Rundreise Süd-Ecuador

Di., 16.Okt.18, Ecuador/Bahía de Caráquez, Tag 1599, 13.337 sm von HH

Es geht wieder los: Busfahren in Südamerika. Diesmal möchten wir ganz tief in den Süden Ecuadors.
Mit dem Nachtbus fahren wir über Guayaquil bis nach Zaruma. Dort sollen wir Morgen Vormittag ankommen. Der Süden wird von Touristen relativ wenig besucht. Die meisten Gäste landen mit dem Flugzeug in Quito und da liegen die Attraktionen vor der Haustür. Daher quält sich kaum jemand zwanzig Stunden im Bus nach Zaruma.
Der Ort ist so untouristisch, dass auf booking.com, meiner Lieblingsplattform zur Zimmerreservierung, kein einziger Treffer zu finden war. Ein Hotel, was ich trotzdem im Internet gefunden habe, wollten bei einer Zimmerreservierung eine Anzahlung von 50 Prozent. Ich konnte den netten Jorge überzeugen, dass wir kein Bankkonto in Ecuador haben, alles sehr schwierig ist und dass wir wirklich, wirklich anreisen. Er hat dann die Anzahlung verzichtet. Na, hoffentlich hat das geklappt.

Rundreise Süd-Ecuador

Rundreise Süd-Ecuador

Nach ein paar Nächten in Zaruma, einem alten Goldgräberstädtchen, fahren wir bis kurz vor die peruanische Grenze, nach Vilcambamba. Dann sind wir auch wieder in den Bergen, zunächst nur auf 2.000 Meter. Die Anden haben hier einen kleinen Höheneinbruch, bevor sie in Peru richtig an Höhe gewinnen.
Bei unserer letzten Rundreise sind wir ja nicht höhenkrank geworden. Ob es an der Strategie der langsamen Steigerung der Höhen lag? Ist nicht zu beweisen, aber wir halten an der Taktik fest. Auch konditionell hat das ja gut geklappt. Unsere wunderbar aufgebauten Blutkörperchen sind durch die faule Zeit im Cockpit längst abgeatmet. Die müssen wir grad wieder neu züchten.
Der dritte Stopp in Cuenca liegt bereits auf 2.500 Meter. Von hier können wir sternförmig Ausflüge unternehmen, die uns fast auf 4.000 Meter führen: Nationalparks und Inka-Ruinen. Alles gut von Cuenca aus zu erreichen. Außerdem soll Cuenca die schönste Stadt Ecuadors sein.

Wir sind gespannt. Endlich ist mal wieder was los. Die dicken Projekte sind abgearbeitet und Bahía ist doch etwas langweilig auf Dauer. Also, auf geht’s, der Bus wartet nicht.

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