Kinder Überraschung, Rocher und Atanga

Mi., 23.Aug.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1180, 11.850 sm von HH


Was haben wir gemeinsam? Ende der Sommerpause. ;-)

Gestern mitten in der Nacht sind wir planmäßig in Santa Marta angekommen.
Atanga sieht, abgesehen von einer mega Staubschicht, gut aus. Keine besonderen Vorkommnisse, alles am rechten Platz.

Wir durften insgesamt vier Gebäckstücke á 23 Kilogramm mitbringen.
Eine Zollkontrolle, die uns Sonnenblumenkerne, Mehl und Kürbiskerne hätte abnehmen dürfen, gab es nicht. So ist jetzt unsere Aufgabe 90 Kilo Zeug gleichmäßig im Schiff zu verteilen. :roll:
Zwei Kilo Schokolade liegen bereits ganz unten im Kühlschrank. Geplant ist, dass das bis Jahresende halten soll.

Der Taxifahrer am Flughafen in seinem Mini-Auto war ganz cool.
Alle Gepäckstücke aufs Dach, ein Tüttelband drum, fertig. Da bin ich gleich wieder verliebt in Südamerika. Nichts ist kompliziert, keine Über-Reglementierung, wie in Deutschland.

Wir hatten trotzdem eine tolle Zeit in Good Old Germany.

Lieben Dank an alle, die wir getroffen haben oder auch nur telefoniert haben.
Die uns Unterschlupf gewährten, danke fürs Grillen und Auto leihen. Danke für Eure Überraschungen, Eure Geschichten und dass wir uns gesehen haben.
Cool auch von einem Stammleser im Restaurant erkannt und angesprochen zu werden (nächstes Mal gibt es ein Autogramm :lol: )
Und besondere Grüße an Jay Jay – nächstes Mal muss das mit einem Treffen aber klappen, damit Du Deine Fragen persönlich los werden kannst.

 

Atanga macht Ferien

So., 29.Jul.17, Kolumbien/Santa Marta, Tag 1155, 11.850 sm von HH

Wir machen Urlaub und fliegen Morgen für drei Wochen nach Deutschland.

Sobald wir zurück sind, geht es hier in gewohnter Weise weiter.
Ich habe nach wie vor viel Vergnügen unsere „Abenteuer“ mit Euch zu teilen.

Es warten der Panama-Kanal und der riesige Pazifik auf uns.
Also, ich würde mich freuen, Euch alle hier wieder zu treffen.

Bis dahin, Ahoi.

Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, hier noch das neueste Video über unsere Mexiko-Rundreise.

 

‚Ciudad Perdida‘ – Tag 5 – Finale

So., 23.Jul.17, Kolumbien/Sierra Nevada de Santa Marta, Tag 1149, 11.850 sm von HH

Ausschlafen. Zum letzten Abschnitt der Strecke brechen wir erst um 7:00 Uhr auf.
Nur noch knapp vier Stunden liegen noch vor uns. Ein weiterer Halbtagsjob und der Trip ‚Verlorene Stadt‘ ist vollbracht.

Die steilen Matschwege vom ersten Tag sind abgetrocknet, das Laufen ist mühelos, sieht man von der üblichen Schufterei ab, steil bergauf klettern zu müssen. Meine Blase ist gut versorgt und lässt mich halbwegs in Ruhe. Das nahe Ende zieht.

Um 11:00 Uhr haben wir es dann geschafft.
Ciser gratuliert. Nicht nur mir, der lahmen Ente. Es sind ernstgemeinte Worte der Anerkennung. Diesen Treck würde nicht jeder schaffen (mir fällt grad die Oma ein) und wir könnten ein wenig stolz auf uns sein. :-)

Foto-Finish

Foto-Finish

Unser Fazit.
Das Essen ist ausgezeichnet. Schmackhaft und sättigend.
Umso mehr, wenn man bedenkt, dass jede Tomate und Papaya auf Maultieren die gesamte Strecke transportiert werden muss. Reis oder Kartoffeln mit Linsen oder Erbsen, Huhn oder Fisch, auch mal Rind. Etwas Salat an der Seite.
Vegetarier und Allergiker können extra Wünsche anmelden und bekommen sie sogar erfüllt.

