{"id":135284,"date":"2019-01-16T21:54:57","date_gmt":"2019-01-16T21:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/atanga.de\/?p=135284"},"modified":"2019-01-23T11:26:14","modified_gmt":"2019-01-23T11:26:14","slug":"ein-dinghy-steht-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/atanga.de\/?p=135284","title":{"rendered":"Ein Dinghy steht Kopf"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;Mo., 14.Jan.19, Chile\/Osterinsel\/Hanga Roa, Tag 1688, 15.744 sm von HH<br><br> &#8222;Du guckst nach hinten und sagst mir, wann eine Welle kommt&#8220;, fordert Achim mich auf. Wir befinden uns noch vor der Stelle an der Hafeneinfahrt, wo die Wellen anfangen sich brechen. Die Wellen sehen be\u00e4ngstigend hoch heute aus. Komisch, wo kommen die her? &#8222;Du kannst da nicht rein&#8220;, sind meine letzten Worte.  <br>Achim gibt Gas. Die erste Welle geht unter uns durch, alles gut. Dann kommt schon die zweite angerauscht, baut sich als blau-gr\u00fcne Wand hinter uns auf. Achim gibt mehr Gas. Wir sind zu langsam. Viel zu langsam. Shit. Dann sehe ich nur noch wei\u00df. Brausend bricht sich die Welle in unser Dinghy. Wir surfen f\u00fcr einen kurzen, gl\u00fccklichen Moment, dann \u00fcberschlagen wir uns. Achim und ich werden aus dem Dinghy geschleudert. Es dauert lange bis ich aus der rollenden Welle wieder an die Oberfl\u00e4che gelange. Viel Zeit, um mir zu \u00fcberlegen, dass der Au\u00dfenborder Hackfleisch aus mir macht, sollte er mich treffen. <br>Die Sorge ist unbegr\u00fcndet, wie sich sp\u00e4ter heraus stellt. Seit seinem Ungl\u00fcck mit dem Dinghy, benutzt Achim immer (!) das rote Spiralkabel f\u00fcr den Notaus des Motors. <br><br>Als ich auftauche, bin ich ein gutes St\u00fcck vom Schlauchboot entfernt. Es treibt auf dem Kopf, Achim dicht daneben. &#8222;Alles in Ordnung bei Dir?&#8220; Ich bekomme ein okay. Die n\u00e4chste Welle rollt heran. Nimmt uns ein St\u00fcck Richtung Ufer mit. Blo\u00df weg von den Felsen links neben uns, denke ich, und schwimme Richtung Hafen. Der ist nicht mehr weit, vielleicht zweihundert Meter. Achim sehe ich beim Dinghy. Die ersten Wellenreiter, die sich in der Brandung am\u00fcsieren, sind bereits auf dem Weg zu ihm. Schwimmend sammel ich unsere Wanderschuhe ein, die wir f\u00fcr unseren geplanten Ausflug dabei haben. Ein Schuh von Achim, einer von mir. Ich finde es selber merkw\u00fcrdig, dass ich das registriere. Ich entdecke noch Achims Kappe und einen gelben Spachtel. <br><br>Einer der Surfer paddelt zu mir r\u00fcber. Er \u00fcbergibt mir sein Surfbrett, damit ich leichter schwimmen kann mit dem halben Hausstand im Arm. &#8222;Geht es Dir gut?&#8220; Als ich nicke, l\u00e4sst er mich zur\u00fcck und schwimmt Achim zur Hilfe. Zu viert scheint es ganz einfach zu sein, das Schlauchboot wieder richtig herum zu drehen. Achim hat den Eindruck, dass die Jungs das nicht das erste Mal machen.    <br><br>Ich habe vielleicht noch hundert Meter zu schwimmen, da kommt ein Fischerboot aus dem Hafen. Die Jungs nehmen mir Schuhe und das Surfbrett ab. Ein beherzter Griff unter meine Achseln und ich werde wie ein nasser Sack ins Boot gehoben. In der Zwischenzeit sind die drei Surfer und Achim in unser Dinghy geklettert, eine Leine wird zu uns \u00fcbergeworfen und das Fischerboot zieht unser Dinghy in den Hafen.&nbsp;&nbsp; <br>Als ich aus dem Fischerboot klettere, zittern mir die Knie. Jetzt f\u00e4hrt mir richtig der Schreck in die Knochen. Die Fischer wehren meinen Dank mit einem Winken ab. &#8222;Siempre.&#8220; Immer gerne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Schaden<\/strong><br>Ich gehe zu Achim auf die andere Seite vom Hafenbecken, wo er mit dem Dinghy angelandet ist. Alle Knochen heil, beide haben wir nicht eine Schramme davon getragen. Wir begl\u00fcckw\u00fcnschen uns, das ist das wichtigste.  <br>Wir schreiten zur Schadensbegutachtung. &#8222;Nein, sag nichts, ich k\u00f6nnte auch heulen&#8220;, findet Achim. Meinen Rucksack hat Achim aus dem Wasser gefischt, seinen trug er auf dem R\u00fccken. Ein Wanderschuh lag noch im Schlauchboot, den zweiten fehlenden haben die Fischer gerettet. Da kommen noch einmal die Surfer um die Ecke mit unserem Dinghy-Anker, der aus dem Schlauchboot gefallen war. Den haben sie extra f\u00fcr uns hoch geschnochelt. Sie wollen nichts von uns haben. Nicht mal ein Dankesch\u00f6n h\u00f6ren. Alles selbstverst\u00e4ndlich, gern geschehen. Take care! <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"L\u00e4cheln f\u00e4llt noch etwas schwer\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"918\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer.jpg\" alt=\"L\u00e4cheln f\u00e4llt noch etwas schwer\" class=\"wp-image-135286\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer-261x300.jpg 261w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer-768x881.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/L\u00e4cheln-f\u00e4llt-noch-etwas-schwer-624x716.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>L\u00e4cheln f\u00e4llt noch etwas schwer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unsere Rucks\u00e4cke triefen. Wir hatten alles dabei, schlie\u00dflich wollten wir heute zum Krater &#8218;Rano Kau&#8216; wandern, einer der Hauptattraktionen auf der Insel. Achims gute, alte Nikon, eine Spiegelreflexkamera, tropft wie ein Kieslaster. Die ist hin, trotz wasserdichtem Beutel. Dieser Beutel reicht offensichtlich nur f\u00fcr einen Regenschauer, nicht zum Schwimmen. Das ist ja mal richtig Mist. Die Objektive k\u00f6nnten es \u00fcberlebt haben. Ohne Kamera ist das nicht festzustellen.  <br>Ich bin das erste Mal froh, dass ich immer total spie\u00dfig meinen Fotoapparat und meine Videokamera in Klick-Boxen transportiere. Diese umst\u00e4ndliche Handhabung hat mich so manchen Tag schon affig gemacht. Heute bin ich die Gewinnerin. Beide Teile leben noch. Hurra, wenigstens etwas.  <br>Mein e-Reader ist tot. Den wollte ich erst an Bord lassen, aber da ist der Reisef\u00fchrer f\u00fcr die Osterinsel drauf. Nicht wasserdicht verpackt. Eigene Schuld. Bl\u00f6d gelaufen. <br>Meine und Achims Sonnenbrille liegen auf dem Meeresgrund. Da besteht noch Hoffnung, dass wir die an einem ruhigen Tag beim Schnorcheln wieder finden k\u00f6nnen. Meine Brille ist ein herber Verlust, ist das doch meine einzige Sonnenbrille mit Gl\u00e4sern in meiner Sehst\u00e4rke. <br>Au\u00dferdem sind meine Wandersocken weg. Meine besten Wandersocken. Nagelneu! <img src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/plugins\/classic-smilies\/img\/icon_cry.gif\" alt=\":cry:\" class=\"wp-smiley\" style=\"height: 1em; max-height: 1em;\" \/>  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Unser Hab und Gut\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"620\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut.jpg\" alt=\"Unser Hab und Gut\" class=\"wp-image-135287\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut-300x233.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut-768x595.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Unser-Hab-und-Gut-624x484.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Unser Hab und Gut<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir uns mit &#8218;h\u00e4tte, h\u00e4tte&#8216; besch\u00e4ftigen und die einrollenden Wellen beobachten, kommt der Port-Kapit\u00e4n zu uns. Der Hafen sei ab sofort f\u00fcr kleine Boote gesperrt. Es tut ihm leid mit unserem Unfall, die Wellen w\u00e4ren in seiner Vorhersage nicht zu sehen gewesen. Wenn wir zur\u00fcck an Bord wollen, m\u00fcssen wir einen der Fischer fragen, ob er uns f\u00e4hrt. Na, das ist ja prima, schade, dass die Info etwas sp\u00e4t kommt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"So ein Otto hat uns umgeworfen\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen.jpg\" alt=\"So ein Otto hat uns umgeworfen\" class=\"wp-image-135288\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen-300x225.