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Vergaser Versager

Mi. bis Sa., 02.bis 05.Jan.19, Süd-Pazifik, Tag 1676-9, 15.744 sm von HH

Tag1: „Paddel als ob es um dein Leben geht“, schreit Achim mir zu. Ich gebe alles. Aber wir kommen Atanga nicht einen Meter näher. Wir sitzen zusammen in unserem Dinghy und benutzen die Riemen als Stechpaddel. Zwanzig Knoten Wind fegen über uns hinweg. Das Mutterschiff ist unerreichbar. Es sind nur lächerliche fünfundzwanzig Meter, aber wir stehen auf der Stelle. „Ich schwimme hin, kletter an Bord und werf dir eine Leine zu“, schlage ich zwischen zwei Stößen vor. „Keine gute Idee, die Badeleiter ist oben, du kommst nicht an Bord.“ Hinter uns kommt nur Wasser. Nächster Stopp Pitcairn, tausend Meilen entfernt. Es würde uns schon jemand finden, überlege ich so, während mir die Kraft ausgeht. Wir haben die Hand-Funke dabei und draußen fahren immer ein paar Fischer entlang. Da naht Hilfe herbei. Scottsman von der ‚Cool Change‘ ***hat uns gesehen. Es geht doch nichts über die Segler-Gemeinschaft. Einer passt immer auf.

Drei Minuten später sind wir sicher an Bord. Ich habe die Nase gestrichen voll. Der Tag fing schon bescheiden an. Am zweiten Morgen nach unserer Ankunft wollen wir etwas anderes als Wasser sehen. Ein ausgedehnter Landgang ist nicht geplant, wir wollen dem Anker noch etwas mehr Zeit geben, sich festzusetzen. Aber ein Blick in den ‚Hafen‘, den wollen wir uns gönnen.
Das Dinghy dümpelt im Wasser, der Motor ist montiert, ein Probelauf ist gemacht. Ich sitze erwartungsvoll vorne im Bug vom Dinghy. Der Motor stirbt, noch bevor ich die Leine losgetüttelt habe. „Klingt abgesoffen“, findet Achim. Alle Versuche den Motor erneut zu starten, schlagen fehl.

Er baut den Vergaser aus, reinigt, pustet und guckt wissenschaftlich. Eine halbe Stunde später höre ich den Motor brummen. „Kommst du?“ Schnell springe ich ins Dinghy. „Ich bleibe erst mal in der Nähe von Atanga.“ „Gute Idee, Skipper.“ Der Motor stirbt. „Klingt abgesoffen!“ Jedes Mal, wenn Achim etwas Gas zurück nimmt, füllt sich der Vergaser mit Sprit und säuft ab. Wir treiben direkt auf Atanga zu. Achim gibt mit den Riemen nur ein wenig Stützruder.

Das Cockpit wird erneut zur Werkstatt. Der Vergaser bekommt aus dem Reparatur-Kid eine neue Nadel und einen neuen Schwimmer.

Skipper gibt alles
Skipper gibt alles

Der Motor schnurrt wie ein Kätzchen. „Komm, wir versuchen es noch einmal“, fordert Achim mich auf. Nach ein paar gut funktionierenden Sicherheits-Schleifen um Atanga verrecken wir auf halber Strecke zum Hafen. „Klingt abgesoffen.“ Na, den Spruch kenne ich nun bereits. Achim beginnt zu rudern, aber das kann man bei unserem Schlauchboot und Wind komplett vergessen. Damit schaffen wir kaum einen Meter vorwärts. Die Stechpaddel-Methode kommt zum ersten Mal zum Einsatz. Mit Ach und Krach schaffen wir es, nicht vertrieben zu werden und erreichen Atanga.

Erneut liegt der Vergaser auf den OP-Tisch. Sogar ich werde zu Rate gezogen, ob ich an dem Ventil, dass von der neuen Nadel geschlossen wird, etwas erkennen kann. Nö, sieht gut aus. Beide schauen wir wissenschaftlich in das Gerät. Achim pustet, fummelt, probiert und baut den Vergaser erneut ein. „Jetzt aber“, freut sich der Skipper. Im Standgas läuft der Außenborder eine Viertelstunde neben dem Schiff. Achim dreht etliche Ehrenrunden, dann versuchen wir es noch einmal gemeinsam. Und, oh Wunder, wir kommen bis zu Hafen. Ein kurzer Blick und Orientierung, wie das hier wohl laufen mag und ein Schwätzchen mit unseren schwedischen Nachbarn. Der Außenborder springt danach problemlos an und wir düsen zum Schiff zurück. Hundert Meter davor säuft der Motor ab. Wir stechpaddeln bis Scottsman zur Hilfe eilt.