Der heimliche Held dieser Wanderung ist unser Koch.
Wir haben bei ‚Expotour‘ gebucht (260 EUR übrigens pro Person) und die nehmen zu jedem Camp ihren eigenen Koch mit. Er ist dafür verantwortlich, dass die Leute ohne Durchfall durch die Tage kommen.
Der arme Kerl steht bereits um 3:30 Uhr auf, bereitet alle drei Mahlzeiten zu und muss so nebenbei noch die Strecke laufen. Der 21 jährige Bengel ist dabei noch gut gelaunt und aufmerksam. Großartiger Typ.

Während der Wanderung gibt es in den Pausen Berge an Obst und zum Nachtisch immer einen kleinen Schokoriegel oder Kekse. Wer keinen Kaffe zum Frühstück mag, bekommt heiße Schokolade. :-)

Meinen Rucksack mit seinen maximal 5,5 Kilo konnte ich gut tragen.
Trotzdem haben Achim und ich immer zuerst mein Wasser getrunken. Jedes Gramm, was fehlt, ist ein gutes Gramm.

Frische Klamotten für jeden Tag werden überbewertet. Damit sollte man sich nicht abschleppen. Meine lange Unterhose hatte ich nur zum Schlafen eingepackt, bin damit dann aber auch zum Essen und Frühstück gegangen. :shock:
Dort saß die Hose in guter Gesellschaft von zweifelhaften Leggings, Pluder- und Schlafanzughosen. Einen Spiegel bekommt man fünf Tage nicht zu Gesicht.

Lange Beine und Ärmel sind überlebenswichtig wegen der Moskitos. Sonst wird man lebendig gefressen. Achim und ich haben zwei Flaschen ‚Mücken-Schutz‘ (‚Off Amazonic‘ und ‚Selvatic Ultra‘) verbraucht. Beides hat gut geholfen und wir sind jeder mit einem Dutzend Stiche davon gekommen.
Insbesondere oben in der ‚Verlorenen Stadt‘ wird man auch tagsüber gefressen, wer da nicht aufpasst, der sieht dann so aus.
Nicht das einzige paar Beine, was so zerstochen war.

Die gefürchteten Bett-Wanzen können nicht bestätigen. :-)

Der Nationalpark ‚Tayrona‘ wirbt mit Fürsorglichkeit: Man wolle aus der ‚Ciudad Perdida‘ kein zweites ‚Machu Picchu‘ machen und die täglich zugelassenen Personen seien limitiert.
Leider können wir das nicht bestätigen.

Die Strecke und die Camps sind zu voll. Zwar verlieren sich im Laufe des Tages die Menschen, aber die Versorgung ist das Problem. Die vielen Mulis (und Menschen) treten die Wege kaputt. Die Erosion hat bereits vielfach unwiderruflich die Wege zerstört.

Die sanitären Anlagen reichen für die zahlreichen Gäste ebenfalls nicht. Es wäre sehr wünschenswert, wenn man das gesetzte Limit wieder einhalten würde.

Würde ich es wieder machen? Nein! Es war sehr schön und eine echte Erfahrung. Trotzdem nein!
Zum einen, weil ich es ja nun schon gesehen habe, zum anderen weil diese Tour mein persönliches Limit war. Tag zwei wird mir lange im Gedächtnis bleiben.
Wanderung im Busch, ja – gerne wieder, Übernachten in ‚urigen‘ :lol: Camps, ebenfalls ja, aber 15 Kilometer am Tag die Berge hoch und runter kraxeln, nein.

