Archiv der Kategorie: Reparaturen/Refit

Surprise, surprise …

So.,12.Aug.18, Ecuador/Bahía de Caráquez, Tag 1534, 13.337 sm von HH

Ich hasse Überraschungen. Nun ja, nicht wirklich, wenn sie denn angenehm sind. An Bord sieht das anders aus. Noch nie fand ich größere Bündel Geld oder andere Schätze unter irgendwelchen Bodenbrettern, obwohl mir der Gedanke durchaus gefiele. An Bord bedeuten Überraschungen meist Arbeit und Frust.

Nachdem Bine mich an Bord zurück gelassen hat, begann ich mit einfachen Übungen, wie das Wechseln des Kühlwassers. Eigentlich kein großes Ding, wäre da nicht die Ablassschraube am Wärmetauscher, die schon sehr lange nicht mehr bewegt wurde und die aus „solidem“ Plastik gefertigt wurde. Gegen jede Erwartung brach sie nicht, obwohl es ein wenig „Gewalt“ brauchte, sie zu lösen. Um als Überraschung zu dienen reichte das jedoch nicht, dafür war es einfach zu unspektakulär.

Das sollte sich am nächsten Tag ändern. An unserem Aufbau machte seit einiger Zeit ein kleines Leck auf sich aufmerksam. Unter der Scheibe lief bei heftigen Regenschauern ein winzig kleines Rinnsal. Als positiv denkender Mensch hoffte ich auf eine defekte Dichtung. Das sollte sich sehr schnell als falsch herausstellen. Nachdem ich die Leisten, die die Scheiben in Position halten, entfernt hatte, bot sich mir ein Bild des Schreckens. Die Konstruktion auf der die Scheiben stehen, ist als Sandwich aufgebaut. Das bedeutet, dass die Außenbretter aus „richtigem“ Holz bestehen und in der Mitte Sperrholz oder irgendein anderes untaugliches Material verbaut wurde. Durch die Feuchtigkeit hat dieses Innenleben angefangen zu gammeln und hat sich dabei teilweise zu Holzmehl verwandelt.

Aufbau

Aufbau

Lochfraß

Lochfraß

Wie beim Zahnarzt muss dieses Zeug raus, bevor überhaupt daran gedacht werden kann, dass Sandwich wieder mit „Wurst“ zu füllen.

Ich war so schockiert, dass ich mir erst einmal frei genommen habe, um nachzudenken. Das geschieht hier meist durch intensives auf dem Rücken liegen, während man im Internet surft.

An eine professionelle Reparatur vor Ort ist nicht zu denken. Es gibt weder die Leute, noch die Materialien. Ich werde also mein Bestes geben, dem Aufbau eine anständige Plombe zu verpassen, sodass der Aufbau wieder dicht ist.

Die finalen Spachtel-, Schleif- und Lackierarbeiten müssen dann warten, bis Bine wieder da ist. Diese Arbeiten sind auf Atanga als eindeutig „rosa“ deklariert.

Doppeltes Batterie-Sterben

Mo., 30.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1430, 12.486 sm von HH

Schon seit einigen Tagen schleicht Achim um die Batterie-Spannungs-Anzeige herum. „Warum laden wir so schlecht?“, brummt er in seinen Bart.
Kurz nach Sonnenuntergang zeigt die Spannung nur 12,5 Volt: „Ja, das kann ja jetzt nicht sein!“
Achim hängt die beiden, parallel geschalteten, Batterien unserer Hauptverbraucherbank ab. Jetzt kann er direkt die Spannung an den Batterien messen. Eine zeigt 11,5 Volt. Klinischer Tod einer Batterie. Batterie zwei lebt, zeigt schnell über 12,5 Volt Spannung an und wird wieder ans Netz genommen. Puh! Glück gehabt.
Unsere Hauptverbraucherbank ist jetzt um die Hälfte ihrer Kapazität beraubt. Nicht so schlimm, wenn wir sparsam mit Strom sind, sollte es reichen. Zusätzlich haben wir noch eine separate Verbraucherbatterie mit 180 Ampere-Stunden, die gut arbeitet.

Beim zu Bett gehen, flackert das Licht im Bad, wenn die Wasserpumpe läuft. Kein gutes Zeichen.
Die Ursache ist schnell gefunden: Exitus! Der plötzliche Batterie-Tod hat jetzt auch Nummer Zwei befallen. Wir vermuten noch eine späte Folgeerscheinung vom Blitzeinschlag.

