Nach guter und teilweiser sehr flotter Überfahrt sind wir in Muxia angekommen. Wir liegen in einer ganz neuen, sehr günstigen und praktisch nicht bekannten Marina. Wer also auf dem Weg nach Süden ist, für den lohnt es sich sicher, hier mal einige Zeit zu verbringen.
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Achim allein zu Haus…Tag ?
Die Tage laufen so dahin, obwohl ich eigentlich immer irgendwas mache. Nun, die Bemühungen, den Empfang der KW Anlage zu verbessern, sind alle gescheitert. Positiv verbleibt auf meiner Liste somit, dass ich unsere Gasflaschen hab füllen können. Rein ins Taxi, raus aus der Stadt zu so einer Gasstation. Ich brauchte gar nichts sagen.Der Typ hatte sofort den richtigen Adapter und 10 Minuten später war ich wieder auf dem Rückweg. So einfach kann es gehen…. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, dem Produzenten der schlechtesten Ravioli der Welt noch eine Chance zu geben. Bin mal gespannt, ob ich das bereuen werde. Ansonsten ist es nach wie vor sehr windig und für meine Verhältnisse zu kalt. Im Schiff geht das Thermometer nicht über 21 Grad. Das ist echt ne fies kalte Ecke hier.
Achim allein zu Haus … Tag4
Heut gibt es eigentlich gar nichts zu berichten. Der Einkauf ging reibungslos und meine kleine Fahrradtour war nicht so spektakulär. Da ich meine Liste schon abgearbeitet habe, muss ich mir jetzt was überlegen. ….der WLan Router muss an das 12V Bordnetz angeschlossen werden ….ein guter Platz für das Teil muss auch gefunden werden ….Edelstahl polieren ….Angelausrüstung aufstocken ….Gasflaschen auffüllen ….ausgiebige Siestas Mir wird schon noch was einfallen
Regenwetter = Freßwetter
Zwei Tage ging eine Regenfront hier über La Coruña hinweg.
Das gibt gute Gelegenheit in Ruhe einzukaufen und lecker zu kochen.
Die Preise hier in Spanien sind gegenüber den Französischen deutlich geringerIn Frankreich haben wir z.B. Für ein Baguette zwischen 0,80 und 1,25 EUR bezahlt, hier muß man nur 0,36 EUR dafür hinblättern- bzw. klimpern.
Birnen und Pfirsiche (die leckeren, platten) kosten nur 1,00 EUR das Kilo und Dorade 7,60/Kilo.
Aber nicht alles ist so viel preiswerter.
In Frankreich waren Schokolade und Barilla Nudeln sehr günstig, das hat hier ungefähr die Preise wie zu Hause.
Und Grundnahrungsmittel Wein ist in beiden Ländern deutlich günstiger, aber, wenn man preisgünstigen Wein wählt, schmeckt uns der Spanische besser.
Die Supermärkte sind hier auch gut sortiert, allerdings fehlen die kleinen Schweinereien, die es in Frankreich gibt: Rillettes und Pasteten, und „nur“ noch 30 Sorten Käse statt 80. Aber überall hängen ganze, luftgetrocknete Schinken herum für 30 bis 120 EUR das Stück.
Also das Einkaufsparadies geht, nur etwas modifiziert, weiter.
Heute ist das Wetter wieder sehr gut und somit haben wir noch mal einen Bummel durch die Stadt unternommen. Dabei sind wir an einem Stand auf eine Teufelsküche gestoßen.
Vorsicht, das angehängte Foto ist nichts für schwache Gemüter…
Aber ganz Galicien scheint sich von Pulpo zu ernähren. Ich würde ja gerne mal ein kleines Stück probieren, aber eine ganze Portion ist da echt zu viel…
Wir haben es die letzten zwei Tage mit der Versorgung lieber etwas „normaler“ gehalten:
Vorgestern gab’s vorweg Pimentos und eine Art Caprése und als Hauptgang gegrillte Dorade.
Und gestern
frische Lammkeule, noch recht klein, da ganz jung und zart…(köstlich – das ganze Schiff duftet danach). Dazu ein kühler Rosé oder Rotwein – je nach Gusto.
- Teufelsküche
Unser neues Leben könnte nicht viel besser sein ![]()
Spanien – erster Eindruck
Wir sind in Spanien.
Das merkt man daran, dass viel gehupt wird ![]()
Zebrastreifen sind nur Farbe auf dem Asphalt, die der spanische Autofahrer nicht zu interpretieren weiß. Und Geschäfte haben dreiviertel des Nachmitages geschlossen – wegen Siesta. Diese Siesta ist hier in Nordspanien aber aus unserer Sicht komplett überflüssig und wurde nur aus dem heißen Süden hierher übernommen, weil es grad mal so paßt.
Obwohl wir ja Hochsommer haben, kommen die mittäglichen Temperaturen kaum über 23 Grad und abends im Cockpit wird es fast bitterkalt. Der Wind ist eisig sobald die Sonne untergegangen ist.
Wir holen Kleidungsstücke hervor von denen wir erwartet haben, dass wir sie die nächsten Jahre nicht benötigen.
La Coruna ist recht groß mit 250.000 Einwohnern. Aber die Marina liegt genau zu Füßen der Altstadt, die ganz hübsch rüber kommt. Leider gibt es in unmittelbarer Nähe keinen Supermarkt, aber 6 km an der Küste lang geradelt, da findet man dann einen.
Wo es hier einen Markt geben könnte, haben wir noch nicht herausgefunden, aber dafür ist ja auch noch viel Zeit. Denn hier in La Coruna werden wir einen Monat bleiben (das gibt auch hübsche Liegeplatzrabatte, die den Preis fast halbieren), da ich von hieraus in knapp zwei Wochen nach Hause fliegen werde.
- Sockenparade








