{"id":4297,"date":"2015-08-05T19:03:40","date_gmt":"2015-08-05T19:03:40","guid":{"rendered":"http:\/\/atanga.de\/?page_id=4297"},"modified":"2020-05-30T19:24:14","modified_gmt":"2020-05-30T19:24:14","slug":"einbau-und-technik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/atanga.de\/?page_id=4297","title":{"rendered":"Amateurfunk &#8211; Einbau und Technik"},"content":{"rendered":"<!-- PMB print buttons is only displayed on a single post\/page URLs--><p>Um es vorweg zu nehmen. Der Einbau einer Kurzwellenanlage auf einem Segelboot kann sich unter Umst\u00e4nden als nicht ganz einfach erweisen. GFK Boote haben es in diesem Zusammenhang noch etwas schwerer als ihre Schwestern aus Alu oder Stahl, da das Schaffen einer guten Erdung (Gegengewicht)\u00a0in den Plastikschiffen\u00a0deutlich aufwendiger ist.<\/p>\n<p>Wer keine Lust hat, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, kann sich aber in professionelle H\u00e4nde begeben und bekommt mit Sicherheit eine gute funktionierende Anlage. Dass das allerdings ein m\u00e4chtiges Loch in das Budget rei\u00dft, soll hier nur am Rand erw\u00e4hnt werden. Profis werden einem \u201eNichtswisser\u201c viele Teile f\u00fcr viel zu viel Geld verkaufen wollen. Ich hatte Angebote f\u00fcr Funkger\u00e4te auf dem Tisch, die mich fast haben ohnm\u00e4chtig werden lassen. Recherche auch bei Internationalen H\u00e4ndlern lohnt!<\/p>\n<h2><strong><u><small>Funkger\u00e4t<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Wir hatten uns zun\u00e4chst f\u00fcr ein IC-706MKIIg entschieden, da es relativ klein ist und f\u00fcr ca. 500\u20ac gebraucht zu haben ist. Um es kurz zu machen\u2026in Portugal haben wir es gegen ein IC-718 ersetzt. Der Hauptgrund daf\u00fcr war, dass das\u00a0IC-706KIIMKg sehr stark rauschte.<br \/>\nDas IC-718 ist sicher nicht das modernste aller Funkger\u00e4te. Es kommt ohne DSP und hat auch ansonsten keine wirklichen Filtereinstellungen anzubieten. Es ist jedoch robust und hat schon auf vielen Schiffen erfolgreich seinen Dienst geleistet.<\/p>\n<p>Wie bei allen Funkger\u00e4ten, die f\u00fcr den Deutschen Markt gebaut werden, war auch bei diesem Ger\u00e4t der TX Bereich auf die Amateurfunkb\u00e4nder begrenzt. Bei den meisten Ger\u00e4ten ist eine Frequenzerweiterung leicht m\u00f6glich und so haben wir die sperrende Diode kurzerhand ausgel\u00f6tet. Wem das zu hei\u00df ist, der kann sich die Diode eventuell beim seinem H\u00e4ndler entfernen lassen. Mehr als \u20ac 25 sollte das nicht kosten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/atanga.de\/?p=2317\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frequenzerweiterung IC-718<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-4297 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"Dioden\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dioden3.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dioden3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-2322\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-2322'>\n\t\t\t\tEintr\u00e4chtig sitzen D53, D54 und D55 nebeneinander\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"Dioden\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dioden5.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dioden5-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-2323\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-2323'>\n\t\t\t\tD54 ist weg\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Gesamtkosten des Ger\u00e4ts ca: \u20ac 600<\/p>\n<p>Das Funkger\u00e4t sollte direkt an die Batterie angeschlossen werden (Sicherung nicht vergessen). Hierbei darf beim Kabelquerschnitt nicht gespart werden, da ansonsten die Spannung unter Last zu sehr einbricht. Bei unserem Ger\u00e4t f\u00fchrt das dazu, dass es nur noch mit verminderter Leistung sendet. Wir haben 2x6mm\u00b2 verlegt, mehr w\u00e4re aber auch nicht schlecht gewesen. Also&#8230;&#8220;kurze Wege und dicke Kabel&#8220;.