Achim kommt bei der Tour irgendwie besser weg.
Der ist fit wie ein junger Hund durch den Wald gehechelt. Total ätzend.
Hoffentlich hört er nicht zu rauchen auf, dann macht er sowas in Zukunft im Dauerlauf. :mrgreen:

‚Ciudad Perdida‘ – Tag 4 – Es wird einfacher

Sa., 22.Jul.17, Kolumbien/Sierra Nevada de Santa Marta, Tag 1148, 11.850 sm von HH

Noch im Dunkeln wache ich auf.
In Camp 3 gibt es keine Notbeleuchtung für den Weg zur Toilette. Es ist stockfinster.
Neben mir schläft ein junger Mann aus Kolumbien in ‚Björn Borg‘ Unterwäsche. :lol:
Achim hat das Bett über mir.

Gegen Morgen verebbt langsam das Froschkonzert, was uns die gesamte Nacht unterhalten hat. Glühwürmchen leuchten in den Büschen. Der nahe Fluss donnert mit Getöse vorbei.

Frösche - selten zu sehen, ständig zu hören

Frösche – selten zu sehen, ständig zu hören

 

Die Klamotten vom Vortag sind noch nass. Das letzte trockene Shirt muss her.
Mein einziger BH riecht wie der einer anderen Frau. Einer sehr bösen, alten Frau.

 

Gestern Abend konnten sich die Gruppen-Mitglieder entscheiden, wer die Tour nach vier Tagen beenden möchte. Achim und ich bleiben bei fünf Tagen. Beschert uns das heute einen freien Nachmittag. Für mich klingt das wie die Vorhalle zum Himmel.

Alle anderen gehen den harten Weg.
Außer den jungen Australier Simon und Sonja. Die allerdings bleiben nur, weil sie keine Unterkunft in Santa Marta haben und der Preis für vier oder fünf Tage Wanderung identisch ist. Und natürlich die Oma. Die ist kaputt gespielt und reitet auf dem Muli die Tour zu Ende.

Auf meine eitrige Blase kommt ein ’normales‘ Pflaster, das Ciser versucht mit Tape zu sichern. Ob es hält? Ich werde sehen. Erneut müssen wir durch Flüsse waten.

Start, wie immer, um 6:00 Uhr. Die beste Zeit des Tages.
Wir sind vielleicht noch auf 600 Höhenmeter. Um 9:00 Uhr wird es heiß.

Die Aussicht bereits mittags am Ziel zu sein, bringt Schwung in meine müden Beine.
Natürlich bin ich trotzdem das Schlusslicht (mit der Alten hinten war das irgendwie besser).
Die Hacke schmerzt. Ich komme einer weiteren Lebenslüge auf die Spur – Ausdauerläufer, die behaupten: „Nach einer Weile spürst Du den Schmerz gar nicht mehr“.
Blödsinn. Es zwickt vom ersten bis zum letzten Meter.

Rechtzeitig zum Mittagessen erreichen wir das Camp der ersten Nacht.
Die ‚anderen‘ sind schon weiter. Begleitet von Ciser. Unglaublich, er kommt noch vor der Dunkelheit zu uns zurück. Mal eben 14 Kilometer am Nachmittag abgespult. :shock:

Bei Sonnenschein sieht das Camp gleich viel freundlicher aus. Ein fauler, erholsamer Nachmittag für uns. Das Leben ist doch noch schön.

‚Ciudad Perdida‘ – Tag 3 – Die Stufen

Fr., 21.Jul.17, Kolumbien/Verlorene Stadt, Tag 1147, 11.850 sm von HH

Eng in meine fragwürdige Bettdecke gekuschelt :shock: wache ich um kurz vor 5:00 Uhr auf.
Es ist frisch auf tausend Meter.
Menschen rufen und laufen vor meiner Nase herum, die Nacht ist zu Ende. Das Camp ist proppe voll. Zu voll. Es gibt keine Ablagemöglichkeiten für Rücksäcke und persönliche Sachen.
Die Stockbetten stehen eng in zwei Reihen. Dann nur vier Toiletten und drei Duschen für zu viele Gäste. Das Camp verliert deutlich hinter Nummer eins.

