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‚Ciudad Perdida‘ – Tag 1 – Ein garstiger Anfang

Mi., 19.Jul.17, Kolumbien/Sierra Nevada de Santa Marta, Tag 1145, 11.850 sm von HH

Ich liege in meinem Bett-Stall und lausche auf die Geräusche.
Um 20:00 Uhr ist bereits Ruhe im Camp. Alle sind fertig. Hier noch ein paar französische Worte, dort noch ein spanisches Kichern.

In zwei Etagen liegen wir in einer Art Legebatterie dicht neben einander. Nur getrennt durch zwei Schichten Moskito-Netze. Das muss an Privatsphäre reichen.

Bett-Ställe

Bett-Ställe

 

Die Decken vor denen ich so viel Grausen hatte, entpuppen sich als ‚machbar‘. Matratze und Kopfkissen sind bezogen. Wirken allerdings benutzt. Die Decke ist ein bunter Mikrofaser-Lappen.
Meine Anti-Ekel-Strategie sind lange Unterhosen und ein Shirt mit langen Ärmeln. Das wird sowieso empfohlen wegen der Moskitos. Um das Kopfkissen wickel ich ein Tuch. Das habe ich vorsorglich eingepackt, da eine aufmerksame Segel-Freundin meinte: „Bett-Wanzen bevorzugen die weiche Haut am Hals.“ :mrgreen: Danke dafür.

Hätte ich man mehr Angst vor der Strecke gehabt als vor benutzter Bettwäsche. Der als harmlos geltende erste Tag ist, ich formuliere mit Bedacht, ist beschwerlich. :lol:

Vier Stunden für sieben Kilometer liegen vor uns. Wir sind eine Truppe von dreizehn Personen plus Ciser unserem Guide vorne weg, und Carlos, dem Guide, der hinten aufpasst, dass keiner verloren geht.

Es fängt leicht an. Meistens bergauf, etwas bergab, mal ebene Strecke, gute Wege. Mein Stock, den ich mir gegriffen habe (von Rückkehreren im Start-Camp zurück gelassen), wird von Achim milde belächelt: „Ist der nicht lästig?“

Nach drei Stunden sind wir auf 600 Höhenmetern angekommen. Durchgeschwitzt, aber noch fähig zu lächeln und zu atmen. Eine kleine Pause mit Wassermelone als Snack wird dankbar angenommen.

Sierra Nevada de Santa Marta

Sierra Nevada de Santa Marta

 

Es zieht dunkel auf. Noch eine Stunde zu laufen. Nur bergab. Wieder runter auf 400 Meter. Zehn Minuten später regnet es. Erst Landregen, dann Tropenregen.

Es gibt zwei Fraktionen in unserer Gruppe: die mit und die ohne Regenjacke. Am Ende macht es keinen Unterschied. Wer eine Regenjacke anhat, schwitzt so sehr, dass er genauso nass wird wie die ohne.
Wir gehören zu denen ohne Jacke. In den Rucksäcken ist alles wasserdicht verpackt, da kann nichts passieren.

Der Weg weicht schnell auf und wird glitschig.
Achim äugt neidisch auf meinen Stock.
Der Weg wird steiler.
Kleine Rinnsale machen aus dem Glitsch zentimeterdicken Modder.
Achim sucht in den Büschen nach einem Stock.

Der Weg weicht auf zu knöcheltiefen Morast. Jetzt bloß nicht ausrutschen. Wir kommen nur mühsam voran. Die Schuhe saugen sich im Matsch fest. Gut für den, der einen Stock hat.
Von oben der Regen, von unten der Schweiß. Wir schwitzen alle wie die Schweine, dampfen im Regen.

Achim findet einen Knüppel mit seitlichen Ästen dran, viel zu dick und ungeeignet. Egal, ohne Stock kommt man nicht mehr voran.

Der Weg wird noch steiler. Knietief ausgewaschene Rinnen.
Die ersten rutschen weg. :shock: Landen mit Hintern und Rucksack im Modder. die gesamte Kehrseite ist Lehm verschmiert.

Der rote Matsch droht von oben in die Schuhe zu quellen.
Eine gehbare Strecke zu finden, wird immer schwieriger. Ciser hilft wo er kann, zeigt bessere Wege.

Nach zwei mühsamen Stunden erreichen wir das Camp.
Nass bis auf die Unterwäsche. Kaputt und ausgepowert. Ein kräftiges Abendessen weckt die Lebensgeister, eine kalte Dusche erfrischt.

Das erste Mal, dass wir Zeit haben, die Mitglieder in der Gruppe näher kennen zu lernen.
Die lehmverschmierte Unterwäsche derer, die gerutscht sind, kennt man bereits. Die hängt zum Trocknen zwischen Esstisch und Bett.
Eine sinnlose Maßnahme. Dass hier nichts trocknen wird, erkennt jeder.

