Archiv der Kategorie: Neukaledonien

Richtung Vanuatu – Tag 1

Sonntag, 10. Mai 2026; Cosy Nord/Neukaledonien

Weit sind wir nicht gekommen. :mrgreen:

Wir sind nicht mal aus der Hafenbucht von Nouméa raus, da ist schon das Deck geflutet. Eine fiese Hacksee mit Wind genau auf die Nase macht uns das Fortkommen schwer. Fast stampfen wir uns fest. Beim Wunsch nach südlichen Winden haben wir die Hafenausfahrt komplett vergessen.
Von Freitag auf Samstag hatte ich mit Achims Margen-und Darmgeschichte in etwas schwächerer Form zu tun. Viel Übelkeit. Die kommt bei der ekligen Welle spontan zurück. Als wir den Kurs ändern können, wird es besser. Sowohl mein Wohlbefinden als auch unser Vorankommen.

Nach 32 Meilen suchen wir uns eine Mooring hinter der kleinen Insel Casy in der Proni-Bucht. Das war von Anfang an so geplant und stellt sich am späten Nachmittag als gute Idee heraus. Ich komme nicht mehr von der Toilette runter. Das hätte ich nicht auf See haben müssen. Etwas Hühnerbrühe und zwei Stunden Schlaf helfen. Am Abend geht es mir besser. Die Nacht ist ruhig. Ich hoffe, dass es so bleibt, zu 100% fit bin ich noch nicht. Zum Glück ist Achim durch.

Jetzt ist es Montagmorgen. Es ist noch früh, gleich geht es los. Nur noch zwölf Meilen bis zur Passausfahrt. Die Windvorhersage sieht gut aus. Unser Ziel ist die Insel Tanna, ungefähr 200 Meilen entfernt. Das Routingprogramm sagt: zwei Tage, drei Stunden. Ahoi!

Ruhig und komplett alleine verbringen wir die Nacht hinter Casy. Eine schöne Ecke von Neukaledonien. Es wird abends jetzt schon um 18:00 dunkel. Der Winteranfang ist nah.

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Entspurt-Marathon in Nouméa: Mehl-Mission und der Pony ist ab

Di.-Do., 05.+07.Mai 26, Neukaledonien/Nouméa, Tag 4.357-9

Sonntag geht es los. Wir verlassen Neukaledonien. Hübscher Südwind, vielleicht sogar mit einer Westkomponente, wird vorhergesagt.
Unser nächstes Ziel soll ‚Vanuatu‘ sein. Ein kleiner Inselstaat mit wenig Infrastruktur. Die Hauptstadt hat keine 60.000 Einwohner. Entsprechend groß ist meine Angst, dass wir dort verhungern werden.

Seit meiner Rückkehr schleppen wir täglich Vorräte aus dem Supermarkt. Das Schiff ist voll, wir haben gute Arbeit geleistet. Was noch fehlt, ist Vollkornmehl. Bislang sind wir im zwei Kilometer entfernten Bioladen gut bedient worden. Normale Supermärkte führen das nicht in ihrem Sortiment.

Neukaledonien ist ein Baguette-Königreich. Jeden Tag mögen wir es aber nicht essen.
Was anderes als Weißmehl soll her.

Pünktlich zur Mehlbeschaffung macht Achim schlapp. Irgendwas mit Magen-Darm plus Kopfschmerzen. Der Skipper muss das Schiff hüten. Alleine laufe ich zum Bioladen. Kein Mehl im Regal. Traurig schauen mich fünf Tüten – zweieinhalb Kilo – Dinkelkörner an. Hmm, nee, die möchte ich nicht. Vier Kilometer für nichts gelaufen.

Es gibt vier Bioläden in Nouméa, die man (also ich) gerade noch zu Fuß erreichen kann. Noch am gleichen Nachmittag mache ich mich auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung. Drei Kilometer einfache Strecke.
Auch dort leere Regale. Lieferung erst wieder Ende Mai, erzählt mir ein Mitarbeiter. Das deckt sich mit der Auskunft vom Vormittag und spricht dafür, dass Nouméa leer an Vollkornmehl sein dürfte. Sechs weitere Kilometer für die Katz.