Es sind täglich 50 Touristen für den Treck zur ‚verlorenen Stadt‘ zugelassen – da scheint man sich leider nicht dran zu halten.

Um 6:00 Uhr geht es mit der Lauferei los.
Für meine Blase habe ich einen edlen Blasenpflaster-Spender gefunden. Das bringt echte Linderung als wir aufbrechen.

Anderthalb Stunden machbarer Weg bis zur breitesten Flussquerung der Tour.
Es sieht harmlos aus, aber die Strömung drückt ordentlich. Für meine trockenen Shorts, wie ein Augapfel vor Feuchtigkeit beschützt, ist der Tag hier zu Ende. Das Wasser reicht mir bis zum Hintern. Wieder alles nass.

Dann stehen wir unvermittelt vor der Treppe. Also vor der! Treppe.

1.200 Stufen. Nur 300 weniger als das Empire State Building vorzuweisen hat. Niemand käme dort auf die Idee nicht den Fahrstuhl zu benutzen.

Vor über tausend Jahren bauten die Tairona mitten in den Urwald dieses Monster. Überwiegend sind es schmale Stufen, häufig muss man quer laufen. Steil ist es fast überall.
Es gibt Stellen, da kann man zur Seite treten, um für Eilige Platz zu machen. Oder einfach nur um Atmen zu können und einen Kreislauf-Kasper zu verhindern.

Es ist voll auf der Treppe. Alle Gruppen sind gleichzeitig im Camp aufgebrochen.

Eins haben die Tairona leider vergessen: Schilder. „Ab hier noch 300 Stufen…“
Ich stoppe den Guide einer anderen Gruppe und frage, ob wir wohl schon in der Mitte seien.
Er schaut mich entgeistert an. Er zeigt mir seinen Zeigefinger und zwinkert mir zu: „No, no, Du bist schon hier“, und tippt auf seinen Fingernagel.
Erleichterung. Fünf Minuten später bin ich oben.

Zunächst nur am ehemaligen Marktplatz. Bis hierhin durften früher Besucher der Stadt gehen, um Waren zu tauschen. In die Oberstadt war Zutritt verboten. Es geht nochmals dreihundert Meter höher. Neben der Haupttreppe gibt es noch unzählige Nebentreppen, Seitentreppen, Randtreppen und sinnlose Treppen.

Überall sind runde Terrassen errichtet.
Diese waren früher bebaut mit Hütten im Stil der Kogi-Hütten. Unterhalb der Hütten begrub man seine Toten. Diese Gräber sind längst geräubert. Ein paar wenige Fundstücke sind in den Museen von Bogota und Santa Marta. Zweihundert solcher Terrassen befinden sich in der ‚Verlorenen Stadt‘. 2000 bis 8000 Menschen sollen hier gelebt haben.

Und dann liegt er vor uns, der heilige Platz. Der noch heute von den Kogi für Zeremonien im Sinne alten Traditionen verwendet wird. Ein Schamane mit seiner Frau wohnt dauerhaft in der Stadt.

Wunderschön. Sicher nicht zuletzt wegen der großen Strapazen, die dieser Aussicht voraus gegangen sind. ;-) Läge die ‚Ciudad Perdida‘ eben um die Ecke, wäre der Anblick sicherlich nicht halb so wertvoll. So versinkt man in einem wonnigen Genuss in dieser Aussicht.

die Verlorene Stadt

die Verlorene Stadt

Ciudad Perdida

Ciudad Perdida

Wir haben zwei Stunden Zeit uns zu ergötzen, zu erholen und die angebotenen Süßigkeiten von Ciser zu verputzen. Dann mahnt dieser zum Aufbruch.