Um 20:00 Uhr ist Ruhe im Camp. Ich liege in meinem Stall und lausche dem Regen auf dem Wellblechdach.
Morgen erwartet uns der härteste Tag: fünfzehn Kilometer Marsch, geplant sind neun Stunden.

Hätte ich mir man Sorgen um die Strecke gemacht.

Trekking zur ‚Ciudad Perdida‘

Di., 18.Jul.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1144, 11.850 sm von HH

Morgen geht es ans Eingemachte.
Unser ‚Backpacking‘ in Mexiko war eine Kindergarten-Vorstellung gegen das, was kommt.
Im Grunde haben wir ja nur unseren Rucksack vom Hotel zum Bus getragen.
Jetzt erwartet uns ein anderes Kaliber.

Wir wollen zur ‚Ciudad Perdida‘ – zur ‚Verlorenen Stadt‘.

Erst 1975 wieder entdeckt, ist sie eine der größten präkolumbischen Stätten Südamerikas.
Vor über tausend Jahren von den Tairona errichtet, ist die Stadt in Vergessenheit geraten bis Grabräuber sie überwuchert in der Sierra Nevada entdeckten und plünderten.

Vor ein paar Jahren konnte man als Tourist mit dem Hubschrauber dorthin gelangen.
Den Kogi ist die ‚verlorene Stadt‘ heilig und so wurden Hubschrauber-Landungen eingestellt.

Heute ist sie nur zu Fuß zu erreichen. Über einen knapp 25 km langen Treck (und das gleiche zurück) durch den kolumbianischen Utwald.
Der Weg führt über steile Dschungelpfade, es gilt mehrfach Flüsse zu durchqueren und sich auf 1.200 Höhenmeter vorwärts zu arbeiten.
Am Ende sind noch über tausend Stufen zur ‚verlorenen Stadt‘ zu überwinden.

Ohne Handy Empfang, kein Internet, kein Strom.

Der Track gilt als mittelschwer und die häufigsten Beschreibungen lauten: „Du willst aus deiner Komfort-Zone raus…? Nichts, wirklich nichts bleibt trocken. Unglaublich anstrengend. Es gibt Millionen Mücken und zeitweise Bettwanzen.“ :shock:

Wir haben die Wahl zwischen vier oder fünf Tage Wanderung.
Wir entscheiden uns für den fünf-Tage-Track. Vor dreizehn Jahren wurden hier noch Touristen entführt, heute gilt der Weg als sicher. Mit der Farc gibt es ein Friedens-Abkommen und der Coca-Anbau hat sich in den Westen Kolumbiens verlagert.

Übernachtet wird in Hängematten oder in Gemeinschafts-Unterkünften in Stockbetten.
Nachts wird es kühl in den Bergen, aber es soll ‚Decken‘ geben.
Noch angewärmt vom Vorschläfer oder wie muss ich mir das vorstellen? Ein Laken oder Leinen-Schlafsack wird empfohlen.

Um die Verpflegung brauchen wir uns keine Gedanken machen, die wird von Eseln in den Urwald getragen. Für den ersten (halben) Wander-Tag muss man sein Trinkwasser mitbringen. Alle weiteren Tage wird durch ‚Pillen‘ Regenwasser trinkbar gemacht.

Nur :lol: seine persönlichen Sachen muss man selber schleppen: Klamotten, Waschzeug, Handtuch, Toilettenpapier, Taschenlampe und Fotoapparat.

Wie viel kann eine durchschnittlich fitte Mittel-Europäerin tragen?
Bei 30 Grad Hitze und 98% Luftfeuchtigkeit?
Ohne nach zwei Stunden nach einem Sauerstoff-Zelt zu verlangen?

Empfohlen wird nicht mehr als 10 kg mitzunehmen.
Für mich ist das zu viel. Viel zu viel.
Mein erster Stapel, den ich zusammen stelle, wiegt 7 kg. :shock:
Zu viel!

Ich handel mit Achim aus, dass er unser Waschzeug (total albern: Zahnbürsten, Shampoo, Deo und eine Haarbürste), das Mückenspray, Pflaster und Durchfall-Pillen alleine trägt.
Dann mogel ich ihm noch ein Handtuch unter – das hat zur Folge, dass er neun Kilo, inklusive drei Kilo Wasser, tragen muss.
Und ich verzichte auf frische T-Shirts für jeden Tag. Es stinken wahrscheinlich sowieso alle ab Tag zwei.

Auf ein Betttuch muss ich ebenfalls verzichten. Das ist schlimm, ekel ich mich doch in Hotel-Zimmern schon vor den Tagesdecken zu Tode.
Am Ende schaffe ich es auf 5,5 kg inklusive anderthalb Liter Wasser.