Tag2: „Mir reicht es“, lässt Achim mich wissen, „ich tausche jetzt noch alle Membranen und Dichtungen, die sich im Reparatur-Set befinden.“ Gesagt, getan und von Erfolg gekrönt. Achim düst durchs Ankerfeld, mit viel Gas, mit wenig Gas, alles super. Kurz bevor er stolz die ‚Cool Change‘ erreicht, ist der Ofen wieder aus. Allgemeine männliche Ratlosigkeit. Achims Diagnose lautet: die ‚Schwimmernadel‘ schließt nicht hundertprozentig das Ventil. Allerdings nur unter bestimmten Umständen, die noch im Dunkeln liegen.

Scottsman bringt Achim zu Martha. Martha ist eine junge Einheimische, die auf ihrem Segelboot wohnt und mit Touristen Sundowner-Segel-Touren unternimmt. Sie kennt zwei Mechaniker, die sie sofort anruft. Der eine lässt uns wissen, er habe keine Zeit, der andere ist gar nicht auf der Insel und wird erst am 11. Januar zurück erwartet. Wir sind ratlos. Mit unserem Dinghy können wir nicht an Land.
Scottsman fährt uns nachmittags mit seinem Dinghy. Wir sollen uns noch einmal bei der Armada (Marine) melden, wurde uns beim Einklarieren erklärt. Und einkaufen würden wir auch ganz gerne etwas. Bei der Armada läuft es super. Wir erklären, warum wir nicht bereits gestern vorbei gekommen sind. Da macht Señor Gomez ein wichtiges Gesicht. Drei Telefonate später strahlt er und erklärt er uns, dass Morgen Nachmittag im Hafen ein Mechaniker auf uns warten würde. Und, dass wir nun zwei Monate (statt nur 30 Tage) auf der Osterinsel bleiben dürfen. Na, das läuft ja! Ein erster Versuch, per Internet Kontakt mit dem Rest der Welt aufzunehmen, ist von kurzem Vergnügen. Es gibt ein öffentliches Netz, aber das so langsam, das kann man vergessen.

Tag3: Kein Mechaniker um 14:00 Uhr im Hafen. Ich warte am Dinghy, was Scottsman für uns in den Hafen geschleppt hat, um den Kerl nicht doch noch zu verpassen. Achim stiefelt zur Armada. Dreißig Minuten kommt Achim mit dem jungen Fabien zurück. Es stellt sich heraus, dass Fabien der Mechaniker der Armada ist und extra für unsere Reparatur ‚freigestellt‘ wurde. Er startet den Motor, fummelt an der Standgas-Schraube. Dann guckt er in den Vergaser, pustet, prüft, pustet wieder, spielt mit der Nadel und ist nach zwei Stunden der gleichen Meinung wie Achim: Die Nadel dichtet das Ventil nicht richtig ab.

Fabien gibt alles
Fabien gibt alles

Beherzt verbiegt er die Lasche am Schwimmer, um mehr/früher Druck auf die Nadel zu bringen. Eine gemeinsame Probefahrt läuft großartig. Fabien möchte für seine Arbeit 12,50 EUR. Alle sind happy: „Muchas gracias, amigo.“ Achim und ich kaufen noch etwas ein, finden ein Internet-Cafe mit sowas ähnlichem wie Internet. Vergaser gut, Ende gut.

Wir fahren mit schurrenden Motor durchs Ankerfeld und legen einen Stopp bei der ‚Cool Change‘ ein, um die frohe Kunde zu verbreiten. Nach einem kurzen Plausch, springt der Motor nur zögerlich an. Grrrrr. Und bei wenig Gas gibt es jetzt ein ungesundes Geräusch. Das ist neu.

Tag4: Achim dreht die Standgas-Schraube in die Ursprungs-Lage zurück. Jetzt springt das Baby wieder vernünftig an. Dieses Problem ist vom Tisch. Er schaut erneut wichtig in den Vergaser. Bei Probefahrten wird klar, der Vergaser säuft nicht mehr ab und funktioniert bei Vollgas hervorragend. Die Reparatur war erfolgreich. Bei Standgas und langsamen Tempo stirbt der Vagaser nun an Spritmangel. So als ob jetzt zu viel Druck auf das Ventil ausgeübt würde. Es ist zum Heulen. Wir brauchen einen verlässlichen Außenborder. Ausgerechnet am Arm der Heide stehen wir vor diesem Problem.
Plan A: wir wollen versuchen, einen neuen Vergaser zu bestellen. Fast täglich kommt ein Flieger auf die Osterinsel aus Santiago de Chile. Wir haben wenig Hoffnung. Hier fahren alle Yamaha, wir haben einen Tohatsu.
Plan B: Achim pumpt mit der kleinen Handpumpe vom Benzinschlauch manuell Sprit in den Vergaser, wenn der droht zu ersticken. Bei ersten Probefahren klappt die Methode gut. ‚Cool Change‘ ist ein halbes Jahr so durch die Gegend gefahren.
Plan C: gibt es nicht.

*** Kleine Nebengeschichte: Die ‚Cool Change‘ haben wir vor 2,5 Jahren auf Grenada kennen gelernt. Dort haben die beiden Filmemacher-Jungs unsere nagelneue Leine an der wir in der Marina an der Mooring hingen, kaputt gefahren. Dann haben wir uns aus den Augenverloren und vor zwei Monaten in Ecuador wieder getroffen.

Süßes Land nicht erreichbar
Süßes Land nicht erreichbar

Mission ‚Abfahrt‘ läuft

Di., 04.Dez.18, Ecuador/Bahía de Caraquez, Tag 1647, 13.337 sm von HH

Mein Eindruck ist, dass ein Flug zum Mars weniger Projektpunkte hat, als eine kleine Segelreise auf den Pazifik hinaus. Nicht umsonst heißt es daher wahrscheinlich, dass der Weltraum besser erforscht ist als die Ozeane.

Viel Arbeit macht der Punkt ‚Angst vor dem Verhungern‘. Das Schiff ist bis zum Kragen voll. Da passt kein Klopapierblättchen mehr drauf. Der Wasserpass ist da wo er hingehört: im Wasser.
Der ‚black friday‘ hat uns Nudeln und Bier mit 35 Prozent Rabatt geschenkt. Immer rein in den Einkaufswagen. Ich habe schon eine Furche zum Supermarkt gelaufen. Die Kreditkarte glüht. Zahnbürsten, Shampoo und Duschgel, alles soll für zwei Jahre reichen. Ich habe keine Lust auf einer kleinen Insel den Einheimischen alles weg zu kaufen, wenn dort nach Wochen das erste Mal wieder ein Versorgungsschiff anlegt. Zudem sollen einige Artikel astronomische Mondpreise haben: eine Dose Bier schlägt mit 3 Dollar ein Loch in die Kasse.
Achim trinkt abends gerne ein Bierchen. Wenn er sich auf eine Dose beschränkt, reicht der gebunkerte Vorrat bis nächsten Herbst. :mrgreen: Beschränken würde, muss es lauten. Nun raucht der arme Mann ja schon nicht mehr.

Ich habe 40 Gläser Fleisch eingekocht. Gar nicht so sehr für die Überfahrt, sondern für die fleischarme Zeit auf den Südsee-Inseln. Das ergäbe fürs nächste Jahr einmal wöchentlich ein Fleischgericht. Ich höre den Nichtraucher und Nicht-Biertrinker im Geiste jetzt schon jammern. „Nun werde ich auch noch Vegetarier.“

Wir schreiben Staulisten. Das Schiff wird umgeräumt, Schränke neu organisiert. Wir schreiben neue Listen. Täglich grüßt das Murmeltier.

Ganze Tage verbringen wir mit Waschen und Putzen. Der Staub von sechs Monaten hat Atanga mit einem Grauschleier überzogen. Was abgebaut werden kann, kommt mit dem Dinghy an Land. Dort spüle und schrubbe ich am Steg mit endlosem Wasser aus dem Schlauch. Erstens fasst sich alles eklig an und außerdem habe ich Befürchtungen, dass der Dreck sich mit Salzwasser zu einem wunderbaren Kleber vereinigt.

Schoten und Tampen, Bimini und Abdeckungen werden an Land gewaschen

Schoten und Tampen, Bimini und Abdeckungen werden an Land gewaschen

An Bord sieht es anders aus. Da wir im sedimenthaltigen Chone unseren Wassermacher nicht betreiben, muss Achim in Kanistern Süßwasser vom Steg holen, um unsere Tanks zu füllen. Da werde ich schon mal beäugt, wenn ich einen weiteren Putzeimer an Deck schleppe und der ‚Wasserverschwendung‘ verdächtigt. Ein Schiff von 42 Fuß ohne Schlauch zu putzen ist, als wolle man eine Industrieanlage mit Lappen und Eimer sauber machen.

Achim nimmt sich die Ankerkette vor. Nutzlos im Kasten liegend, hat sie etwas Flugrost angesetzt. Sie wird kontrolliert, gereinigt, gedreht und für gut befunden.
Die Vorsegel brauchen an einigen Nähten Pflege. Stellenweise ist das Garn dünn gescheuert bzw. hat sich durch UV-Licht aufgelöst und wird vorsorglich repariert.

Schleifarbeiten abgeschlossen

Schleifarbeiten abgeschlossen

da wartet schon der nächste Job: Kettenreinigung und Kontrolle

da wartet schon der nächste Job: Kettenreinigung und Kontrolle

Segelmacher-Stube an Deck

Segelmacher-Stube an Deck

Der gemeine Segler lebt nicht vom Putzen allein und so haben wir uns noch ein neues Spielzeug zugelegt. Schon lange wünschen wir uns ein Kajak. Aber irgendwas war immer: zu lang, zu teuer, nicht die richtige Form. Eigentlich sollte es ein Zweisitzer sein, aber die sind in passender Länge noch schwieriger zu bekommen. Daher haben wir nun erst mal einen Einsitzer.
Durch Zufall gab es den im Supermarkt. Und durch Zufall gab es bei unserem Großeinkauf Gutscheine für die Spielzeug-Abteilung. Und somit haben wir einen Rabatt von 120 USD auf das Kajak bekommen. Na, bitte, geht doch.

Unser neues Spaßmobil

Unser neues Spaßmobil

In meiner Badewanne bin ich Kapitän

In meiner Badewanne bin ich Kapitän


Essen in Ecuador

Sa., 24.Nov.18, Ecuador/Bahía de Caraquez, Tag 1630, 13.337 sm von HH

Wer dachte, in Kolumbien sei das Essen schlecht, der muss nach Ecuador kommen.
Salchi Papa und Papi Pollo. Hinter diesen witzigen Namen verbergen sich schlicht Pommes mit Wurst und Hühnchen mit Pommes. Gibt es überall. Im letzten kleinen Kuhkaff. Die Papi-Gerichte erfreuen sich extremer Beliebtheit. Achim ist bestimmt kein Fast Food Verächter. Aber in Ecuador vergibt er schlechte Fritten-Noten. Die Pommes bekommen eine glatte vier. Das neue ‚Anti-braun-brutzel-Gesetz‘ für Pommes hat hier längst gegriffen. Fast immer sind die Dinger nicht durch. Da hilft es auch nicht, sie braun oder knusprig zu bestellen. Sie kommen farblos und halbgar. McDonald Ecuador sieht Achims im weltweiten Meckes-Vergleich ganz hinten: Der BigMac war kalt, das Brötchen falsch, zu viel Salat.

Salchi Papas - Papi Pollo

Salchi Papas – Papi Pollo

 

Hamburger-Buden und Papi-Papa-Läden, was anderes findet man in Kleinstädten und auf dem Dorf kaum. Natürlich gibt es noch die ‚Almuerzo‘-Restaurants, die für sehr wenig Geld (2 $ bis 3,50 $ – je nach Region) ein Mittagsmenü verkaufen. Das Essen besteht aus Bergen an Reis, Linsen oder Bohnen und einem Stück Huhn oder Rind. Salat, Gemüse oder andere Vitamin-Träger sucht man vergebens. Wenn es gut läuft, gibt es Hähnchen vom Grill dazu, wenn es schlecht läuft, ein fertig paniertes Teil aus der Tiefkühltruhe. Ab in die Fritteuse und fertig. Die Almuerzos schmecken durchaus, sind aber auf Dauer etwas eintönig. Zumal es abends wieder das gleiche gibt.

Almuerzo-das gibt es auch in besser

typisches Almuerzo-das gibt es auch in besser

Das traumhafte Gemüse und Obst von den Märkten muss am heimischen Herd verarbeitet werden. In Restaurants jedenfalls nicht. Es kann sich ja auf den Märkten nicht nur um Deko handeln. Die Einheimischen schleppen tüten weise das Zeug vom Markt. Da würde ich gerne mal in den Kochtopf schauen.

Diese Auswahl findet man nicht auf den Tellern wieder

Diese Auswahl findet man nicht auf den Tellern wieder

Und dann haben sie noch ihre Schweine. Die Hornados. Im Prinzip eine leckere Sache. Spanferkel komplett überzogen mit knuspriger Schwarte. Jedoch hat auch dies seine Tücken. Das Ferkel kommt mit einer kleinen Salatbeilage und ‚Mote‘. Das ist gekochter, weißer Mais. Nicht so unser Ding, etwas fad. Da kann das Schwein aber nichts für. Wenn man will, bekommt man mehr Salat statt Mote.
Auf den Märkten gibt es meist zig Ferkel-Verkäuferinnen, die laut um ihre Kunden buhlen. Man bekommt ein Stück Fleisch oder Kruste zum Probieren. Und dann doch die Enttäuschung mit der Portion: Auf meinem Teller war nur Fleisch, was noch wackelt, wenn man an den Tisch stößt und Achims Kruste bestand aus der Nase. Aus Schweinenase. Beide Löcher. Bitte, das möchte auch kein Mensch.

Mote mit Schwein

Mote mit Schwein

Schweinenase

Schweinenase

Schmackhaft, aber eher an der Küste verfügbar, ist die Encebollado. Eine Thunfischsuppe mit Maniok und Zwiebeln in einer kräftigen Brühe gekocht. Dazu werden Bananen-Chips gereicht. Häufig ist dies schon die Frühstücksmahlzeit der Einheimischen.
Mein Favorit ist Ceviche. Das Gericht stammt allerdings ursprünglich aus Peru. :mrgreen:
Roher Fisch oder Shrimps werden durch Limettensaft ‚gegart‘. Die werden in einem Sud aus Chili, Palmenherzen, Zwiebeln und Korianderblättern gereicht und sind ein echter Genuss.

Ceviche mit viel Deko und natürlich Kochbanane

Ceviche mit viel Deko und natürlich Kochbanane

Sehr gut essen kann man bei den Ausländern. Tolle Pizza in Cuenca und wir haben dann auf den Rundreisen die Chifas für uns entdeckt. Das sind China-Restaurants. Im ganzen Land sind das ungemütlich mit Neonlicht erhellte Säle. Aber mit Yummi-Yummi-Essen. So große Portionen, dass ein Gericht plus Reis für uns beide reicht. Dort haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen, wenn uns Papi Pollo und Linsen-Almuerzo zu den Ohren heraus kam.


Ein Ecuador Video ist online

Pünktlich zum Ende der zweiten Rundreise ist das Video über unsere erste Ecuador Rundreise fertig.
Kommt noch mal mit in die Berge auf viertausend Meter, auf die Märkte und nach Quito.

#13 Ecuador Rundreise – Avendida de los Volcanes

Ein paar technische Daten:

  • Aus 2 Stunden Drehzeit ist ein Video von knapp 6,5 Minuten geworden
  • Von 772 gedrehten Szenen habe ich ca. 200 verwendet
  • Der Schnitt hat 20 Stunden gedauert und die Vertonung nach mal die gleiche Zeit :-)

Viel Spaß!

Cuicotcha-Lagune mit den zwei Inseln

Cuicotcha-Lagune mit den zwei Inseln