Vor uns liegen, ich mag es gar nicht dran denken, noch sechs Stunden Fußmarsch.

Der Rückweg führt an weiteren Terrassen und Treppchen vorbei. Alles genau mein Ding, Moos und Mini-Farn in allen Ritzen. Überwucherte Steine, alles frisch, alles grün. Hier und da ein Coca Strauch (verflixt und zugenäht, ich komm nicht unbeobachtet zum Ernten :-) ), wilder Koriander und Bäume mit Saft zum Färben von Stoffen.

Jetzt nur eben flink die Stufen runter gewieselt, den Fluss durchquert (toll, die Büx war grad wieder trocken), ein, wie immer gutes, Mittagessen im Übernachtungscamp und dann nicht faul, los, los, auf zum dritten Camp.

Schnell falle ich zurück. Achim mault.
Er mag es nicht, dass er zu Ciser und der Hauptgruppe den Anschluss verliert. Hinter uns ist schon lange keiner mehr. Die Oma ist nicht zu sehen.
Wir vermuten, dass sie sich ein Maultier organisiert hat. Für Verletzte und Abbrecher stehen ein paar Tiere zur Verfügung, die man mieten kann.

Ich biete Achim an, dass er gerne vorlaufen kann. Der Weg ist nicht zu verfehlen, verlaufen kann man sich nicht und in drei Tagen haben wir noch kein Tier gesehen, was einem Angst einjagen könnte. Er lehnt ab.

Mit seinen Dreimeilen-Schritten eilt er voraus. Ich bin dann für zehn Minuten allein bis er wieder in Sicht kommt, weil er wartet. Sobald ich knapp in Sprechweite an ihn heran bin, läuft er wieder los.
Na, toll. Wie die Möhre, die einem vor die Nase gehalten wird und die man nicht erreicht.

Achim mahnt zur Eile. Ohne die Schrittmacher-Oma bin ich wahrscheinlich wirklich langsamer als gestern. „Wer hatte die Idee mit dieser Wanderung?“
Na, toll. Schön, wenn man einen Schuldigen gefunden hat. ;-)

Um 16:00 Uhr fängt es zu nieseln an. Der Regen, der vor zwei Tagen noch von Gott gegeben hingenommen wurde, geht jetzt ebenfalls auf mein Konto.
Na, toll.

Den Killer-Anstieg von gestern geht es nun runter.
Das Abbremsen beißt in die Oberschenkel. Meine Blase sticht bei jedem Schritt in die Hacke. Für Blattschneider-Ameisen, die den Weg kreuzen wird schon lange nicht mehr gebremst. Sorry, Jungs.

Wir stapfen durch den Regen. Achim ist jetzt dauerhaft bei mir. Wir kennen zwar die Strecke vom Hinweg, haben trotzdem kein Gefühl, wie weit es noch sein könnte. Achim mahnt wieder zur Eile. Ich gebe alles.

Da kommt von vorne der Ruf: „Camp in Sicht!“ Süße Worte. Verlockung, Verheißung. Endlich sitzen, die Füße hoch, eine Dusche. Ein Kaltgetränk.
Fehlalarm. :evil: Ein paar Hütten im Rohbau haben Achim diesen Streich gespielt.

Eine halbe Stunde später ist es dann aber wirklich soweit. Himmelblaue Betten erwarten uns.

Himmelblaue Leoparden-Versuchung

Himmelblaue Leoparden-Versuchung

 

Ich bin nicht ganz so erschossen wie gestern, schaffe eine kalte Dusche und gepflegte Konversation beim Abendessen. Bis um 19:30 Uhr, dann ist die Luft raus, ich sinke in meinen blauen Traum.
Meine Blase sieht arg aus. Der Kleber vom Pflaster und Fasern der Socken haben sich vereinigt zu einer homogenen Masse und sich in die wässrige Wunde gearbeitet.