Kaputt nach 2,5 Jahren - unsere Hauptverbraucherbank mit 280 Ampere-Stunden

Kaputt nach 2,5 Jahren – unsere Hauptverbraucherbank mit 280 Ampere-Stunden

 

Jetzt haben wir ein kleines Problem. Nicht nur, weil wir jetzt noch sparsamer mit dem Stromverbrauch sein müssen, sondern in erster Linie, weil die Ankerwinsch nur über die leblose Verbraucherbank läuft. Eine Restspannung von höchstens 20% zieht den Anker keinen Meter.

Wir ankern auf 10 Meter Wassertiefe – bei Flut. Der Anker wiegt 33 Kilo plus Kette von 200 Kilo. Die elektrische Winsch kann auch manuell betrieben werden mit einem Hebel. Im Handbetrieb schafft die Winsch nur zehn Zentimeter pro Hub. Na, das wird ja ein schöner Spaß. Ich bin froh, dass ich bei den Ankermanövern immer (!) am Ruder stehe. Das bietet keinen Spielraum, das System ganz plötzlich doch noch zu ändern. :mrgreen:
Die letzten Meter werden die schwersten sein, wenn der Anker schon schwebt und noch zehn Meter Kette dran hängen. Kommando ‚Anker auf‘ also schon mal nur bei Ebbe, das spart die ersten vier Meter.

Blitzeinschlag – ein Fazit

Mi.,04.Apr.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1404, 12.404 sm von HH

Treffen sich zwei Bauern. Sagt er eine Bauer zum anderen: „Ich habe jetzt zwei tolle Versicherungen. Eine gegen Feuer, die andere gegen Blitz.“ Antwortet der zweite Bauer: „Das mit dem Feuer verstehe ich, aber wie machst du Blitz?“

In Gesprächen mit anderen Seglern hält sich, nach einem ersten geschockten Blick, das Mitleid über einen Blitzeinschlag in Grenzen. Nach kurzem Bedauern folgt unweigerlich: „Hat doch was Gutes, ihr habt dann eine komplett neue Navigation auf Kosten der Versicherung.“

Aber stimmt das wirklich?
Inhaltlich ja. Wir sind ‚alt gegen neu‘ versichert. Für jedes defekte Teil gibt es ein neues. So ein Versicherungsschutz hat seinen Preis. Immerhin zahlen wir im aktuellen Fahrgebiet ‚Karibik‘ dreitausend Euro jährlich an Versicherungsprämie.Ein Haus mit einem vergleichbaren Wert zu versichern, kostet keine zehn Prozent dieses Betrages.
Somit zahlt man den Schaden selber – in jährlichen Häppchen durch die Versicherungsprämie.
Das Prinzip einer Schiffs-Versicherung. Deshalb denke viele auch darüber nach, ab Pazifik, wenn die Prämie noch weiter ansteigt, auf eine Versicherung zu verzichten.

Alt gegen neu
Unsere alten Geräte funktionierten, wir waren zufrieden. Jeder weiß, dass Elektronik der jüngeren Generation nicht für die Ewigkeit gebaut wird. Instrumente sollen gar nicht mehr zwanzig Jahre und länger halten. Durchgehend fühlen sich unsere alten Bauteile wertiger an als die neuen Teile.

Die neuen Geräte können vermeintlich mehr. Vermisst haben wir bislang nichts. Braucht man z.B. eine Wassertemperatur-Anzeige? Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen.
Beim Radar machen wir einen Schritt nach vorne. Die neuen Geräte liefern ein Bild, was jeder interpretieren kann. Die alten Bilder erinnerten häufig an Ultraschallaufnahmen eines unbekannten Organs. Zudem ist der Stromverbrauch durch digitale Technik geringer. Wir können das neue Radar somit länger nutzen, ohne dass die Batterien in die Knie gehen.
Auch der Autopilot verheißt Gutes. Kommuniziert dieser doch nun mit dem Windmesser und ‚lernt‘, welchen Kurs er zu steuern hat. Der alte konnte nur stumpf nach einem eingestellten Kurs steuern.
Beim Rest der Instrumente bleiben wir auf unserem vorherigen Niveau.

Kabel
Alle Kabel sind auf Schmauch- und Brandspuren zu durchsuchen. Die Arbeit für so eine Durchsicht und der entsprechende Kabel-Tausch sind gewaltig. 350 Stunden hat Achim geschuftet.
Das hat echte Ordnung ist in das alte Kabelgewirr gebracht. Bereits zu Hause hat Achim schon immer gemeint, dass er ‚das mal machen müsse‘. Nur Elektriker machen sowas freiwillig. Auf vielen Schiffen unseres Alters sieht es ähnlich aus. Jetzt gab es keine Ausrede mehr.
Zum Glück weiß Achim was ein Multimeter ist und hat keine Angst vor Kabeln. Anderenfalls wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen.
Ein echter Vorteil, den Achim aus der Arbeit zieht: er kennt jetzt das Schiff ganz genau. Alles ist beschriftet und geordnet. Man bekommt wieder seine Hand in den Schaltkasten.