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen-768x576.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/So-ein-Otto-hat-uns-umgeworfen-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>So ein Otto hat uns umgeworfen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Achim widmet sich erst mal unserem abgesoffenen Au\u00dfenborder. Ich organisiere etwas Papier, um unsere Dinge aus dem Rucksack abtrocknen zu k\u00f6nnen. Triefnass frage ich an einer der Tauchbasen an. &#8222;Es ist gef\u00e4hrlich heute mit den Wellen&#8220;, bekomme ich zu h\u00f6ren. Man m\u00fcsse sie z\u00e4hlen (angeblich ist nur jede neunte Welle hoch, so wie damals bei Papillon), abwarten und dann Gas geben. Und es wird noch schlimmer mit den Wellen. Die kommen aus Westen, geschickt von einem Schlechtwetter-Gebiet. Morgen ist der Hafen mit Sicherheit auch noch gesperrt.  <br>Hm, zwei Tage hier an der Pier ohne Schuhe und in nassen Klamotten zu campieren, gef\u00e4llt mir nur m\u00e4\u00dfig. <br><br>Achim repariert erfolgreich und in rasender Geschwindigkeit den Au\u00dfenborder. Den Vergaser bekommt er in der Zwischenzeit im Schlaf heraus operiert, nur mit Hilfe seines Lethermens. Den Einlass des Motors sp\u00fclt er mit S\u00fc\u00dfwasser, Z\u00fcndkerzen raus und am Anlasser ziehen. Die beiden Zylinder flutet er mit Benzin. Das war&#8217;s. Gott, w\u00e4re doch alles im Leben so einfach (sp\u00e4ter an Bord wird noch alles mit WD40 gereinigt). <br><br>Da sehen wir unsere neuen Liegenachbarn mit ihrem Dinghy in den Hafen schie\u00dfen. Pudelnass. Ihnen ist eine Welle in ihr Schlauchboot gestiegen und ihr Au\u00dfenborder hatte kurz Grundber\u00fchrung. Allerdings ohne gro\u00dfen Schaden. Die Gl\u00fccklichen. <br><br>Nach drei Stunden haben wir uns so weit sortiert, dass wir versuchen jemanden zu finden, der uns zum Schiff zur\u00fcck bringen kann. Die Tauchbasen winken ab. Auch f\u00fcr sie ist der Hafen in der Zwischenzeit gesperrt worden. Ein- und Auslaufen verboten. Wir sollen es bei den Fischern versuchen. Die seien abgebr\u00fcht und fahren bei jedem Wellengang, obwohl es ihnen auch verboten ist. Wir finden Fischer Mario. Klar, kein Problem, er f\u00e4hrt uns. <br>Das Dinghy will er aber nicht in Schlepp nehmen. Dann w\u00e4re er zu langsam bei der Ausfahrt. Er nimmt Achim an Bord und ich traue meinen Augen nicht. Gemeinsam zerren sie mal eben unser Dinghy quer auf das Fischerboot. Auf dem Kahn wird es dann gedreht, damit es halbwegs stabil liegt. Unglaublich. Unsere Klamotten und ich werden ebenfalls aufgenommen und dann geht es los. &#8222;Eine tolle Fahrt, eine sch\u00f6ne Fahrt, einsteigen, mit dabei sein&#8220;. Vollspeed geht Mario gegen die einrollenden Wellen an. Hart schlagen wir auf Wasser. Bandscheibenkiller. Nach drei Wellen sind wir durch. Friedlich liegt der Ozean vor uns. Zwei Minuten sp\u00e4ter sind wir bei Atanga. Jetzt brauchen Achim und Mario nur noch das Dinghy wieder vom Fischerboot zerren.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Mario nimmt unser Schlauchboot mal eben Huckepack\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack.jpg\" alt=\"Mario nimmt unser Schlauchboot mal eben Huckepack\" class=\"wp-image-135289\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack-300x225.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack-768x576.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Mario-nimmt-unser-Schlauchboot-mal-eben-Huckepack-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Mario nimmt unser Schlauchboot mal eben Huckepack<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Das Dinghy kommt wieder runter\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter.jpg\" alt=\"Das Dinghy kommt wieder runter\" class=\"wp-image-135290\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter-300x225.