Merkwürdige Schafe

Gestern waren wir am Deich, um uns den ersten Teil der Regatta anzusehen, die so unser Fortkommen verzögert. Das war aber ein Flop, denn das Feld der Segler war bereits sehr auseinander gezogen, so dass von Land aus nichts spektakuläres zu sehen war. Dafür sind wir aber auf verhaltensauffällige Schafe gestoßen. Unvermittelt hat sich dieses Schafts-Autobahn gebildet und 10 Minuten später wieder aufgelöst.imageFoto

Freud und Leid

liegen so nahe beieinander…. Während wir gestern Nachmittag friedlich mit Freunden im Cockpit sitzend über Ditt und Datt geplauscht haben, sind keine 100 m Luftlinie entfernt zwei junge Segler (24 und 28) ertrunken. Nach einer riesigen Suchaktion mit Booten, Tauchern und Hubschrauber hat man die Leichen um 21:00 Uhr gefunden. Schlimm, ganz schrecklich. Man weiß nie, was das Schicksal für einen bereit hält…einmal mehr wird uns klar, dass unsere Entscheidung mit der Reise richtig war. Wir sind heute nach einer fixen Motorfahrt (Null Wind) mit bis zu drei Knoten Strom geschenkt in Glückstadt, der Geburtsstadt unserer Atanga, angekommen. Wir werden wohl bis Freitag bleiben. Diese Zeit wollen wir nutzen, um Dinge neu zu verstauen, eine Halterung fürs dritte Solarpanel zu bauen, weiter an unserer Sonnenabdeckung zu nähen und irgendwie noch weitere 50 liegengebliebene Sachen zu erledigen.