Insel-Wanderung

Mi., 20.Mrz.19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1753, 17.385 sm von HH

Um die gesamte Insel führt eine sandige Piste für Autos. Aber es gibt auch einige Fußwege, die quer über Mangareva verlaufen. Dafür muss man die ungefähr zweihundert Meter hohe Bergkette überwinden, die direkt und steil hinter der Ringstraße beginnt.
Über wunderbare, schattige Waldwege gelangen wir auf die andere Seite. Üppiger Bewuchs auf beiden Seiten der Berghänge: Farne, Moos und wilde Passionsfrüchte. Zu Achims Leidwesen probiere ich alle Früchte, die wir finden. Vorsichtig zunächst nur ein Stückchen, um zu sehen, ob mir schlecht wird. Es schmeckt auch nicht alles wirklich gut. Die Passionsfrüchte sind leider bitter, klein und hart und glatt wie Tischtennisbälle sind sie kaum zu knacken.

Ein echter Seemann hinterlässt auch Lianen schön aufgeschossen

Ein echter Seemann hinterlässt auch Lianen schön aufgeschossen

 

 


Auf der anderen Seite der Insel wohnen die Perlenzüchter. Im Gambier Archipel gibt es die besten ‚Schwarzen Perlen‘ der gesamten Südsee. Das Wasser ist kühler hier im Süden und die Bedingungen sollen optimal für gute Ernte sein.
An Bojen hängen die Perlenzüchter Drahtgitter auf, an denen die Austern bzw. ihre Perle wachsen sollen. Die Buchten auf der Nordseite sind bunt gesprenkelt mit Bojen. Vor lauter Gittern ist dort kein Durchkommen mehr. Über dreißig Perlenzüchter haben ihr Auskommen auf der Insel. Die Nachfrage nach der schwarzen Tahiti Perle ist vor allem in Asien ungebrochen. Da wundert es nicht, dass sich die größten Perlen-Farmen in chinesischer Hand befinden.

Perlenzucht

Perlenzucht

In der Bucht vor Rikitea liegen wir zur Zeit mit zehn Segelbooten. Es ist ein Kommen und Gehen. Zu den anderen Inseln des Atolls ist es nicht weit. Drei Kilometer, fünf oder auch mal acht Kilometer. Die Schlechtwetterfront ist durch, der Regen hat aufgehört. Das Wasser wird jeden Tag klarer und blauer. Allerdings hält der kräftige Wind noch an. Das ist nicht so schön zum Dinghy fahren, dafür haben wir Strom im Überfluss. Dreimal zwanzig Liter Wasser können wir täglich produzieren – plus Trinkwasser. Endlich mal mehr als wir verbrauchen. Die Tanks füllen sich. Brauchwasser kann man auch im Ort bekommen, aber wer hat schon Lust die Kanister zu schleppen?
So langsam weht ein Hauch Südsee über uns hinweg.

Bucht von Rikitea - Atanga liegt ganz rechts außen

Bucht von Rikitea – Atanga liegt ganz rechts außen

 

Rikitea – exotisch? Ja oder nein?

Di., 19.Mrz.19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1752, 17.385 sm von HH

Das erste, was uns auffällt: Rikitea ist ordentlich. Unter Straßenbäumen ist das Laub geharkt. Um die Häuser sind hübsche Gärten angelegt mit gemähtem Rasen, geschnittener Hecke und Zaun drum her. Auf dem Rasen steht ein Trambolin und ein Plastikrutschen-Gestell. Wären die Hecken nicht blühender Hibiskus und würden nicht Orchideen in den Bäumen hängen, könnten die Häuser mit Veranda und gepflegtem Pickup vor der Tür auch in Bergisch Gladbach stehen.
Mit großen Augen gehen wir durch den Ort. Damit haben wir nicht gerechnet. An Gefahrenstellen stehen Leitplanken an der sandigen Buckelpiste. Die Leute fahren mit Helm auf ihrem Moped. Auf Providencia (Kolumbien) und der Osterinsel hat man sich über solche Vorschriften vom Mutterland kaputt gelacht.
Und im Ort wird die Straße neu betoniert. Mit Flatterband und Warnhinweisen wird die Baustelle gesichert. Moderne Bagger und Straßenbaumaschinen in Bestzustand sind im Einsatz. Wir kommen uns vor wie in Frankreich. Das Mutterland bezahlt achtzig Prozent der Baukosten der neuen Straße, erzählt uns ein Schild. Exotisch ist Rikitea nicht.