Baustelle
Wir haben drei Monate auf einer Baustelle gewohnt. Unter normalen Umständen ist das Leben zu Zweit auf einem Schiff schon manchmal, nennen wir es, schwierig. So eine Baustelle birgt echte Falltüren für eine Ehe: auf jedem freien Platz liegen Werkzeuge, Kabel und Ersatzteile. Staub und Späne legen sich wie ein Grauschleier auf alle Gegenstände. Wer nach einem Grund sucht für eine Trennung, der möge sich einen Blitz besorgen.

Fazit
Wir sind finanziell auf keinem Schaden sitzen geblieben. Achim kann nun mit verbundenen Augen in seinen Kabeln wühlen. Und trotzdem hätten wir gerne auf den Blitz verzichtet. Unterm Strich war die Zeit anstrengend und unangenehm. Unsere Pläne wurden über den Haufen geworfen, zwangsweise wurden wir ein Vierteljahr in eine Marina am Ende der Welt verfrachtet.
Ein paar Vorteile müssen noch zeigen, dass sie diesen Namen verdienen.

Versicherung
Große Anerkennung geht an Pantaenius, unsere Versicherung. Unkompliziert wurde der Schaden reguliert. Nachdem der Gutachter an Bord gewesen ist, kam sofort ein großzügiger Vorschuss. Die Kommunikation war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
Viele Gespräche, die wir mit anderen Seglern geführt haben, hatten zum Tenor: „Pack in den Schaden rein, was geht, Versicherungen machen immer Probleme, die hauen dich sowieso übers Ohr.“
Wir können das nicht bestätigen. Wir waren fair zur Versicherung und die Versicherung fair zu uns. Wir haben den Aufwand so gering gehalten, wie es ging: Transportkosten gebündelt, auf einen Hotel-Aufenthalt verzichtet (10 Tage hätten wir bezahlt bekommen), keinen Tischler für Holzarbeiten kommen lassen usw. Achim wurde für seine geleisteten Stunden von der Versicherung bedacht und es gab viel Lob für seinen Einsatz und die Transparenz in der Abrechnung.
Danke Pantaenius, wir empfehlen Euch uneingeschränkt weiter.

Dank
Mein persönlicher Dank geht an Achim. Ohne ihn würden wir noch drei Monate in der Shelter Bay hängen, da bin ich mir sicher. Nach anfänglichem Schreck über den ‚Alleinauftrag‘ hat Achim einfach losgelegt. Jeden Abend hat er versucht soweit aufzuräumen, dass wir die Hälfte des Salons und die Pantry ‚bewohnen‘ können. Zwischen herzhaften Flüchen hat er nicht einen Tag seine gute Laune verloren. Er hat auch in Bereichen, die ihm nicht so liegen, sein Bestes gegeben und unsere ’schiefe‘ Holz-Rückwand wird mich immer an den Tag erinnern als der Blitz kam.

Navi-Rückwand ;-)

Navi-Rückwand ;-)

Wenn’s läuft…Part two

Sa.,17.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1386, 12.404 sm von HH

Mit 30 Stunden Verzögerung geht es zurück ins Wasser.
Die verlängere Standzeit hat dem Antifouling auf der Sonnenseite nicht gut getan. Fast vollständig ist die Oberfläche blätterig. Es ist eine papierdünne Schicht. Wie viel Antifouling wir verloren haben, können wir schwer schätzen. Wir nehmen es wie es ist, können im Augenblick nichts dran ändern.

Der Travel-Lift setzt Atanga sanft ins Wasser. Die Gurte werden gelöst. Maschine läuft. Rückwärtsgang rein. Und nichts! Ein toter Antrieb. Die Diagnose ist schnell gefunden: der Gas-Seilzug ist gerissen.

Die Leinen-Jungs und der Kran-Fahrer hieven uns an den Wartesteg gleich um die Ecke.
Ruhe im Schiff und erst mal durchatmen. Nichts passiert. „Besser hier, als im Kanal“, reden wir uns selber die Sache schön.
Da fällt unser Blick auf den Tiefenmesser. Den neu eingebauten Tiefenmesser!
Die Anzeige zeigt drei hässliche Striche. Wassertemperatur und Geschwindigkeit (Null Knoten) werden brav angezeigt, nur die Tiefe fehlt. Im Trockentest, den Achim im Wassereimer vorgenommen hat, lief alles perfekt.

