuern, die Kabel sichern, dass sie bei Wellengang nicht aufschubbern und die Geräte bei ‚Raymarine registrieren, um drei Jahre Garantie zu erhalten.

Erste Aufräumarbeiten finden statt. Gestern konnte ich das erste Mal sehen, dass unser Navitisch aus Holz besteht. Ich erhalte weiterhin ‚ehrenvolle‘ Aufgaben. Die haben meistens was mit ‚festhalten‘ oder ‚hol mal‘ oder ‚putzen‘ zu tun. Alle Schraubenkästen sortieren, ist ebenfalls so ein Job.

Wir freuen uns auf nächste Woche. Auf das Finale und eine Probefahrt.

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren

Eine Glühbirne wechseln, kann doch nicht so schwer sein

Di., 27.02.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1368, 12.404 sm von HH

„Wie viele Ostfriesen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln“, ist bekannt.
Wie lange braucht ein Skipper, um eine Glühbirne zu wechseln – zwei Tage.

Die Tücke liegt im Detail. Genauer gesagt in der Halterung für unser neues Topplicht. Die alte Halterungs-Platte passt nicht zur neuen Lampe. Also muss eine neue Platte her.
Zufällig lagen neulich auf dem Marina-jeder-legt-seinen-Müll-drauf-und-andere-nehmen-den-Müll-dann-mit-Tisch einige Edelstahlhalterungen. Ich war schon etwas sauer, weil Achim ganz stolz mit diesem ‚Müll‘ nach Hause kam: „Edelstahl kann man immer brauchen.“
Dass es sich so schnell bewahrheitet…

Die Marina hat eine kleine „Werkstatt“ in der wir Segler arbeiten dürfen. Soweit, so nett. Leider gibt es dort nur die lustigen 110 Volt-Anschlüsse, die unserer Bohrmaschine nur ein müdes Kurbeln entlocken. Aber Achim muss nicht auf dem Boden hocken und arbeiten.
Mühsam fiedelt er mit der Metallsäge eine Platte aus seinem Edelstahl-„Müll“. Löcher bohren, Gewinde schneiden und Kanten brechen.

Dann die Endmontage. Denkste! Passt natürlich nicht ganz, Mast hoch, Mast runter.
„Das blaue Kabel ist fürs Ankerlicht“, präsentiert mit Achim seine Eselsbrücke, „weil man dann saufen darf.“ Man, man, man, acht Wochen Dauerreparatur hinterlassen Spuren.

Eine neue Edelstahlplatte

Eine neue Edelstahlplatte

als Lampenhalterung

als Lampenhalterung

 

Ich kann es verstehen. Überall lauern Schikanen.
Der Einbau der neuen Batterie-Wächter ist auch so ein Fall. Anstatt anständige Rechtecke zu bauen, kommen die Teile achteckig. Was für eine Boshaftigkeit. Viele Flüche später und nach dem Einsatz aller, sich an Bord befindlichen, Werkzeuge ist es vollbracht. Wieder ein Tag weg.

Aus 4eckig wird 8eckig in Alu

Aus 4eckig wird 8eckig in Alu

Am Ende sieht es dann gut aus

Am Ende sieht es dann gut aus

 

Wie ist der Stand der Dinge? Gut! Nicht nur arbeitstechnisch geht es voran, wir sprechen sogar noch miteinander.
Aus Deutschland ist unsere zweite Lieferung wohlbehalten angekommen. Wir hatten super freundliche Helfer (danke noch einmal ins Erdgeschoss und in die 5.Etage), die aus sieben Einzellieferungen ein Paket geschnürt haben. Nicht auszudenken, wir hätten sieben Pakete verfolgen müssen.

