- vor der Tür
- Puipana
Mi., 14.Jan.15, Fuerteventura, Tag 228, 2.341 sm von HH
Sa., 10.Jan.15, Fuerteventura, Tag 224, 2.341 sm von HH
Da es hier im ‚großen‘ Grand Tarajal keine Autovermietung gibt, müssen wir in den Nachbarort, um einen Wagen zu reservieren. Das macht Sinn, denn Las Payitas ist zwar nur ein Zehntel so groß, hat aber ein 4-Sterne Hotel und darin befindet sich die einzige Autovermietung im Umkreis.
Den Umstand nutzen wir für einen kleinen Ausflug, setzen uns in den Bus und sind bereits 15 Minuten später da. Die Strecke hätten wir an normalen Tagen auch mit dem Fahrrad schaffen können, aber es weht mal wieder ein kräftiger Nord-Ostwind und die ganze Strecke gegenan… ?? hm, und dann noch nicht mal wissend, ob nicht eine fiese Steigung auf uns wartet. Nein, da sind wir bequem.
Das Hotel ist ganz furchtbar. Unpersönlich, kalt, schmucklos, aber gut gebucht. Denn zur Zeit hat sich dort die Schwedische Olympiamannschaft einquartiert und trainiert für 2016: Schwimmen und Triathlon.
Die Autovermietung weiß ihren Alleinstellungsstatus preislich gut zu nutzen und wir müssen für zwei Tage Auto der gleichen Kategorie 25 EUR mehr zahlen als auf Lanzarote.
Wir reservieren trotzdem für Dienstag und Mittwoch.
Der Rundgang durch das winzige Las Playitas ist schnell gemacht. Aber uns gefällt der total ruhige Ort, der noch die ursprünglich kanarische Bauweise der Häuser aus Lavagestein aufweist statt der sonst üblichen Leichtbeton-Wohnhäuser. Und es gibt noch richtige Kinder und alte Leute, die vor ihren Häusern sitzen. Las Payitas war uns bereits bei der Ansteuerung von See schon aufgefallen, da es in einen Vulkankrater errichtet zu sein scheint.
Fr. 09. Jan. 15.,Fuerteventura, Tag 223, 2.341sm von HH
Bei Grand Tarajal handelt es sich um einen kleinen Ort mit ca. 5.000 Einwohnern Im unteren Drittel an der Ostseite von Fuerteventura. Dieser Ort kommt etwas trist und total unaufgeregt rüber. Mit dem grauen Strand und der schmucklosen Promenade stellt sich Grand Tarajal nicht gerade als Schönheit vor. Aber nach Playa Blanca ist es gerade dieses Unaufdringliche, was sehr angenehm ist. Kaum Touristen – es gibt hier in der Tat nur ein 2** Hotel, mehr nicht- gute Supermärkte, kurze Wege, ein gewachsener Ort, alles irgendwie entspannt. Früher wurde von hier aus die fuerteventurische Tomatenernte ans Festland verschifft. Heute werden hier nur noch die Tomaten zum Verpacken angeliefert und der Transport wurde nach Puerto del Rosario, in die Inselhaupstadt, etwas nördlich von hier, verlegt. Uns ist zwar mit dem bisherigen Blick auf das Eiland noch nicht ganz klar, wo diese Tomaten in so großer Menge wachsen sollen, dass man dafür extra eine Fabrik zum Verpacken benötigt, aber wir werden sehen. Die ersten zwei Tage haben wir zum Beschnuppern des Ortes genutzt und haben jetzt unsere Pläne geschmiedet. Am Montag werden wir uns wieder für zwei Tage ein Auto leihen, um dann zu sehen, ob Fuerteventura noch mehr außer Ocker zu bieten hat.
von Sabine geschrieben….