Den Kogi-Indianern ist es traditionell noch erlaubt Coca Blätter zu kauen. Vielleicht kann ich einem der Jungs (nur die Männer dürfen kauen) ein paar abschwatzen.
Gilt Coca Blätter kauen doch als Leistung steigernd. Nicht umsonst kaut die indigene Berg-Welt Südamerikas das Kraut.

Vorsichtshalber habe ich mir die Wuchs- und Blattform von Erythroxylum coca – dem Coca-Strauch eingeprägt. Nicht, dass man an seinem Glück noch planlos vorbei läuft. :mrgreen:

Ich melde uns mal ab für die nächsten fünf Tage.

Santa Marta

Do., 13.Jul.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1139, 11.850 sm von HH

Santa Marta ist wohl der quirligste Ort an dem wir bislang waren.

Die meisten Geschäfte werden auf der Straße gemacht.
Die Fußwege vor offiziellen Geschäften sind voll geparkt mit Fliegenden Händlern, Saftbuden oder Fress-Ständen.
Dadurch ist der Fußweg kaum mehr begehbar, was die Menschen auf die Straße zwingt.
Dadurch ist die Straße kaum mehr befahrbar, was die Autos zum Hupen zwingt.

Wer es eilig hat, umgeht besser die Einkaufsstraßen.

Touristen laufen fast gar keine umher. Der gemeine Touristen-Segler hasst ja auch nichts mehr als andere Touristen. :mrgreen:
Ein paar Backpacker, die in den angrenzenden Bergen wandern wollen. Das war’s.

Santa Marta gilt als die älteste Stadt Südamerikas. Gegründet 1525.
Schnell jedoch läuft Cartagena der Stadt den Rang ab. Santa Marta verliert an Bedeutung und an Glanz. Den holt sich der große Bruder Cartagena.

Heute ist nicht mehr viel aus der Kolonial-Zeit erhalten, nur ein paar Straßenzüge sind Zeitzeuge, dass vor 500 Jahren die Spanier hier landeten.

Kathedrale von Santa Marta

Kathedrale von Santa Marta

 

Ein zweihundert Jahre alter Friedhof liegt mitten im Altstadt-Centrum. Aufwendige Mausoleen mit Putten, Engeln und Inschriften wechseln mit Gräbern neueren Datums.
Hier wir in zwei Klassen beerdigt. In der ersten Reihe die Nobel-Gräber, dahinter, kaum zu erreichen und verdeckt, die ‚Favelas‘ unter den Gräbern. Grob gebaute Nischen für Urnen.

Die Preisliste steht gleich am Eingang: Vier Jahre ein „Gewölbe“ mieten, kostet 500 Euro.
Ein kleines „Beinhaus“ ist für den gleichen Zeitraum für 160 Euro zu haben.
Der Friedhof ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, fröhlich schwatzend wird durch die Gänge flaniert oder die älteren Herrschaften hocken im Schatten der Bäume.

Die Versorgungslage in Santa Marta ist her-vor-ragend.
Es gibt Alles und alles für kleines Geld. Außer Milchprodukte und Schokolade, damit tun sich die Geschäfte schwer.
Obst und Gemüse ist von ausgezeichneter Qualität. Nie waren die Ananas saftiger, süßer und preiswerter. Weniger als ein Euro kostet eine große Frucht.
Auf dem offiziellen ‚Schwarzmarkt‘, mitten im Zentrum gibt es Zigaretten aus China (China Duty not paid :oops: ) und Rum aus Venezuela. Das Rauerherz freut sich, die Stange ist für 13 Euro zu haben.

Schwarzmarkt-Kunde incognito

Schwarzmarkt-Kunde incognito

Mittags können wir für 2,50 EUR pro Person essen gehen. Vorsuppe, Hauptgericht und köstlichen, verdünnten Fruchtsaft, soviel man möchte.
Abends kostet es ein wenig mehr…da muss man schon 4,00 EUR für ein Essen berappen. ;-)
Das Essen ist bodenständige Hausmanns-Kost. Die Suppe ein Reste-Mix, sämig aufgekocht mit Kartoffeln oder Bohnen. Herzhaft lecker.
Das Hauptgericht ist gegrillter Fisch oder Fleisch mit Salat, Reis und Kochbananen-Taler. Manchmal auch Pommes. Keine kulinarischen Höhenflüge, aber grundsolide.

Dafür kann man nicht selber kochen.
Was uns gut in den Kram passt, da die fortschreitenden Lackier-Arbeiten in der Pantry angekommen sind. Sperrzone.

Oder es gibt BBQ auf dem Marina-Gelände.
Organisiert von der kleinen Gemeinde der Langfahrtsegler (Finnen, Amerikaner, Engländer und ein paar Deutsche), die wir uns hier eingefunden haben.
Rinderfilet vom Markt kostet grad 11,00 EUR das Kilo. Da freut sich der Skipper, wenn sich die Grillstangen verbiegen. Fleisch satt.

