Fazit bezüglich unserer neuen Installationen

 

Das Solarpanel hat super gearbeitet und bis zu 7A geliefert.

Der neue Windgenerator läuft super. Die Geräuschentwicklung an Deck ist sehr leise und stört nicht. Allerdings wird ein gewisser Anteil des Schalls über den Heckträger auf das Schiff übertragen, sodass man den Propeller in der Achterkoje hören kann (klingt so ähnlich wie eine U-Bahn). Das Geräusch is wahrnehmbar, aber nicht wirklich störend. Im Notfall kann man das Teil aber auch mit dem Stoppschalter anhalten, den ich genau zu diesem Zweck neben der Koje angebaut habe. Während der Nächte hatten wir den Windgenerator auch meist abgestellt, da wir den Strom auch nicht wirklich brauchten.

Superwind_Widerstand

Alles in allem haben wir während des gesamten Urlaubs keinen Landstrom für das Laden der Batterien benötigt. Auch für die Lastwiderstände hat sich ein nettes Plätzchen im Maschinenraum gefunden.

Wir werden allerdings noch ein zweites 100WP Solarpanel installieren, um die notwendigen Reserven zu schaffen. Ein Problem muss aber noch gelöst werden. Dadurch, dass wir uns nicht an den Landstrom gehängt haben, hatten wir auch kein heißes Wasser. Mal sehen, was man hier machen kann.

AIS: Unser neues AIS läuft ebenfalls gut und vereinfacht die Navigation noch einmal erheblich. Da man ja nun andere Schiffe auf dem Plotter angezeigt bekommt, kann man diese auch frühzeitig anrufen. So folgte uns bei unserer Nebelfahrt ein Schiff der marine, das ich dann mal kurzerhand angerufen habe und sie gefragt habe, ob sie uns den auch sehen würden. Daraufhin drehten sie dann auch gleich ab.

Funk & Pactor: Es scheint, als ob die Installation recht gut gelungen ist. Die Verbindung zu Winlink ist mir eigentlich immer gelungen und wir konnten unsere Position recht problemlos übermitteln. Auch der normale Funkverkehr funktionierte recht gut. So hatte ich während der Fahrt kontakt mit anderen Funkern in Griechenland, der Ukraine und Bulgarien. Die Reports waren mit 5-9 und 5-7 besser als erwartet, aber hier kann man ja noch etwas machen.

 

DCIM100MEDIA

Urlaub Ostsee Mai 2013

Hamburg -> Giselau Schleuse -> Schilksee -> Fynshav -> Assens -> Lyo -> Soeby -> Maasholm -> Schilksee -> Giselau Schleuse -> Wedel -> Finkenwerder

Alles fing bei recht schönem Wetter in Finkenwerder an. Allerdings mal wieder ohne den notwendigen Wind, um nach Brunsbüttel segeln zu können. Also motorten wir ohne besondere Vorkommnisse bis zur Giselau Schleuse, wo wir die Nacht verbrachten. Am nächsten Tag ging es dann weiter unter Maschine bis nach Schilksee, wo wir aufgrund des fehlenden Windes nicht nur eine, sondern zwei Nächte verbrachten. Am Tag unserer Abfahrt von Schilksee hatten wir dann zur Abwechslung dichten Seenebel. Tatsächlich haben wir schon kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen keine Referenz mehr gehabt. Mit eingeschalteten Radar und AIS fühlten wir uns allerdings recht gut versorgt. Ziel war Fynshav – wir wollten ja schließlich nach Dänemark. Der Nebel blieb bis zum frühen Nachmittag und wurde dann von sonnigem Wetter abgelöst. Grundsätzlich nicht schlecht, aber wir konnten wieder nicht eine Meile segeln. Abends haben wir dann noch auf der Mole grillen können, was ein wenig für den Nebel entschädigte. Aufgrund der Wettervorhersage für den nächsten Tag beschlossen wir noch eine Nacht in Fynshav zu bleiben. Der Tag fing recht gut an und wir konnten einen netten Spaziergang im Wald und am Strand machen. Nachmittags begann es dann zu regnen und hörte dann auch für die nächsten 24 Std. nicht mehr auf.
Von Fynshav ging es dann endlich unter Segeln nach Assens., wo wir wieder zwei nette Tage verbrachten. Aufgrund der Windvorhersagen, sollte dies auch die nördlichste Position des Urlaubs bleiben. Wir beschlossen daher von Assens nach Bagenkop zu segeln. Tatsächlich schafften wir es aber nur bis Lyo, was sich auch als gute Wahl erwies.
Auch von Lyo sollten wir es nicht nach Bagenkop schaffen und so machten wir einen weiteren Zwischenstopp in Soeby.
Von Soeby ging es dann über Maasholm und Schilksee wieder auf den Weg Richtung Heimat.
Die Elbe bescherte uns dann den besten Segeltag des Urlaubs. Wir hatten ca. 20kn Wind von achtern und rauschten mit der Tide Richtung Hamburg. Als wir auf Höhe Wedel waren und der Wind tatsächlich noch einmal zugelegt hatte (25kn), beschlossen wir dann aber die Nacht in Wedel zu verbringen, bevor wir am nächsten Tag die letzten Meilen in unseren Heimathafen fahren wollten.

Insgesamt war das Wetter ganz OK, wenn man mal davon absieht, dass es meistens hätte wärmer sein können. Morgens bei 10° aufstehen zu müssen vermittelt den Eindruck eines Sommerurlaubs nur recht unzureichend. Auch hätten wir uns etwas mehr Wind auf der Ostsee gewünscht, da die Fahrten mit Atanga bei weniger als 15kn Wind nicht gerade als rauschend bezeichnet werden können.

Nun ist der Träger komplett

da der Aussenborder nicht direkt an den Träger angehängt werden konnte, haben wir noch eine kleine Ergänzung in Auftrag gegeben. Zum Glück passte der neue AB-Träger und nun hat auch unser AB wieder einen Platz.

Lohn der Winterarbeiten

Das Solarpanel arbeitet besser als erwartet. Mal sehen, ob das im Urlaub auch so bleibt.

Das Update des C120 und die Installation des AIS650 haben funktioniert. Das Verlegen des neuen NMEA Kabels war zwar etwas mühsam, aber nun arbeitet der Transceiver einwandfrei und wir können auch auf dem Plotter sehen, was so los ist.

Sollte man uns mal suchen, dann einfach hier klicken