Verwöhntage

28.10. – 03.11.2026; Australien/Cairns; Tag 4.533 – 39; 31.419 sm total

In Cairns wohnen Sabine und Richard, unsere Segelfreunde, die wir vor drei Jahren in Fiji kennengelernt haben. Bereits als wir mit dem Auto um Australien gedüst sind, durften wir ihre Gastfreundschaft genießen. SV Tanuki
Und was sage ich, die beiden haben es immer noch drauf: Bei ihnen gibt es kein schnelles Abendessen zwischen Tür und Angel. Es wird gekocht, gebraten, aufgetischt und anschließend bei einem Wein lange zusammengesessen. So viel gelacht, haben wir lange nicht.
Sogar unsere Wäsche bekommt eine 60-Grad-Vorwaschgang-Wellness-Behandlung verpasst. Dauer 4 Stunden und 14 Minuten. Stinkende Handtücher und Bettwäsche sagen adé.
Als ob das nicht genug wäre, werden wir zum Einkaufen kutschiert. Die leeren Vorratsschränke freuen sich. Tonnenweise Konserven, Reis, Bier und Nudeln landen auf Atanga.
So lässt es sich aushalten. Herzchen in den Augen Smiley.
Wir haben wirklich Glück mit unseren Freunden, auch in Australien.

Schöner wohnen bei Sabine und Richard.
Die beiden sind mit ihrer Tanuki vom Mittelmeer bis nach Australien in ihre Heimat gesegelt.

Als Dreingabe gab es für uns sogar noch Geschenke: ein Induktionsfeld und einen Schnellkochtopf von der jetzt verkauften Tanuki. Seglererbe sozusagen.
Ich könnte nicht glücklicher sein. Mit Landstrom ist es ein Gas-Sparmodell und die Reinigung ist kindereinfach!
1.000 Dank an Sabine und Richard!

Damit ist nun leider Schluss. Jetzt heißt es Vorräte verstauen und einkochen für das Große Barriere Riff mit wenigen Einkaufsmöglichkeiten. Achim besorgt ein neues Kugelventil als Ersatz für das kaputte Teil. Willkommen im Einkaufsparadies Australien. Es ist so einfach hier, man braucht nur in einen Laden zu gehen.

Immer rein ins Schiff.

Auch Diesel und Benzin aufzustocken, ist dank Auto plus Chauffeur kein Problem. Und da Achim und Richard schon unterwegs sind, fällt noch eine neue Batterie in den Einkaufswagen. Wir rüsten die zweite Verbraucherbank auf 200 Ah Lithium auf. Und damit uns nie wieder der Strom ausgeht, durfte zusätzlich ein neues Crewmitglied einziehen: Rot und leise, aber leistungsstark. Ein Honda-Baby.

Schon vor Wochen bestellt und keinen rechten Platz dafür gehabt. Das ist auch noch immer so :mrgreen: , Achim arbeitet daran …

Die Tage mit Dunkelflaute in Vanuatu waren kaum zu zählen. Bewölkt und kein Wind, die ideale Habeck-Kombination. Wir sind regelmäßig auf der Suche nach Strom gewesen, mussten sogar mehrfach die Maschine anwerfen. Das Thema ist nun Geschichte. Früher sind wir ohne Generator ausgekommen, aber der Energiehunger der Welt ist unersättlich – so auch unser Hunger.
Die Navigation benötigt mehr Strom. Ein weiterer Laptop als Gitarrenbegleiter ist im Einsatz. Und dann der Starlink! Der saugt einem nur so die Ampere aus der Batterie.

Montag sollen wir fertig sein mit den restlichen Kleinigkeiten. Das Riff wartet!

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