- vor der Tür
- Puipana
Mi., 14.Jan.15, Fuerteventura, Tag 228, 2.341 sm von HH
Mo., 12.Jan.15, Fuerteventura, Tag 226, 2.341 sm von HH Um diesen Blog mit neuen Geschichten zu füttern, haben wir verschiedene Möglichkeiten. Am Ankerplatz und auf hoher See ohne Internetzugang, können wir kurze Berichte per Funk mit Hilfe eines Pactor-Modems senden (meistens macht Achim das, weil auf sein Rufzeichen hin alles eingerichtet ist) Dafür wird ganz normal die Story auf dem Laptop geschrieben und dann per Bluetooth ans Modem übertragen. Achim arbeitet gerade daran, die Übertragungs-Rate zu optimieren, damit auch Bilder, die Daumennagel-Größe übersteigen in angemessener Geschwindigkeit gesendet werden können. Internet an Bord bekommen wir durch eine W-Lan-Antenne, die auch schwache Signale des Marina-Netzes (oder die eines Cafés im Umkreis) verstärkt. An Bord hat Achim einen Router installiert, so dass wir unser eigenes Atanga-W-Lan haben. Es sind somit alle Internet-fähigen Geräte an Bord immer eingeloggt. Meistens tippe ich den Text im Laufe des Tages oder abends in mein i-Pad. Jetzt könnte ich den Bericht direkt per e-Mail auf unsere Seite posten (so wie diesen Bericht hier). Meistens mache ich das aber nicht, denn es sollen ja auch Bilder mit dabei sein. Und jetzt kommen wir zum großen Manko des i-Pads.
Mangels USB- oder gar SD-Karten-Anschlusses an dem Pad, können keine Bilder von unserer Kamera auf das Apple-Gerät geladen werden. Es gibt für Apple entsprechende Adapter, aber ich hab gesagt (in Vigo beim Media war’s): „Brauch ich nicht, geht auch so.“
Und außerdem kommt Apple nicht so gut mit dem wordpress-Format (das Programm mit welchem atanga.de läuft) klar, so dass ich viel schwieriger als mit einem Microsoft-Gerät, den Text formatieren und Galerien einfügen kann. Wir laden also alle Bilder von unserer Kamera auf einen Laptop, einem Relikt aus Zeiten als es noch keine Tablets gab. Der hat einen großen Monitor und leistet somit gute Dienste als Fernseher und zum Fotos auswählen und anschauen. Somit wählen wir die Bilder am Laptop aus und verkleinern sie internet-fähig (800 x 600). Mein Text vom i-Pad kommt per e-Mail, die ich an mich selber sende, auf den Laptop und von dort aus kann ich Fotos und Bericht zu einer Einheit zusammenfügen und auf atanga.de hochladen. Das klingt umständlich, ist aber okay und große Zufriedenheit herrschte an Bord. Nun, hier in Gran Tarajal, müssen wir zur Casa de la Cultura, denn nur dort gibt es WiFi (ist nicht weit…ca. 1 km) Wenn es vorher einfach war, Euch liebe Leser, mit einem neuen Beitrag zu beglücken, wird es jetzt fies. Die Bilder werden wie immer von der Kamera auf den Laptop kopiert, verkleinert und dann auf einen USB Stick zurück kopiert. Beladen mit meinem Pad (auf dem der Text wartet), Achims Mircrosoft Pad und dem Stick geht es zur Casa. Hier maile ich nun Achim meinen Text, er lädt auf sein Pad die Bilder vom USB Stick, loggt sich ins Internet und muss beides zum neuen Blogeintrag zusammen fügen. Daher tragen jetzt auch neuerdings meine Berichte seine Signatur. Man, ein Glück, dass wir sonst nichts zu tun haben…
Es muss unbedingt so ein Adapter her. Hier beim örtlichen Chinaladen gibt es welche für 5,50 EUR, aber dem trauen wir nicht – der kann nichts taugen. Kaufste billig, kriegste billig…. Also warten bis Gran Canaria.
,aber da gibt es wahrscheinlich wieder WiFi an Bord.
Sa., 10.Jan.15, Fuerteventura, Tag 224, 2.341 sm von HH
Da es hier im ‚großen‘ Grand Tarajal keine Autovermietung gibt, müssen wir in den Nachbarort, um einen Wagen zu reservieren. Das macht Sinn, denn Las Payitas ist zwar nur ein Zehntel so groß, hat aber ein 4-Sterne Hotel und darin befindet sich die einzige Autovermietung im Umkreis.
Den Umstand nutzen wir für einen kleinen Ausflug, setzen uns in den Bus und sind bereits 15 Minuten später da. Die Strecke hätten wir an normalen Tagen auch mit dem Fahrrad schaffen können, aber es weht mal wieder ein kräftiger Nord-Ostwind und die ganze Strecke gegenan… ?? hm, und dann noch nicht mal wissend, ob nicht eine fiese Steigung auf uns wartet. Nein, da sind wir bequem.
Das Hotel ist ganz furchtbar. Unpersönlich, kalt, schmucklos, aber gut gebucht. Denn zur Zeit hat sich dort die Schwedische Olympiamannschaft einquartiert und trainiert für 2016: Schwimmen und Triathlon.
Die Autovermietung weiß ihren Alleinstellungsstatus preislich gut zu nutzen und wir müssen für zwei Tage Auto der gleichen Kategorie 25 EUR mehr zahlen als auf Lanzarote.
Wir reservieren trotzdem für Dienstag und Mittwoch.
Der Rundgang durch das winzige Las Playitas ist schnell gemacht. Aber uns gefällt der total ruhige Ort, der noch die ursprünglich kanarische Bauweise der Häuser aus Lavagestein aufweist statt der sonst üblichen Leichtbeton-Wohnhäuser. Und es gibt noch richtige Kinder und alte Leute, die vor ihren Häusern sitzen. Las Payitas war uns bereits bei der Ansteuerung von See schon aufgefallen, da es in einen Vulkankrater errichtet zu sein scheint.