Ordentliches Rikitea

Ordentliches Rikitea

 

Üppig, ist das zweite, was uns auffällt. Pampelmusen-Bäume hängen voll mit Handball großen Früchten. Daneben biegen sich Papaya und Bananenstauden unter ihrer Last. Granatapfel, Kokospalmen und Brotfruchtbäume stehen gleich daneben. Hier wachsen einem die Früchte direkt in den Mund.

Mit Machete bewaffnet gehen wir auf die Jagd. Aber so einfach ist es dann doch wieder nicht. Im Dorf aus den gepflegten Gärten nehmen wir natürlich keine Früchte. Außerhalb, wo keiner erntet und verfaulte Pampelmusen unter den Bäumen liegen, können wir uns bedienen. Aber mal hängen die süßen Früchte zu hoch, ein Graben verhindert die Ernte oder ein Hund, direkt aus der Hölle, vertreibt uns. Wir würden in diesem Dschungel wohl verhungern. Kaufen kann man das Obst in den Läden nicht.
Ein paar Pampelmusen sind unsere einzige Beute von ersten Streifzügen außerhalb von Rikitea. Verlaufen kann man sich nicht. Die Pampelmusen sind zuckersüß und machen süchtig. Gleich an Ort und Stelle werden zwei geschlachtet. Spontan kommt etwas Exotik auf.

Zwei (extrem hässliche) Hunde begleiten uns den ganzen Vormittag

Zwei (extrem hässliche) Hunde begleiten uns den ganzen Vormittag

Am Sonntag spielen die alten Männer Boule, die jungen Männer trinken Bier. Nach Geschlechtern getrennt, sitzen die Mittelalten drum herum und schauen zu. Aus dem Ghettoblaster erklingt HipHop. Ukulele war gestern. Junge Mädchen ziehen mit ihren Fahrrädern durch das Dorf. Mit Blume hinter dem Ohr. Das bringt etwas Exotik zu den Kopfhörern mit denen sie der Musik aus ihrem Handy lauschen.

Die Atmosphäre ist sympathisch, die Menschen grüßen und nicken uns freundlich zu. Das Dinghy wird nicht angeschlossen. Überall darf man an Land gehen und sein Dinghy an den schmalen Strand ziehen oder an Stegen fest binden. Spontan fühlen wir uns wohl.
Die Pizzeria hat nur freitags bis sonntags geöffnet. An weiteren Tagen nur, wenn Zutaten für die Pizza verfügbar sind. Das Versorgungsschiff kommt nur alle zwei bis drei Wochen. Und Brot gibt es aus ‚technischen Gründen‘ erst ab Donnerstag wieder. Noch ein Stück Exotik gefunden.

