Einbau Bugstrahlruder

Unser Schiff ist wahrlich kein Manövrierwunder und insbesondere bei Wind in engen Häfen eine Herausforderung. Atanga wird daher im Laufe des Winters ein Bugstrahlruder erhalten. Geplant ist ein 8PS Vetus Antrieb mit einem 25cm Kanal.

Als wir dann Samstag zum arbeiten kamen, fanden wir Atanga mit einem beträchtlichen Loch im Bug vor.

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Wirklich schön und sauber gemacht. Hätte ich es selbst versucht, wäre sicherlich das halbe Schiff in Harz getränkt worden.

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Eine Woche später sah es dann schon so aus. Die Jungs hatten es noch vor dem großen Kälteeinbruch geschafft, die laminierarbeiten zu beenden.

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Im Vorschiff hatte man sich viel Mühe gegeben. Um den Stauraum zu erhalten, verdeckt nun ein Kasten den neuen Motor.

Nimmt man den Kasten zur Seite, dann wird der Zugang zum Motor freigegeben. Wir sind zumindest nach Augenschein sehr mit der Arbeit zufrieden.

Kabel sind in der Zwischenzeit auch verlegt worden (immerhin 120mm² für die Stromzuführung).

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…und der Propeller befindet sich hinter Gitter.

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2 Wochen Ostsee im September

Eigentlich gibt es nicht viel zu berichten.

Abfahrt ab Hamburg, Giselauschleuse im NO Kanal, Schilksee, Bagenkop, Omö, Korshavn, Middelfart, Bagö, Söby, Schilksee, Giselauschleuse, Hamburg

Insgesamt ca. 440SM.

Zu bemerken ist allerdings, dass das Wetter in Dänemark super war. Viel Sonne, viel Wind und praktisch kein Regen.

Die Rückfahrt die Elbe hoch nach Hamburg hat uns dann auch unseren gegenwärtigen Geschwindigkeitsrekord unter Segeln beschert. Mit 8,32 Knoten “schnellte” Atanga durchs Wasser.

Kurztrip nach Helgoland

Zusammen mit Jürgen und Inge machten wir uns auf den den Weg nach Helgoland. Nach einigem motoren, dauerte es fast bis Cuxhaven bis wir die Segel setzen konnten. Um die Gelegenheit zu nutzen, beschlossen wir, nach Helgoland durchzufahren. Daraus wurde dann praktisch unsere erste richte Nachfahrt in Eigenregie. Alles ist super gelaufen und auch der Anleger auf Helgoland (im Päckchen) verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Die Rückfahrt nach Hamburg erfolgte dann fast komplett und Maschine….weil mal wieder kein Wind wehte

Kurztrip nach Helgoland

Im Juli erlaubten wir uns den Luxus eines verlängerten Wochenendes und sind nach Helgoland gefahren. Da der Wind nur mäßg wehte, haben wir die Gelegenheit genutzt, einmal unseren Blister auszuprobieren.

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OK, bleiben wir ehrlich. Wir machten eigentlich ganz gute Fahrt – allerdings war da noch ein Schiff hinter uns. Als die Crew dort den Blister setzte hattten wir eine Regatta. Wir hatten das bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gemacht, aber alles hat gut geklappt und wir machten auch bei dem wenigen Wind gute Fahrt – wenn auch etwas langsamer als unser Konkurrent.

Über unser Erlebnis beim Einholen des Blisters schweige ich mich mal aus…aber Christo wäre stolz auf uns gewesen.Wir hatten es tatsächlich geschafft, dass Schiff mit dem Blister fast vollständig zu verpacken.
Der Hafen auf Helgoland war relativ voll, sodass wir ins Päckchen gehen mussten. Meine Sorge, nicht wieder heil rauszukommen haben sich letztendlich aber nicht bewahrheitet. Das Schiff läuft zwar rückwärts, aber leider nicht unbedingt in die Richtung, in die man fahren wollte. Wahrscheinlich stört die Windsteuer-anlage bei Rückwärtsfahrt so sehr, dass die Ruderstellung praktisch keine Bedeutung hat. Die Rückreise begann mit wenig Wind, der dann aber in der Elbmündung relativ stark auffrischte.

 

Die Rückreise fand übrigens an dem Tag statt, an dem Deutschland gegen Argentinien 4:0 gewann. Leider haben wir das Spiel nur im Radio verfolgen können.