<\/p>\n<p><strong><u><small>Pactor Modem<\/small><\/u><\/strong><\/p>\n<p>Ein Pactor 4 Modem war uns zu teuer und somit haben wir ein gebrauchtes PTC-IIUSB mit Pactor 3 Lizenz f\u00fcr ca. \u20ac 350 erworben. Das Modem wird mit zwei Kabeln an das Funkger\u00e4t angeschlossen. Unser Ger\u00e4t wies bereits die M\u00f6glichkeit der Bluetooth Kommunikation mit dem Notebook auf, was den gro\u00dfen Vorteil hat, dass man nicht mit kabelgebundenen St\u00f6rungen zwischen Modem und Rechner zu k\u00e4mpfen hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/atanga.de\/?p=742\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pactor Modem<\/a><\/p>\n<p>Pactor 4 hat sicher viele Vorteile, wenn man auch eine Gegenstation hat, die diesem Standard entspricht. Auf 30m z.B. findet man aufgrund der Bandbreitenlimitierung schon nicht einmal mehr Pactor 3.<\/p>\n<h2><strong><u><small>Tuner<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Mehr oder weniger zuf\u00e4llig habe ich, als ich mich f\u00fcr Funk zu interessieren begann, einen SG-230 Automatik Koppler mit Smartlock in der \u201eBucht\u201c gekauft. Mit ca. \u20ac 350 war das allerdings ein guter Kauf. Der Tuner sollte so nah wie m\u00f6glich an der \u201eErde\u201c angebracht werden. Gleichzeitig ist es erstrebenswert, die Zuleitung vom Koppler zum Achterstag m\u00f6glich kurz und geradlinig zu legen. Auf unserem Schiff ist dies schwer zu erreichen, da er Isolator im Achterstag in ca. 2,30m \u00fcber dem Deck h\u00e4ngt. Der Kompromiss sah daher so aus, dass der Tuner ca. 1m von der Erde entfernt sitzt.<\/p>\n<h2><strong><u><small>Verbindung Transceiver zu Tuner<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Da ich es besonders gut meinte, habe ich Aircell 7 f\u00fcr die Verbindung von Transceiver zum Tuner verwandt. Gerade f\u00fcr diese Zuleitung h\u00e4tte es aber auch das billigere und einfacher zu verlegende RG58 auch getan.<\/p>\n<p>In den Anleitungen von <a href=\"http:\/\/www.mergerandfriends.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Merger&amp;Friends <\/a> hatte ich gelesen, dass die Zuleitung etwas l\u00e4nger gemacht werden sollte und das \u00fcbersch\u00fcssige Kabel als Luftspule gewickelt werden sollte. In meiner ersten Installation hatte ich diese Spule wenig sorgsam gewickelt, was sich als \u00fcberhaupt nicht hilfreich herausstellen sollte. Dieser Fehler ist inzwischen behoben und die Luftspule ist nun sauber gewickelt direkt vor dem Tuner.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;\">Direkt vor dem Tuner habe ich eine fertig konfektionierte Mantelwellensperre von DX-Wire angebracht. Au\u00dferdem habe ich kurz hinter dem TX zus\u00e4tzlich je 10 Ferrite LBF 15909-000 und CST 16\/7.9\/14-4S2 auf das Koaxkabel aufgef\u00e4delt und mit Schrumpfschlauch fixiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;\">Beide Ma\u00dfnahmen haben den St\u00f6rpegel um 2-3 S abgesenkt.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong><u><small>Erdung<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Die strahlende Antenne ben\u00f6tigt in jedem Fall ein ausreichend gro\u00dfes Gegengewicht. In der Anleitung des SG-230 wird auch ausdr\u00fccklich darauf hingewiesen die Erdung elektrisch nicht kleiner als die Antenne auszulegen, da sich die Antenne sonst verkehrt und man viele lustige Effekte beim Senden erblicken kann, die von der durch das Schiff wabbernden HF erzeugt werden. Hierzu geh\u00f6ren insbesondere Lichteffekte von LEDs , oder ein Abschalten des Autopiloten)\u2026.<\/p>\n<p>Eine schon seit langer Zeit beschriebene Methode besteht in der kapazitiven Erdung (siehe auch Handbuch SG 230 von 1992). Hierbei wird eine Metallfolie im Rumpf unterhalb der Wasserlinie verlegt, die mit dem GFK als Dielektrikum und dem Wasser einen Kondensator bildet, der bekanntlich f\u00fcr HF nur einen Widerstand nicht aber eine Leitungsunterbrechung darstellt. Je nachdem wie trocken das Schiff ist, kann man dicke Alufolie bzw. Kupferfolie nehmen.