Ob es am Tiefenmesser liegt oder an dem Modul ITC-5, was alle Daten sammelt, um sie in das Bus-System einzuspeisen, ist nicht festzustellen. Der ITC-5 blinkt aufgeregt, was bedeutet, dass er den Tiefenmesser nicht erkennt. Es findet kein ‚handshake‘ zwischen den beiden statt. Achim fährt die Systeme runter, Systeme hoch, wackelt an diversen Kabeln und Steckverbindungen. Hilft alles nichts, die drei Striche bleiben.
Wir diskutieren, was das jetzt für uns bedeutet: Wir brauchen einen andern ITC-5, um die Fehlerquelle einzugrenzen. Wo gibt es eine Raymarine-Vertretung in Panama? Können die das übernehmen? Haben die überhaupt so ein Modul? Ausgerechnet auch noch am Wochenende.
„Ist doch Garantie“, wir müssen beide lachen. Der Händler aus den USA wird das Wort ‚Garantie‘ nicht kennen und uns schön an Raymarine verweisen. Und wer bezahlt das alles?
Falls es am Tiefenmesser liegt, müssten wir wieder aus dem Wasser. „Oh, nein, bitte nicht.“

Jetzt wird sogar Achim weich. Er sei soweit und möchte weinen. Ich formuliere im Geiste eine Verkaufs-Annonce: ‚Langfahrtschiff mit Seele, günstig abzugeben.‘ :mrgreen:

Mit Hilfe von zwei Schlauchbooten werden wir vom Wartesteg an unseren alten Liegeplatz zurück gebracht. Standgas und Bugstrahlruder funktionieren noch und die Jungs machen einen guten Job. Fehlerfrei (was jetzt nicht unbedingt zu erwarten war bei dem Lauf, den wir haben) parken wir ein.

Und dann ein kleines Wunder. Der Tiefenmesser zeigt plötzlich Tiefe. Selbstreparaturen sind ja mit Vorsicht zu genießen. Misstrauisch stellen wir die Kiste ab und schalten sie wieder ein. Die Anzeige bleibt. Eine Erklärung ist, dass der Tiefenmesser vom Kran bis zum Wartesteg noch zu wenig Informationen an das Modul gesendet hat. Diese Geräte gelten heutzutage als ‚lernfähig‘ – Skynet lässt grüßen. Vielleicht hat der Weg bis zum Liegeplatz dem ITC-5 gereicht, um zu lernen.
Wir hoffen das Beste und ich habe meine Annonce fürs erste wieder raus genommen.

Was bleibt ist der gerissene Gas-Seilzug.

Wo stehen wir neun Wochen nach dem Blitz?

Di., 06.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1375, 12.404 sm von HH

Die ins Schiff geschlagenen Wunden schließen sich. Achim hat bereits die Deckenverkleidung wieder angebaut. Unversehrt hat sie die Zeit beim Segelmacher gelagert. Jetzt bloß aufpassen, dass man keinen Gecko einmauert.

 keinen Gecko lebendig vergraben

keinen Gecko lebendig vergraben

Alle gelieferten Teile sind verbaut, alle Kabel verlegt. Die Systeme laufen.
Nur der Windgenerator macht noch Kummer. Der Gleichrichter ist getauscht und neue Regler eingebaut. Im Augenblick liefert er zu wenig Strom, jedoch ist schwer zu sagen, ob es an zu wenig Wind in der Marina oder am Generator liegt. Ein Test steht noch aus.
Und wir warten noch auf ein Antennenkabel aus den USA. Das erste ist beim Einbau kaputt gegangen, jetzt soll ein Ersatz her.
Nächste Woche haben wir einen Krantermin. Dann kommt Atanga aus dem Wasser, damit der Tiefenmesser getauscht werden kann. Die neue Erdungsplatte wird montiert und es erfolgt ein Check, ob unser Rumpf nicht doch etwas ‚Blitz bekommen‘ hat.

Die Zeit bis dahin ist Achim weiterhin gut beschäftigt. Seine ‚to-do-Liste ist noch immer lang, trägt aber immerhin als Überschrift ‚Finale‘. Die großen Sachen sind weg, es sind jetzt die vielen Kleinigkeiten: eine abgebrochene Halterung erneuern, die Kabel sichern, dass sie bei Wellengang nicht aufschubbern und die Geräte bei ‚Raymarine registrieren, um drei Jahre Garantie zu erhalten.

Erste Aufräumarbeiten finden statt. Gestern konnte ich das erste Mal sehen, dass unser Navitisch aus Holz besteht. Ich erhalte weiterhin ‚ehrenvolle‘ Aufgaben. Die haben meistens was mit ‚festhalten‘ oder ‚hol mal‘ oder ‚putzen‘ zu tun. Alle Schraubenkästen sortieren, ist ebenfalls so ein Job.

Wir freuen uns auf nächste Woche. Auf das Finale und eine Probefahrt.

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren