Wir hatten ja schon bereits bei unserer Nebelfahrt auf der Ostsee bemerkt, dass irgendetwas mit unserem Horn nicht stimmte. Ich habe mich daher an Aqua Signal gewandt und das Problem geschildert.
Der Ton war viel zu leise und nahm darüber hinaus auch noch weiter ab. Das Problem war in dieser Form nicht bekannt, allerdings hat mir Aqua Signal eine kurze Beschreibung zugeschickt, wie ich überprüfen könne, ob es sich um die Pfeife oder den Tongenerator handelte.
1. Tongenerator: Lautsprecher anschließen (60W) und testen
2. Pfeife: Widerstandsmessung sollte ca. 4-8 Ohm betragen
Ich habe das dann entsprechend mal getestet. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ich hatte ein Problem mit meiner Pfeife….
Da wir über 12m Länge haben ist eine Pfeife mit BSH Zulassung vorgeschrieben. Wenig überraschend war dann, dass diese Schallanlagen ein Vermögen kosten. Glücklicherweise fand ich dann eine 24 V Anlage in der Fundgrube eines Yachtausrüsters (Pfeife baugleich zur 12V Anlage) und somit war das Ersatzteil für 450€ zu erstehen. Die Pfeife als einzelnes Ersatzteil lag bei über 500€. Bedenkt man, was Kammerlautsprecher sonst kosten, ist das schon eine Ansage.
Die alte Pfeife habe ich mir dann mal zuhause näher angeschaut und da tat sich ein Bild des Schreckens auf. Die Kabel bestanden praktisch nur noch aus Oxid und auch der Rest war so stark korrodiert, dass nur noch die Entsorgung übrig blieb.
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Fazit bezüglich unserer neuen Installationen
Das Solarpanel hat super gearbeitet und bis zu 7A geliefert.
Der neue Windgenerator läuft super. Die Geräuschentwicklung an Deck ist sehr leise und stört nicht. Allerdings wird ein gewisser Anteil des Schalls über den Heckträger auf das Schiff übertragen, sodass man den Propeller in der Achterkoje hören kann (klingt so ähnlich wie eine U-Bahn). Das Geräusch is wahrnehmbar, aber nicht wirklich störend. Im Notfall kann man das Teil aber auch mit dem Stoppschalter anhalten, den ich genau zu diesem Zweck neben der Koje angebaut habe. Während der Nächte hatten wir den Windgenerator auch meist abgestellt, da wir den Strom auch nicht wirklich brauchten.
Alles in allem haben wir während des gesamten Urlaubs keinen Landstrom für das Laden der Batterien benötigt. Auch für die Lastwiderstände hat sich ein nettes Plätzchen im Maschinenraum gefunden.
Wir werden allerdings noch ein zweites 100WP Solarpanel installieren, um die notwendigen Reserven zu schaffen. Ein Problem muss aber noch gelöst werden. Dadurch, dass wir uns nicht an den Landstrom gehängt haben, hatten wir auch kein heißes Wasser. Mal sehen, was man hier machen kann.
AIS: Unser neues AIS läuft ebenfalls gut und vereinfacht die Navigation noch einmal erheblich. Da man ja nun andere Schiffe auf dem Plotter angezeigt bekommt, kann man diese auch frühzeitig anrufen. So folgte uns bei unserer Nebelfahrt ein Schiff der marine, das ich dann mal kurzerhand angerufen habe und sie gefragt habe, ob sie uns den auch sehen würden. Daraufhin drehten sie dann auch gleich ab.
Funk & Pactor: Es scheint, als ob die Installation recht gut gelungen ist. Die Verbindung zu Winlink ist mir eigentlich immer gelungen und wir konnten unsere Position recht problemlos übermitteln. Auch der normale Funkverkehr funktionierte recht gut. So hatte ich während der Fahrt kontakt mit anderen Funkern in Griechenland, der Ukraine und Bulgarien. Die Reports waren mit 5-9 und 5-7 besser als erwartet, aber hier kann man ja noch etwas machen.
Nun ist der Träger komplett
Der Windgenerator steht
Lohn der Winterarbeiten
Das Solarpanel arbeitet besser als erwartet. Mal sehen, ob das im Urlaub auch so bleibt.
Das Update des C120 und die Installation des AIS650 haben funktioniert. Das Verlegen des neuen NMEA Kabels war zwar etwas mühsam, aber nun arbeitet der Transceiver einwandfrei und wir können auch auf dem Plotter sehen, was so los ist.
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