<\/p>\n<p>Alternativ kann man auch leitende Kupferfarbe verwenden und hiermit die Bilge streichen. 2-3m\u00b2 sollten hierzu ausreichen. Nicht unbedingt zu empfehlen sind irgendwelche <em>Elektrosmogabwehrfarben<\/em> aus dem esoterischen Bereich. Es gibt mindestens einen professionellen Anbieter einer funktionierenden Farbe. Daneben existieren jedoch auch noch andere Anbieter, die gute Kupfer-Farben anbieten, die allerdings nur ein Drittel kosten. Hier lohnt es sich ein wenig Recherche zu betreiben.<\/p>\n<p>Wir haben uns aus Kostengr\u00fcnden f\u00fcr 0,3mm starke Kupferfolie entschieden. Die Folie ist gerade noch d\u00fcnn genug, um sie sauber verlegen zu k\u00f6nnen und ist auf jeden Fall mechanisch stabil genug, dass sie nicht mal so eben rei\u00dft. In Summe haben wir ca. 4Kg dieser Folie unter den Kojen im Achterschiff verlegt und somit ca. 3m\u00b2 Fl\u00e4che f\u00fcr unsere kapazitive Erde geschaffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/atanga.de\/?p=2848\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erdung mit Kupferfolie<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-4297 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"P1130361\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/P1130361.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/P1130361-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2854\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2854'>\n\t\t\t\tBB achtern\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"Kupfer_BB2\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kupfer_BB2.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kupfer_BB2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2852\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2852'>\n\t\t\t\tAchtern\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"Kupfer_Flur\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kupfer_Flur.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Kupfer_Flur-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2853\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2853'>\n\t\t\t\tunter dem Boden im Flur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Gesamtkosten der Erdung ca. \u20ac110 + eine Tube Montagekleber<\/p>\n<h2><strong><u><small>Anschluss Tuner an Erdung<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Der Anschluss der Erdung an den Tuner habe wir mit einem ca. 20cm breiten und 0,3mm starken Kupferband gelegt.<\/p>\n<h2><strong><u><small>Anschluss an das Achterstag<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Viele Segler verwenden Fr\u00f6sche (Seilklemmen), um das Antennenkabel vom Tuner am Achterstag zu fixieren. Die sicherlich berechtigte Kritik an dieser Installation ist, dass die M\u00f6glichkeit besteht, das Wasser in das Kabel eindringt und es irgendwann f\u00fcr den Funk unbrauchbar werden l\u00e4sst. Ein zweiter Nachteil ergibt sich aus der relativ kleinen Kontaktfl\u00e4che zwischen Seilklemme und Achterstag. So eine Installation ist OK, aber sie ben\u00f6tigt \u00dcberwachung und Pflege.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich professionelle Anschlussklemmen f\u00fcr das Achterstag\u2026.aus Edelstahl\u2026.sch\u00f6n anzusehen\u2026.wasserdicht\u2026.und teuer. Man muss hier mit \u20ac 40-50 rechnen.<\/p>\n<p>Man kann so eine Klemme aber auch mit Bordmitteln exakt f\u00fcr die Gegebenheiten an Bord selbst herstellen. Messing hat gegen\u00fcber Edelstahl 2 Vorteile.