Rikitea von oben mit betonter Anfahrt

Rikitea von oben mit betonter Anfahrt

Unser erstes Südseeatoll

Fr., 15.Mrz.19, Franz.Pol/Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1748, 17.385 sm von HH
Zu früh gefreut, ohne Schwell ist unser neuer Ankerplatz nicht. Kein Vergleich zu den letzten Wochen, aber 20 Knoten peitschen die Lagune auf. Wir müssen wieder tief ankern, auf 17 Meter mit auflandigem Wind. Aber der Haltegrund ist exzellent. Im Dinghy wird man pudelnass. Das vorgelagerte Riff, durch das die Tonnen uns den Weg führten, hält zwar den schlimmsten Schwell ab, aber Atanga nickt im Wind. Die Antirutschmatten sind allerdings im Schrank verschwunden. Das Wasser ist weder türkis, noch klar. Wahrscheinlich liegt dies nur an den heftigen Regenfällen der letzten Tage. Auch fehlen die palmengesäumten Strände. Um das Prädikat ‚paradiesisch‘ zu bekommen, muss optisch noch etwas an der Insel gearbeitet werden. ;-)
Auf Mangareva wohnen 1.500 Menschen, die meisten entlang des Ufers in der Ankerbucht. Durch den Ort führt eine Betonstraße, die nach einem Kilometer in Sand übergeht. An der Hauptstraße liegen ein paar Geschäfte mit Konserven, Keksen, Reis und Fertigsaucen im Angebot. In den Kühltruhen liegen ganze Tiere. In einem Sack erkenne ich ein undefinierbares Bein von massiven Ausmaßen. Besser den Deckel wieder schließen, nicht dass man noch auf die Oma stößt. In anderen Truhen gibt es gekochten Schinken und Speck in typischen Blister-Packungen. Die Läden sind penibel aufgeräumt, die Dosen sauber aufgestapelt und mit Preisen beschriftet. Die Preise sind lustig. Ein direkt aus Frankreich importierter Camembert kostet 12 Euro. Das Angebot ist schmal, vor allem gibt es kein Obst oder Gemüse. Zwiebeln und Knoblauch sind die einzigen Frischeartikel. Wir müssen zur Gendarmerie, um einzuklarieren. Der junge Franzose (er wird in Gambier ein, zwei Jahre arbeiten und sich dann nach Martinique versetzen lassen) ist super nett und bringt tapfer seine paar Englischbrocken an den Mann. Wir sprechen ja leider beide kein Französisch, sind ihm daher sehr dankbar für seine Hilfe. Es gilt ein (kurzes) Formular auszufüllen. Das war’s, schon sind wir fertig. Eine Kopie dieses Formulars müssen wir mit der Post nach Tahiti schicken. Dieser analoge Postweg kommt uns relativ unsinnig vor, da die Gendarmerie über einen Scanner, PC und Internet verfügt. Heute , am Freitag, hat die Post sowieso schon geschlossen, also erledigen wir das am Montag.
Die Post ist auch der einzige Ort wo man Geld tauschen kann. USD in Landeswährung. Euro werden trotz ‚Mutterland‘ Frankreich nicht akzeptiert. Eine Bank oder einen Automaten gibt es nicht. Somit bleibt uns ein Internetzugang zunächst verwehrt: kein Geld, kein Internet. Der größte Supermarkt – ohne Super – hat einen Internetzugang, den man benutzen darf, wenn man dort einkauft. Das Netz soll sehr langsam sein, ein berittener Bote hätte die Nachricht schneller überbracht, so heißt es. Das selber zu testen, darauf werden wir nun noch drei Tage warten müssen.