Am nächsten Vormittag laufe ich erneut zum ersten Laden. Die Dinkelkörner möchte ich nun doch. Die Getreidemühle wird uns retten müssen. Vier Kilometer.

Am Nachmittag mache ich mich auf zur dritten Möglichkeit. Knapp vier Kilometer pro Strecke. :roll: Ja, wir essen gerne Brot …
Nach gut zwei Kilometern habe ich die Möglichkeit einen kleinen Schlenker zu machen für einen Laden, den ich noch nicht kenne. Lohnt sich der Umweg oder gleich zum bekannten Geschäft durchstarten?
Ich riskiere es. Tschaka! Drei Beutel à fünf Kilo stehen im Regal. Feinstes Bio-Vollkornmehl, direkt aus Frankreich importiert. Ich möchte alle drei. Fünfzehn Kilo kann ich unmöglich schleppen. Zunächst kaufe ich einen Sack. Still ruht die Hoffnung in mir, dass Achim mich beim zweiten Gang begleiten kann. Nein, kann er nicht, das Scheißerle.
Ich mache mich erneut alleine auf den Weg. Diesmal nehme ich zwei Säcke. Der Verkäufer guckt zumindest mitleidig und hilft beim Reißverschluss zuziehen vom Rucksack.
Acht steile Bergauf-Bergab-Kilometer, diesmal von Erfolg gekrönt.

Meine Beute nach über 20 Kilometer Fußmarsch an zwei Tagen. Plus 2,5 Kilo Dinkelkörner.

Da ich nicht wusste, dass ich einen Halbmarathon laufen muss, habe ich auch noch einen Friseurtermin vereinbart. Lächerliche drei Kilometer hin und zurück. Die kann ich aber gut mit einem letzten Besuch im Lieblings-Stoffladen verbinden.
Madame aus dem Salon spricht kein Englisch, wie ich beim Vereinbaren des Termins feststellen durfte. Ich bin vorbereitet: „Raccourcir la longueur totale de 8 à 10 centimètres. La frange doit garder sa longueur. – Gesamtlänge um 8 bis 10 Zentimeter kürzen. Der Pony soll seine Länge behalten.“

Einen Zettel mit diesen Instruktionen drücke ich der netten Friseurin in die Hand. Den Rest klären wir per Handzeichen. Sie macht das auch ganz gut. Ich will mich nicht beklagen. Nur der Teil mit dem Pony muss ihr durchgerutscht sein. Einmal mit Profis arbeiten. :mrgreen:
Mindestens ein halbes Jahr Pony-Züchtung sind mit einem Schnipp Geschichte. Vergiss das mit sorgfältiger Planung, am Ende hat die französische Friseurin ihren eigenen Kopf.

Allgemein ist eine gute Länge runter gekommen. Gestern war der Pony noch fast doppelt so lang. Jetzt hält er nicht mehr hinterm Ohr. Eine lange Durststrecke liegt hinter mir, um ihn dahin zu züchten.

 

Zurück zu den Kinderhaarspangen. Die Haare vor dem Gesicht machen mich verrückt.

 

Sonntag geht es los. Heute haben wir bereits ausklariert, da morgen ein Feiertag in Nouméa ist. Plötzlich kann Achim auch wieder das Schiff verlassen. Schau an.

Ganz früh auf dem Weg zur Immigration. Frühstück gibt es unterwegs. Für den angeschlagenen Achim ein trockenes Baguette. Ich bekomme ein feistet Mandel-Croissant. Fett und lecker, bestimmt zwölfhundert Kalorien.

Immigration, Zoll und Hafenmeister. Alle mit viel Papierkram beschäftigt. Vom digitalen Zeitalter ist man noch Meilen entfernt. Das Hafenbüro hat ab 1. Mai dieses Jahres zaghaft eingeführt, dass man dort nicht mehr persönlich vorstellig werden soll. Mailverkehr wurde eingeführt. Das klappt noch nicht, da keiner wusste, wie es funktionieren soll, wenn am nächsten Tag ein Feiertag ansteht. Sechs Kilometer hin und zurück.