<\/p>\n<ul>\n<li>Messing\u00a0ist leicht zu bearbeiten<\/li>\n<li>Es ist weicher als das Achterstag und somit sind Verletzungen des Stahls durch festes Anziehen eher ausgeschlossen<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/atanga.de\/?p=4348\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anschlussklemme f\u00fcr Achterstag<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-3 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-4297 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"Vorderseite mit Klemmschrauben\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Klemme_10.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Klemme_10-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-3-4259\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-4259'>\n\t\t\t\tVorderseite mit Klemmschrauben\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a class=\"boxersandswipers\" title=\"R\u00fcckseite mit Kabelklemmen\" href='https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Klemme_09.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Klemme_09-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-3-4258\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-4258'>\n\t\t\t\tR\u00fcckseite mit Kabelklemmen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Kosten: \u20ac 6,80 und sechs 4er Edelstahlschrauben<\/p>\n<h2><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><small>Stand-Offs &#8211; Abstandhalter<\/small><\/strong><\/span><\/h2>\n<p>Das Kabel vom Tuner zum Achterstag ist bereits Teil der strahlenden Antenne. Es ist ratsam, dieses Kabel nicht zu lang und zu verschlungen durch das Boot laufen zu lassen. Auch darf man hier kein Koax-Kabel verwenden.<\/p>\n<p>L\u00e4uft dieses Kabel nun parallel zu einer geerdeten Metalkonstruktion (z.B. der\u00a0 Teil des Achterstags, der unterhalb des Isolators ist), so ist auf ausreichenden Abstand zu achten (+\/-15cm). Diesen erreicht man mit Abstandshaltern, die man entweder als bereits fertige Teile kauft, oder man\u00a0erstellt diese aus\u00a0etwas Schlauch und 2 Kabelbindern selbst. Kosten f\u00fcr\u00a0die Eigenanfertigung gebe ich mal nicht an, weil sie lachhaft biedrig sind.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gesamtkosten\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Funkger\u00e4t (neu): \u20ac 600<br \/>\nTuner mit Smartlock (gebraucht): \u20ac 350<br \/>\nPactormodem (gebraucht): \u20ac 350<\/p>\n<p>Antennenkabel, Stecker, Ferrite, Kupferfolie, Kleinteile: \u20ac 300<\/p>\n<p>Ich denke, dass man ab \u20ac 1600 eine brauchbare Installation auf einem GFK Boot hinbekommen kann. Kauft man allerdings alle Teile neu, wid es insbesondere durch das Pactormodem deutlich teurer. Automatik Koppler gibt es schon in der \u20ac300 Klasse neu (allerdings dann nicht der SG230).<\/p>\n<p>Auf einem Stahlschiff wird es nat\u00fcrlich blliger, da die Erdung kein Problem ist.<\/p>\n<h2><strong><u><small>Winlink vs. Sailmail<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p>Als Funkamateur wird man sicherlich Winlink f\u00fcr sich entdecken. Winlink wird von Funkamateuren f\u00fcr Funkamateure betrieben. Es ist dem entsprechend kostenlos und es gibt eine gro\u00dfe Zahl von Kontaktstellen, \u00fcber die per Pactor Emailverkehr, Wetterdaten als Gribs , Positionsmeldungen etc. geschickt und empfangen werden k\u00f6nnen. Die zeitlichen Begrenzungen sind dabei so gro\u00dfz\u00fcgig gew\u00e4hlt, sodass es hier keine Schwierigkeiten gibt.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die nicht lizensierte Funkamateure sind, bleibt sowieso nur der kostenpflichtige Service von Sailmail. Die Kosten liegen wohl irgendwo \u00fcber \u20ac 200 pro Jahr. Auch gibt es eine w\u00f6chentliche Begrenzung der Zugangszeit, die ich aber im Moment nicht wei\u00df.<\/p>\n<h2><strong><u><small>St\u00f6rquellen<\/small><\/u><\/strong><\/h2>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Megapulse\/Batteriepulser<\/span><br \/>\nVon diesen Teilen haben wir drei St\u00fcck an Bord und alle haben nun Schalter bekommen, um sie abstellen zu k\u00f6nnen; die Dinger st\u00f6ren beachtlich<\/p>\n<p>S<span style=\"text-decoration: underline;\">olarregler<\/span><br \/>\nnoch keine L\u00f6sung&#8230;..<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">K\u00fchlschrank<\/span><\/p>\n<p><em>Seitdem ich die erste Kurzwellenanlage an Bord installiert habe, machte der K\u00fchlschrank Probleme beim Funkempfang. Wenn der Kompressor zu arbeiten begann, dann war der Empfangsteil meines Kurzwellen-Receivers bis mindestens S7 zugem\u00fcllt.<\/em><br \/>\n<em>Ein Vortrags-Manuskript von DG0SA zum Thema \u201eEntst\u00f6rung eines Schaltnetzteils\u201c hat mir dann den entscheidenden Tipp gegeben: Ich habe die Strom-Zuleitungen (+\/-) zum Kompressor daher gegenl\u00e4ufig um einen Ferritkern (je 7 Wicklungen) gewickelt, in der Annahme das es sich um Gleichtaktst\u00f6rungen handelt.<\/em><br \/>\n<em>Nur um ganz sicher zu gehen, dass nicht noch Gegentaktst\u00f6rungen den Funk st\u00f6ren k\u00f6nnten, habe ich beide Zuleitungen noch einmal mit 5 Wicklungen auf einen zweiten Kern gewickelt (gleiche Wickelrichtung). Diese relative kleine \u00c4nderung f\u00fchrte zu einer Reduzierung des St\u00f6rlevel von S7 auf praktisch S0.<\/em><\/p>\n<p><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Ferrite Kuehlschrank (2)\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-rotated.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-136768 size-large\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-1038x584.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-1038x584.jpg 1038w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-768x432.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-624x351.jpg 624w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Ferrite-Kuehlschrank-2-rotated.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Netzteil unseres Routers Alfa R36<\/span><br \/>\nDas 220V Netzteil des Routers st\u00f6rte s stark, dass ich es aus dem Verkehr gezogen habe und den Router dauerhaft an das Bordnetz angeschlossen habe. Ich hatte einge Bedenken, da die Spannung im Tagesverlauf von ca. 12,2 bis 14,5V variiert. Das Ganze l\u00e4uft jetzt aber seit zwei Wochen st\u00f6rungsfrei und auch der Router wird nicht unnormal warm.<\/p>\n<p>Alles zum Thema Funk auf unserer Website: <a href=\"https:\/\/atanga.de\/?cat=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alle Afu Berichte auf Atanga.de<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Frust oder Lust<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wer sich an den Einbau einer Funkanlage auf einem Segelschiff macht, sollte mit etwas Frust umgehen k\u00f6nnen. Nicht alles klappt auf Anhieb. Umso gr\u00f6\u00dfer ist die Befriedigung, wenn die Anlage das macht, was man erwartet. Man lernt viel dabei, trifft neue Leute, die sich mit \u00e4hnlichen Problemen rumschlagen bzw. schon gel\u00f6st haben und man spart eine Menge Geld, das man lieber f\u00fcr andere sch\u00f6ne Dinge ausgeben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"gef\u00e4llt mir\" data-post-id=\"4297\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">13    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"doof\" data-post-id=\"4297\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um es vorweg zu nehmen. Der Einbau einer Kurzwellenanlage auf einem Segelboot kann sich unter Umst\u00e4nden als nicht ganz einfach erweisen. GFK Boote haben es in diesem Zusammenhang noch etwas schwerer als ihre Schwestern aus Alu oder Stahl, da das Schaffen einer guten Erdung (Gegengewicht)\u00a0in den Plastikschiffen\u00a0deutlich aufwendiger ist. Wer keine Lust hat, sich mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4297","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4297"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136769,"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4297\/revisions\/136769"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/atanga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}