Tag 3 ==> Gambier – Die Ankunft

Do., 14.Mrz.19, Franz.Pol/Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1747, 17.385 sm von HH
Bis Mitternacht bleiben wir beigedreht bei konstant 6 Windstärken. In fünfzehn Stunden werden wir nur 26 Meilen nach Norden getrieben. Weil beim Beidrehen das Vorsegel auf der falschen Schiffs-Seite steht, will das Vorschiff nach rechts und das Heck nach linkssegeln, was unterm Strich keine Fahrt bedeutet. Eine Segelrichtung kann man sich dabei leider nicht aussuchen, denn das System funktioniert nur, wenn der Wind von der Seite kommt. Das Beidrehen fühlt sich komisch an. Windgeräusche und die fauchenden Wellen passen nicht zur Geschwindigkeit. Es fühlt sich an als ob wir durch bremsenden Schaum segeln würden. Inklusive Schräglage durch den kräftigen Wind und Wellen, die an die Bordwand klopfen. Unterm Strich besser als aktiv auf uns ab zu segeln, aber trotzdem zermürbt uns das ‚auf-der-Stelle-segeln‘ etwas. Reine Kopfsache.
Die zweite Nachthälfte segeln wir dann wieder auf die Gambier Inseln zu. Der Sonnenaufgang entfällt. Tiefe Regenwolken hängen am Himmel. Ab und an regnet es. Sehr ungemütliches Wetter. Am Horizont tauchen die Inseln auf. Dunkelgraue, steile Kegel vor hellgrauem Himmel. Einzelheiten sind im Nieselregen nicht zu erkennen. Bei Schietwetter ist auch ein Südseeatoll nur eine graue Katze. Dann passieren wir das Saumriff, was die Inseln umschließt. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass dahinter der Schwell aufhört und eine blau-blau-blaue Lagune droht, die Netzhaut zu zerstören. Was für ein Irrtum. Das Wasser hat Nordseequalität. Ich stehe am Ruder. Das hat sich bei uns so etabliert, dass ich meistens die Anfahrten übernehme (da kann man prima das Weib beschuldigen, wenn man aufläuft… :lol: ). Ein echter Glückstag für Achim. Er hockt hinter der Sprayhood im Trockenen. Ich stehe mittlerweile im strömenden Regen und mir haut eine Welle ordentlich Salzwasser ins Gesicht. Was ich seit Ecuador, über viertausend Meilen auf offenem Ozean verhindern konnte. Alles fühlt sich nach Dänischer Südsee an. Alles sieht nach dänischer Südsee aus. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Ich finde, so langsam muss sich Fortuna die Frage gefallen lassen, wo sie denn geblieben ist.
Der trockene Achim vergleicht OpenCPN Daten mit unseren Navionics Plotterdaten. Die Einfahrt zum Ankerplatz ist betont. Sehr gut betont, muss man sagen. Französisch Polynesien gehört zu Frankreich und da haben die Französen mit EU-Geldern (??) gute Arbeit geleistet. Die Angaben in den Karten stimmen beide nicht. Durch die Betonnung müssen wir aber nicht so schwer schwitzen. Nach 2,5 Stunden erreichen wir happy unseren Ankerplatz. Außer uns liegen weitere zehn Schiffe hier. Alte Bekannte darunter. Da sagen wir Morgen ‚hallo‘. Heute geht es früh ins Bett. Die erste Nacht ohne Schwell seit über drei Monaten. Das wird eine schöne Nacht.