Koom mi nich an de Farv!

Mi., 12.Jul.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1138, 11.850 sm von HH

Dieser Hamburger Schnack als ernst gemeinter Hinweis hat eine Lebensdauer von 15 Minuten. Als mein Held von der Dusche zurück kommt, steht er mit dieser Pose im Salon. :shock:

Breitbeinig und gut aufgelegt.
Das ändert sich spontan als ich an anbölke: „Hand ab! Rechts ist doch frisch gepinselt!“

Szene nachgestellt

Szene nachgestellt

Dass es eine Herausforderung werden würde auf dem Schiff zu wohnen und gleichzeitig heikle Stellen zu lackieren, war zu erwarten. Aber das? Den Kopf nur zum Haare schneiden, oder wie? :mrgreen:

Ist man nur eine Minute abgelenkt, schon hat man Malheur.
Um die kritische Stelle herum liegt Papier, von der Decke hängen Bänder, um auch beim letzten Crew-Mitglied die Erinnerung wach zu halten: „Achtung, frisch gestrichen.“

Dabei sind die Grundvoraussetzungen gar nicht schlecht. Durch die Hitze ist der Lack  nach dreißig Minuten schon staubtrocken. Ich kann morgens den ersten Schlag drauf pinseln und nachmittags bereits anschleifen und die zweite Schicht lackieren.
Trocknung wie im Lackier-Raum. Cool.

Dazwischen gibt es diese schwierige Phase, wo Anfassen unerwünschte Fingerabdrücke hinterlässt.
Die Erkennungsdienstlichen Maßnahmen sind angeschlossen. Alle Fingerabdrücke in die Schiffs-eigene Datenbank übernommen. Ausreden ‚ich war’s nicht‘ sind ab sofort, für uns beide, zwecklos.

Wir kommen um das Pinseln nicht länger herum.
Der Lack ist ab. Weg. Einfach abgegrabbelt. Natürlich nur an Stellen, die tausend Mal am Tag angefasst werden. Scheuerleisten in Bad, Pantry und am Navitisch. Und alle Haltegriffe.

Um uns beiden das Leben zu erleichtern, lackiere ich zuerst die Steuerbordseite, dann kommt Backbord. „Vorsicht, Achtung, Bauch einziehen, nicht gegen lehnen. :shock: Koom mi nich an de Farv, Du Dösbaddel.“

Die Tairona

Di., 11.Jul.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1137, 11.850 sm von HH

Die präkolumbischen Ureinwohner in Kolumbien waren die Tairona.
Bereits um 900 zogen sich die Tairona aus unbekannten Gründen aus den Küstenstreifen in die unzugänglichen Bereiche der ‚Sierra Nevada de Santa Marta‘ zurück. Dort errichteten sie Terrassenstädte in den Berghängen. Alle zwischen 900 und 1200 Meter Höhe.

Zur Hochzeit der Tairona soll es 200 dieser Terrassenstädte gegeben haben.

Als die Spanier ins Land einfielen, leisteten die Tairona heftigen Widerstand. Das Christentum lehnten sie rundweg ab. Trotzdem war um 1630 auch die entlegenste Stadt der Tairona erobert. Rücksichtslose Plünderung und die Suche nach Goldobjekten begann.

Das Goldmuseum in Santa Marta (freier Eintritt) stellt ein paar wunderschöne Stücke aus, die alle Plünderungen überlebt haben.
Nasenringe hatten es den Tairona besonders angetan. Im aufwendigen Wachs-Ausschmelz-Verfahren bei dem sowohl die Form als auch die Gussform verloren geht, wurden filigrane Schmuckringe hergestellt.
Das Gold wurde gehämmert, getrieben und gelötet.

Tonfigur

Tonfigur

 

Vielmehr ist nicht bekannt über die Tairona, da sie wie andere Südamerikanische Ur-Völker keine eigene Schrift entwickelten.

Heute leben die Kogi in der ‚Sierra Nevada‘ und gelten als direkte Nachfahren der Taitona. Dieses Volk gilt als eins der am wenigsten akkulturierte der Welt. Sie nehmen kaum Veränderungen und Anpassungen an fremde Kulturen an.
Zurück gezogen leben sie in den Bergen und pflegen ihre Traditionen. Fünf-bis Sechstausend Kogi soll es geben.

Sie sind die Hüter der ‚Verlorenen Stadt‘ in der ‚Sierra Nevada‘ und pflegen die alten gepflasterten Verbindungswege, Brücken, Stege und Treppen zwischen ihren Terrassen-Wohnstätten.

In Santa Marta trifft man hin und wieder auf einen Kogi-Mann.
Auffällig in ihrer weißen Tracht, an den helmartigen Hüten gut zu erkennen, wenig angepasst an die neuen Kulturen.