Di., 30.Mai 17, Kolumbien/Providencia, Tag 1095, 11.213 sm von HH
Kann man machen, muss man aber nicht.

Joke is

over
Bis 15 Knoten ist das noch Spaß (wie letztes Jahr als wir von Guyana nach Französisch Guyana gesegelt sind).
Ab 20 Knoten fängt es an ungemütlich zu werden, bei 25 Knoten wird es fies und ab 30 Knoten ist definitiv Feierabend. Da macht man keinen Handschlag mehr, außer sich festzuhalten.
Und bei Boen bis 38 Knoten entgleisen alle freundlichen Gesichtszüge. Sogar Achim hat geschluckt. ![]()
Mit Ausnahme des letzten Tages mussten wir auf diesem Törn ausschließlich hoch am Wind segeln. Das ist nicht zu erklären. Schließlich haben wir unseren Kurs um 90 Grad geändert. Eine Strecke hätte also Halbwind sein sollen. Hätte, hätte, Ankerkette. War aber nicht. Die dichtgedröhnten Windgötter hatten drollige fünf Minuten.
949 Meilen hoch am Wind. Früher, zu Ostsee-Urlaubs-Zeiten, haben wir es nicht bis Bornholm geschafft…80 sm gegen den Wind zurück erschien uns einfach nicht machbar. ![]()
Wer Bock auf Nudeln mit Ketchup hat, sollte so einen Törn unbedingt versuchen. Und du willst deinen Mann mal nackt (Waltraut!
) reffen sehen, dann mach so eine Tour.
Memo an die Pantry: Unbedingt für drei, besser vier Tage vorkochen.
Memo an den Verstand: Unbedingt so eine Strecke vermeiden.
- Schieflage
- Kartoffel-Trocknung
- Lecker Freßchen
- Gischt-Flug
- Wellentanz
- da hat der Mann noch Hosen an