Tag 2 ==> Gambier – Südseeträume/Südseepläne

Mi., 13.Mrz.19, Pazifik, Tag 1746, 17.181 sm von HH
Gambier? Gambier wo? Bis wir uns mit der Osterinsel-Pitcairn-Route beschäftig haben, hatten wir noch nie von den Gambier Inseln gehört. Jetzt sind sie der logische Weg auf unserem weiteren Weg in die Südsee. Das kleine Atoll (grad mal 30 km Durchmesser) gehört zu Französisch Polynesien und ist die östlichste Inselgruppe im Südpazifik. Polynesien, der Inbegriff für die Südsee. Sofort hat man die Bilder von Gaugouin vor Augen, leicht bekleidete Schönheiten mit melancholischem Blick. Französisch Polynesien besteht aus fünf Inselgruppen, die sich auf 4,5 Millionen Quadratkilometer Wasserfläche verteilen (die Größe von Westeuropa). Die Landfläche macht dabei grade mal acht Prozent aus. Das bekannteste Archipel sind wohl die Gesellschaftsinseln mit den Inseln Tahiti, Bora Bora und Moorea. 14 Inseln, geprägt durch schroffe Bergflanken, üppig bewachsen, bis zweitausend Meter hoch. Meistens von einem Ringatoll umschlossen, was die türkisfarbenen Lagunen bildet. Hier dürfte die Touristenhochburg der Südsee liegen.
Noch östlich davor liegen die Tuamotus. Auf eine Länge von fast zweitausend Kilometern verteilen sich 77 Atolle mit Inseln und Inselchen. Diese sind alle flach und ragen maximal drei Meter über den Meeresspiegel hinaus. Die Tuamotus sind bekannt für hervorragende Tauchspots und für eine Million verschiedener Türkistöne.
Die dritte Gruppe sind die Marquesas. Zwölf bergige Inseln ohne schützendes Ringatoll, aber von bestechender Pracht. „Die Luft ist wie Balsam mit einem zarten Hauch von Blütenduft, man fühlt es fast wie einen Schmerz, so vollkommen ist die Schönheit“, stellte Jack London fest. Die Inseln der Marquesas auseinander zu halten, ist eine Herausforderung: Nuku Hiva, Hiva Oa und Ua Huka, um nur drei Namen zu nennen.
Die kleinste Gruppe sind die Austral-Inseln, etwas abgeschlagen im Süden-Westen, nicht auf der klassischen Route, daher selten besucht.
Vor uns liegen nun die Gambier Inseln. Eng beieinander, wie in keinem anderen Archipel, werden 14 Inseln von einem Ringatoll eingeschlossen. Das verspricht ruhiges Wasser, weil der Pazifik-Schwell draußen bleibt.
Noch ist Zyklon-Saison im Pazifik. Zyklone sind das gleiche wie Hurrikane, haben hier nur einen anderen Namen. Sie können noch zerstörerische Stärken als im Atlantik entwickeln. Die Gambier Inseln gelten als Zyklon sicher. Das ist das Gute an dem Trick über die Osterinsel in die Südsee zu segeln. Man kann die Saison um zwei Monate verlängern. Ab Mai können wir uns dann frei bewegen. Leider nur bis November, dann müssen wir aus der Südsee wieder verschwunden sein oder uns ein Zyklon-Loch suchen, wo wir sicher vor den Wirbelstürmen sind. Wie unsere Route genau aussehen wird, wissen wir noch nicht. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig, leider die Entfernungen riesig. Und hinter Französisch Polynesien liegt ja noch der Rest der Südsee: Fidji, Cook-Islands, Tonga und viele weitere Inselgruppen. :shock:
Als erste Schwierigkeit zeigt sich überhaupt die Gambier Inseln anzulaufen. Die letzte Nacht war toll. Dauerhaft 6 Windstärken, wir donnern durch die Dunkelheit. Zweifach gerefftes Groß und kleines Vorsegel bringen einen Schnitt von 6 Knoten auf die Straße. Der Wind kommt achterlich.Wir geben alles, aber vergeblich. Im Morgengrauen geht dann die Rechnerei los. Schnell ist klar, es fehlen uns zwei Stunden, damit wir noch bei Tageslicht ankommen. Unter keinen Umständen fahren wir im Dunkeln in ein Südseeatoll. Also Tempo raus und 15 Stunden Zeit schinden. Na, super, 55 Meilen vor dem Ziel – wegen 2 lächerlicher Stunden. Es ist jetzt das zweite Mal, dass wir super Streckenwind nicht nutzen können. Ärgerlich.
Zum Reffen haben wir nicht mehr viel. Damit bekommen wir nicht genug Speed aus dem Kahn. Auf und ab segeln klingt ebenfalls nicht verlockend bei 22 Knoten Wind. Also versuchen wir unseren neuen Lieblingstrick. Wir drehen bei. Klappt prima. Seit acht Stunden treiben wir mit 1,5 Knoten langsam dem Ziel entgegen (also halbwegs dem Ziel entgegen – Kurs 10 Grad, Ziel 340 Grad). Heute Nacht nehmen wir dann irgendwann wieder Kurs auf. Jetzt darf uns nur nicht in ein paar Stunden der Wind einschlafen. Soll er aber nicht, sagt die Vorhersage. Es dürfen noch Wetten abgegeben werden. :mrgreen:
Tagesmeilen: 109, noch 45 to go, direkter Weg.