Zum Glück habe ich neue Turnschuhe in Deutschland gekauft.

Blick von der Kathedrale auf die Marina.
Fast ein Jahr waren wir in Neukaledonien. Nur zehn Tage fehlen.
Eine schöne Zeit hatten wir hier!

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„Me time“ für uns beide

Fast 12 Jahre zusammen auf 12 Metern. Daran haben wir uns längst gewöhnt. Im Grunde ist es eine 24/7 Dauerbeschallung mit den Marotten des Anderen. „Warum legt er leere Kekspackungen in den Schrank? Warum kann sie das Kabel nicht am Stecker aus der Dose ziehen?“ Gesprächsstoff, Zündstoff.

Die letzten fünf Jahre waren wir besonders eng beieinander. Die Zeit im Dachzelt. Und dann sind wir auch noch zusammen nach Deutschland geflogen. Weniger Freiraum geht nicht.
„Was ist diese moderne „me-time“? Wir wissen es nicht.

Damit ist Schluss. Ich bin recht kurzentschlossen für knapp vier Wochen in Deutschland. Achim hat das Boot ganz für sich und wehrt potentielle Zyklone ab (grade ist einer in gutem Abstand vorbeigezogen).

Ein Rentner auf Freigang sozusagen. Himmlische Ruhe vor weiblicher Organisation. Kein „Was machst du gerade? Mach doch mal etwas. Lies doch mal ein Buch.“ Achim hat jede Ecke nur für sich. Frühstück um halb zehn, Mittagessen um elf – essen, was er will, wann er will. Beziehungsweise, was er kochen kann. :mrgreen:
Werkzeug liegen lassen? Check! Die dazugehörige Späne ebenfalls. Check! Atanga ist nun meckerfreie Zone. Der Himmel auf Erden.
Er wird es genießen. Diese ultimative Freiheit.
Wie ich hörte, ist die Gitarre bereits in den Salon umgezogen, als ich noch in der Abflughalle saß. „Me-Time“ in Vollendung.

Ich mache in Hamburg, was in Hamburg gemacht werden muss. Freunde besuchen, ein neues Baby bestaunen, einen Toddler nicht wieder erkennen und ein paar Pflicht-Geschichten abarbeiten. Mein Rückgepäck von zweimal 23 Kilo soll nicht ungenutzt verfallen. Das Schiff ist wie immer hungrig.
Das wird meine „Ich-Zeit“. Inklusive Blogpause (ja, Freunde der Sonne, das Leben ist hart).

Den Rentner an Bord muss ich warnen: ich komme wieder. Gewöhn‘ Dich gar nicht erst an das Lodderleben. „Und dass mir die Späne verschwunden ist …“

Wie Achim sich freut.
Dass ich fahre oder, dass ich wieder komme.
Es darf spekuliert werden.

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Butter bei die Starlink

4. Februar 2026; Neukaledonien/Nouméa; Tag 4.267

„Game Changer“. „Internet Revolution“. „Lebensveränderer“.
Von Langfahrtseglern (und Campern) bekommt Starlink viele ehrfürchtige Bezeichnungen.

Wir haben seit neun Monaten Starlink im Einsatz. Neun Monate ohne Sim-Karten, ohne WLAN-Suche, ohne Gigabyte-Panik. Die Technik hat unser Leben an Bord verändert – mehr als erwartet.

Die Hardware
Wir haben uns für Starlink „Mini“ entschieden.

 

Starlink Standard Starlink Mini
Maße 59 x 38 cm;
Familienpizza-Karton
30 x 25 cm;
DIN A4-Format
Gewicht 3.2 kg; Schleppfaktor 1.1 kg; Leichtgewicht
WLAN (Wi-Fi 6); Empfang noch auf dem Nachbarschiff möglich (Wi-Fi 5); reicht fürs Vorschiff
Router Extern; Kabelsalat plus wohin mit dem Router? Intern; alles in der Platte versteckt
Watt Hungrig (75 Watt) Diät-Modus (25 Watt)
Speed „Gib ihm!“ (300+ Mbit/s) „Reicht locker!“ (150 Mbit/s
Empfang Sturmfest:
Empfang auch bei Unwetter und Schnee
Schönwetterfreund: Empfang bei dicken Wolken schon mal wackelig
Hitze Auch für 45 Grad im Outback gemacht Soll bei praller Sonne auch mal drosseln

