Archiv der Kategorie: Reparaturen/Refit

Installation der Solaranlage

Nun haben wir begonnen, unsere Energieversorgung unabhägig von der Steckdose zu gestalten. Das Solar-Panel ist ja bereits installiert. Bei der Verkabelung habe ich mich für 2x6mm² entschieden und für einen max. 260W mpp Regler.

Solar_Regler

Das Panel soll die beiden Hauptbatterien (2x140Ah) und die Starterbatterie laden, wobei der Ladestrom der Starterbatterie auf max. 1A begrenzt ist.

Sollte irgendwann Bedarf bestehen, ein zweites Solarmodul zu installieren, so wird der Regler das auch noch aufnehmen können. Darüber hätten wir aber auch noch eine Ausbaureserve für 150WP über den Regler für den Superwind….aber dazu später mehr, wenn der Propeller aufgebaut wird.

Der erste Test ergab eine Spannung von ca. 3V bei abgedecktem Panel (gemessen am Eingang vom Regler). Ohne die Abdeckung waren es dann schon 12V. Zum Laden reicht das zwar nicht, aber wir stehen ja auch in einer relativ dunklen Halle. Der Regler zeigt dabei brav Nachtbetrieb an. Schön wäre es jetzt aml Licht aufs Panel zu bekommen, um auch wirklich Ladestrom zu sehen.

Als nächstes steht dann die Installation desr Anzeige an. Dann ist dieses Projekt hoffentlich abgeschlossen.

Was noch fehlt….

Aufbau der Superwinds inkl. Verkabelung

Installation des AIS Transceiver mit Antennensplitter zusammen mit neuer GPS Antenne für den Plotter und GPS Antenne für das AIS. Hier haben wir uns für Raymarine entschieden, weil es hoffentlich am besten zu unserem Plotter passt.

Die KW Funke muss wieder an Bord und es muss auch ein Platz für das Pactor Modem gefunden werden. Genau genommen muss auch noch das Problem mit der Erdung gelöst werden. Ich finde die Lösung mit der Kupferfarbe zwar gut, aber ich bin noch nicht sicher, ob das eine gute Lösung für uns ist. Erstens ist der Platz begrenzt und zweitens ist die Bordwandung relativ dick. Die fehlende Kapazität würde man sicher nur mit mehr Fläche ausgleichen können und dann sind wir wieder bei „Erstens“.

Es gibt also noch reichlich zu tun, bevor die Technik endlich auf dem Stand ist, den wir gerne hätten.

Wieder dicht

Wir hatten in der letzten Saison immer wieder Wasser unter der Achterkoje. Im Verdacht standen von Anfang an die Simmerringe, die die Ruderwelle im Koker dichten sollen. Bei der Überprüfung im Achterschiff stellte sich dann allerdings auch noch heraus, dass unser Auspuffschlauch in einem erbarmungswürdigen Zustand ist. Also wurde der Schlauch getauscht.

Um sicher zu sein,sollten auch die Simmerringe geprüft werden. Hierbei stellte sich dann heraus, dass die Federn wohl nicht aus Edelstahl gefertigt waren uns somit sehr mitgenommen aussahen. Also wurden diese auch getauscht und nun sollte das Schiff eigentlich wieder dicht sein.

Simmerring

Unser Geräteträger steht

Am 19 und 20 Feb wurde der Träger aufgebaut. Das Ganze lief für uns vollkommen schmerzfrei ab und die Firma, die den Träger gebaut hat, hat ganze Arbeit geleistet. Wir sind auf jeden Fall begeistert – auch wenn wir jetzt für einige Dinge einen neuen Platz suchen müssen.

Das Solarpanel (100WP) ist schon aufgebaut und muss jetzt noch angeschlossen werden. Das Rohr, was auf BB so in den Himmel ragt soll den Superwind aufnehmen, der noch original verpackt im Keller liegt.

An SB haben wir einen kleinen Kran anbauen lassen, was das Handling mit dem Außenborder hoffentlich deutlich vereinfacht.

Unser Geräteträger entsteht

Unser neuer Geräteträger ist nun in Arbeit und nimmt Form an. Geplant ist, einen kleinen Kran an Stb, das Solarpanel oben auf den Träger aufsetzen (mit Muffen) und die Aufnahme für den Windgenerator an Bb zu installieren.

Da wir uns nicht die Möglichkeit verbauen wollten, wieder in ein Hallenlager zu gehen, kann man den oberen Teil des Trägers nach hinten kippen. Alternativ läßt sich auch das ganze obere Teil abnehmen (wobei dann allerdings die Kabel entfernt werden müssten).

Beim Solarpanel läuft alles auf eine Mono-Kristaline 100WP Version hinaus und der Windgenerator wird wohl ein Superwind. Damit müssten wir eigentlich den größten Teil unseres Energiebedarfs abdecken können.

Wie geht es weiter: Der alte Heckkorb wird bis auf den hintersten Teil verschwinden und der Geräteräger wird somit Teil des neuen Heckkorbes. Das Ganze wird ordentlich verschweißt und verputzt, sodass alles als harmonische Einheit verbaut wird. Somit könnte man die gesamte Konstruktion inkl. aller Aufbauten auch einfach irgendwo hinstellen, ohne das diese kippen kann.

Neue Relingsdrähte sind dann auch fällig (5mm oben und 4mm unten) und bei dieser Gelegenheit können auch die Schutzhülsen in den Relingsstützen erneuert werden.