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter-768x576.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Das-Dinghy-kommt-wieder-runter-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Das Dinghy kommt wieder runter<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was lernen wir daraus?<\/strong><br>So schnell kann das also gehen, dass ein Dinghy Purzelbaumschl\u00e4gt. <img src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/plugins\/classic-smilies\/img\/icon_mrgreen.gif\" alt=\":mrgreen:\" class=\"wp-smiley\" style=\"height: 1em; max-height: 1em;\" \/> Unsere Erfahrungen mit Brandung waren noch jungfr\u00e4ulich. Teures Lehrgeld haben wir da heute bezahlt. Wir h\u00e4tten uns beide auf den Boden des Dinghys setzen sollen, um den Schwerpunkt zu verlagern. Und wir h\u00e4tten auf einen besseren Zeitpunkt zum Einfahren warten sollen. Wir h\u00e4tten die Wellen l\u00e4nger beobachten sollen. H\u00e4tten, h\u00e4tten &#8230; Wir haben es untersch\u00e4tzt und zum Ungl\u00fcck kam auch noch Pech dazu. Nur f\u00fcr Erwachsene, habe ich neulich noch geschrieben. Tja, das ist wohl so.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klugschei\u00dfer-Modus:<\/strong> <br>Nur f\u00fcrs Protokoll, nicht etwa, weil ich es besser wusste, also nur f\u00fcrs Protokoll, sei hier folgendes angemerkt. Ich habe es gleich gewusst! <img src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/plugins\/classic-smilies\/img\/icon_wink.gif\" alt=\";-)\" class=\"wp-smiley\" style=\"height: 1em; max-height: 1em;\" \/>  Schon beim ersten Blick morgens auf den Hafen, sage ich zu Achim: &#8222;Das sieht ja heute komisch aus, die Wellen bilden eine durchgehende wei\u00dfe Linie. Ich sehe gar keine Einfahrt.&#8220;. Also, ich mein ja nur, f\u00fcrs Protokoll.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Am sp\u00e4ten Nachmittag sind die Wellen sogar von der R\u00fcckseite beeindruckend\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend.jpg\" alt=\"Am sp\u00e4ten Nachmittag sind die Wellen sogar von der R\u00fcckseite beeindruckend\" class=\"wp-image-135291\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend-300x225.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend-768x576.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Am-sp\u00e4ten-Nachmittag-sind-die-Wellen-sogar-von-der-R\u00fcckseite-beeindruckend-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Am sp\u00e4ten Nachmittag sind die Wellen sogar von der R\u00fcckseite beeindruckend<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a class=\"boxersandswipers\" title=\"Hinter den Wellen liegt der Ozean wie ein Handtuch da\" href=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da.jpg\" alt=\"Hinter den Wellen liegt der Ozean wie ein Handtuch da\" class=\"wp-image-135292\" srcset=\"https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da.jpg 800w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da-300x225.jpg 300w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da-768x576.jpg 768w, https:\/\/atanga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Hinter-den-Wellen-liegt-der-Ozean-wie-ein-Handtuch-da-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Hinter den Wellen liegt der Ozean wie ein Handtuch da<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>  <\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"gef\u00e4llt mir\" data-post-id=\"135284\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">2    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"doof\" data-post-id=\"135284\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Mo., 14.Jan.19, Chile\/Osterinsel\/Hanga Roa, Tag 1688, 15.744 sm von HH &#8222;Du guckst nach hinten und sagst mir, wann eine Welle kommt&#8220;, fordert Achim mich auf. 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