Der eingebaute Router hat den Vorteil: keine Kabel, kein zusätzlicher Kasten. Unser hat allerdings eine kleine Macke. Gelegentlich schaltet er einfach ab und kippt uns aus dem Internet. An- und Ausschalten hilft. Manchmal braucht es drei Versuche. Der Eindruck verdichtet sich, dass es vermehrt auftritt, wenn andere Starlink-Antennen in der Nähe sind.
Wer hat ebenfalls eine Mini und kennt dieses Phänomen? Oder haben wir einen echten Montags-Starlink an Bord?

Die Installation
Auf den meisten Booten bekommt der Starlink eine Installation am Heck. Auf mehr oder weniger eleganten Trägern ragt dann das Ofenblech in den Himmel. Durch unser Mittelcockpit ist der Weg zum Heck lang und verbaut. Ein Plätzchen hätten wir am Heckträger wohl noch gefunden, aber für die Stromversorgung wären einige Baumaßnahmen erforderlich gewesen.

Installationsvarianten. Auf langer Stange, mehr als prominent, oder geschickt am Heckträger angebaut.

Daher hat Achim experementiert: Unsere Antenne steht im Cockpit auf einem der beiden Ablagefächer neben dem Niedergang. Verdeckt von Bimini, halb verdeckt von der Sprayhood. Je nach Segelkurs sind sogar noch Baum und Mast im Weg.

Unsere Mini steht im Cockpit auf einer Antirutsch-Matte. Das funktioniert auch auf See. Zusätzlich sichern wir sie am Aufstellfuß mit einem Bändsel.
Die Stromversorgung verschwindet in der Klappe und kommt direkt aus der Navigation über dem Niedergang. Schöne Lösung ohne Kabelsalat.

Zum Verstauen hat Achim unter die Klappe eine Einschubvorrichtung geschraubt. Ganz simpel gehalten aus Holzleisten und einem Kunststoff-Schneidbrett.
Klappe zu – Starlink weg.

 

Eigentlich möchte die Mini freie Sicht zu ihrem Satelliten. Bei uns funktioniert die Verbindung trotz Abdeckung erstaunlich gut. Nur, wenn alles gegen uns steht, dann geht der Empfang tatsächlich in den Keller. Wer Starlink zum Arbeiten benötigt, wird diese Lösung vermutlich nicht lieben. Für uns als geplagte WLAN-Nutzer funktioniert es.

Die Mini hat keinen Motor und muss manuell zum Satelliten ausgerichtet werden. Nach jeder Wende und jedem Kurswechsel erneut. Da haben wir kurze Wege. Statt auf See ans Heck stolpern zu müssen, können wir bequem vom Cockpit die Antenne ausrichten.
Einen weiteren Haken hat diese Installation. Unsere Mini-Antenne fiept. Ich taube Nuss höre das Geräusch nur äußerst selten. Aber Achim ist schon mal etwas genervt davon.

Der Stromverbrauch
Der größte Vorteil für uns ist der niedrige Stromverbrauch. Zeitgleich mit dem Starlink ist eine Lithium-Batterie (für unsere kleine Verbraucherbank) an Bord gekommen. Solar und Wind bringen genug Strom rein, dass wir am Anker die Antenne Tag und Nacht durchlaufen lassen könn(t)en. Auf See haben wir durch die Navigation und Funk zusätzliche Verbraucher. Somit schalten wir beim Segeln den Starlink nur stundenweise ein.

Verträge und Kosten
An diesem Punkt muss gearbeitet werden. Transparenz wird von Elon klein geschrieben.
Das Internet ist voll mit Fragen zu Tarifen, Kündigungen und Laufzeiten. Je nachdem, wo man die Antenne kauft, gelten andere Tarife. An Land gelten andere Verträge als auf See. Ein Dschungel.