Bislang konnte Achim noch für alles eine Lösung finden. :-) Das Chaos ist zum Teil furchtbar. Dann gibt es noch nicht mal einen Platz für mich und meinen Laptop. Sägespäne, Metallspäne, Staub, Unordnung und Durcheinander. Dazwischen muss gekocht und gebacken werden. Ich wische um das Wirrwar aus Kabeln und Kartons drum herum und versuche ein normales Leben aufrecht zu erhalten.
Der Schimmel ist wieder verschwunden. 70 Grad Luftfeuchtigkeit, kein Regen und ein steiger Wind geben ein gutes Arbeitsklima.

Raymarine

Mi., 21.02.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1362, 12.404 sm von HH

Willkommen in der schönen digitalen Welt. In der Welt von Raymarine.
Der Radar kommuniziert per WiFi mit dem Plotter und der Autopilot spricht mit dem Windmesser.
Alle Geräte kennen sich, jeder weiß vom anderen. Daten werden von einem Gerät zum anderen übermittelt. Durch die ‚Raynet-Kabel‘ werden alle Komponenten zu einem Netzwerk verbunden.
Das ist neu für uns. Unsere alten Geräte kannten sich nicht, jedes Teil war ’stand alone‘, außer das Radar und der Plotter.

Wir haben uns komplett für Raymarine entschieden.
Unser alter Plotter und das Radar war vorher schon Raymarine. Die Navigation war ‚B&G‘ und beim Autopiloten hatten wir ‚Simrad‘ – sozusagen die Mercedes S-Klasse im maritimen Bereich.
Raymarine ist so eine Art ‚VAG‘. Wie ein Passat, solide und weit verbreitet. Aber nicht so sexy. Trotzdem sind die meisten Nutzer von Raymarine zufrieden, außer denen, die eine Montags-Installation erwischt haben.

Wir sind nach dem Prinzip ’neu für alt‘ versichert, hätten somit die, teureren ‚Simrad‘-Geräte (heute gehören ‚B&G‘ und ‚Simrad‘ zusammen), wählen können.
Die unkomplizierte Vernetzung durch das ‚Raynet-Kabel‘ hat uns jedoch überzeugt. Natürlich kann man auch ‚Simrad‘ in ein Raymarine-Netz einspeisen, aber es bedarf sicher einiger Überredungskünste bis die miteinander sprechen.

Unsere alte ‚B&G‘ Navigation lief treu seit 29 Jahren auf Atanga. Unkaputtbar solche Teile. Noch mit analogen Anzeigen. Retro und etwas altodisch, aber zuverlässig. Ob die ‚B&G‘ Qualität heute noch die gleiche wäre, darf angezweifelt werden. Neue Miele-Waschmaschinen halten auch keine zwanzig Jahre mehr.
Außerdem verfügt Raymarine über ein weit verbreitetes Netz an Vertretungen.

Ohne Internet-Update wollen die Komponenten sich nicht erkennen. Das macht Achim morgens um 5:00 Uhr, wenn das Internet noch unbelastet ist. Tagsüber, wenn der halbe Hafen im Netz hängt, kann man das vergessen. Die Kartons sind abgearbeitet – alles klappt vom Feinsten.
Kein Gerät muss lange überzeugt werden, beim großen Netzwerk-Spiel mitzumachen.

In Kleinigkeiten enttäuscht Raymarine dann leider doch.
Die mitgelieferten Schrauben sind von so mieser Qualität, dass sie nach einmaliger Nutzung rund gedreht sind. Die Rahmen um die Anzeige-Einheiten, die diese Schrauben verdecken, sind billigster Plastik-Schrott.
Am meisten entsetzen Achim die Kabel für den Mast. Die Ummantelung ist so weich und unwertig, dass beim leichten Ziehen über die Kante die Ummantelung beschädigt wird.
Liebe Raymarine-Leute: das ist echt am falschen Platz gespart und schmälert den guten Eindruck ganz erheblich. Dann seid ihr maximal noch Dacia-Klasse.

Das alte B&G Gerät dient nur noch als Platzhalter, weil wir das Loch nicht brauchen

Das alte B&G Gerät dient nur noch als Platzhalter, weil wir das Loch nicht brauchen