Wir haben unsere Antenne in Australien aktiviert. Um im Küstenbereich – bis zwölf Seemeilen – Starlink nutzen zu können, mussten wir den Tarif „Roaming unlimited“ wählen.  Für 112 Euro (195 AUD) im Monat.
Nachteil: Außerhalb der 12-Meilen-Zone schalten „Roam-Tarife“ ab. Wir haben bei der Überfahrt nach Neukaledonien den „Ocean Modus“ dazu gebucht. Dieser Tarif wird nach Einheiten berechnet: 1,83 Euro pro verbrauchtem Gigabyte. Es soll Gebiete geben, da muss man komplette Ocean-Pakete kaufen. Gigabyte, die man auf See nicht verbraucht hat, verfallen. Bei uns wurde exakt abgerechnet. Angeblich haben wir während der zehntägigen Überfahrt 25 GB verbraucht. Das kommt uns realistisch vor.

Starlink in Neukaledonien
Bei der Ankunft in Neukaledonien haben wir den „Ocean“-Tarif gekündigt und laufen seitdem auf dem australischen „Roam“. Örtliche Sim-Karten sind grausam teuer. Fünfzig Euro im Monat für 25 GB. Da fiel die Entscheidung recht leicht, Starlink einfach durchlaufen zu lassen.

Sobald man länger als zwei Monate in einem neuen Land bleibt (Umzug von Australien nach Neukaledonien), erwartet Starlink, dass man seine Service-Adresse ändert. Macht man dies nicht, kann der Dienst unterbrochen werden.
Wir haben dies komplett ignoriert, denn Neukaledonien bietet gar keinen Starlink-Service an. Der Hauptakteur ist das OPT-NC, ein staatliches Unternehmen, das in Neukaledonien ein gesetzlich verankertes Monopol auf Telekommunikation unterhält. Und die OPT-Leute mögen Starlink gar nicht gerne, da ihre Einnahmen durch die US-Konkurrenz gefährdet werden.
Neue Antennen kann man in Neukaledonien nicht aktivieren. Unsere Liegenachbarn laufen auf Fiji, Neuseeland oder Australien.

Wir haben in den ersten Monaten immer damit gerechnet, dass uns der Starlink-Saft abgedreht wird. Aber nichts ist passiert. Der Dienst läuft tadellos durch.
Starlink respektiert in den meisten Fällen die nationalen Wünsche anderer Länder und verhängt ein „Geo-Fencing“. Klack, mit Überschreiten der 12-Meilen-Zone schaltet die Antenne ab. Südafrika oder Namibia sind solche Beispiele.
Die Abkommen zwischen Neukaledonien und Starlink sind ausstehend. Elons Satelliten fliegen ungerührt über uns hinweg. Empfang jederzeit möglich.

Game Changer
Jawohl! Das darf man wohl behaupten. Wir können plötzlich streamen und brauchen nicht mehr die ewig alten Filme von Konserve zu sehen. Vorbei die Zeiten, in denen wir Gigabyte gezählt haben, um bis Ende des Monats auszukommen. Oder irgendwo vor einer Post gesessen haben, weil nur dort der Empfang möglich war. Auf See haben wir bessere Wetterinformationen. Ein echtes Sicherheitsplus.

Und die Kosten? Natürlich ist es teurer. Wir zahlen jetzt das Doppelte von dem, was wir vorher für Internet ausgegeben haben. Ist es perfekt? Nein!

Jeder Game Changer hat seinen Preis. ;-)

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Video – Lagunenzauber in Neukaledonien

29. Januar 2026; Neukaledonien/Nouméa; Tag 4.261

Mal ehrlich: Nirgends ist es einfacher als in Neukaledonien, mal eben in traumhafte Ankerplätze zu verschwinden. Nur ein paar Seemeilen und man liegt einsam vor Anker oder an der Mooring.
Ist der Kühlschrank leer und der Robinson-Bart zu lang,  ist man ruck-zuck zurück in Nouméa. Mit französischen Supermärkten. Mit Baguette, Käse und Salami.
Eine Großstadt, aber nicht laut. Keine Schönheit, aber überall finden sich feine Ecken.

Die letzten acht Monate haben wir jetzt in einem Video zusammengepackt.
Viel Spaß beim Mitreisen und Genießen.

 

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