Au Revoir Französisch Polynesien

So.,03.Okt.21, Franz.Polyn./Tahiti/Papeete, Tag 2683, 22.204 sm von HH

Die Tage bis zur Abfahrt zählen runter. Und wir wissen jetzt schon, dass wir weinen werden Französisch Polynesien nun doch zu verlassen. Zweieinhalb Jahre waren wir hier – davon die Hälfte ungeplant.
Eine lange Zeit. Eine wunderbare Zeit. Längst haben wir uns halbwegs mit dem Französisch arrangiert. Haben uns an den Overkill von Vokalen in der lokalen Sprache gewöhnt. Wobei das ‚a‘ der Beliebteste zu sein scheint.
Punaauia – fünf Vokale hintereinander. Faaa – der Name des Flughafens. Schön auch: Faaaha auf Tahaa. :lol: Gesprochen wird jeder Vokal einzeln, sie werden nicht zusammengezogen. Das ergibt eine angenehm klingende Sprache mit viel Singsang und Melodie. Wir werden es vermissen!

Mädchen, die sich beim Spaziergang eine Blüte vom Straßenbaum pflücken, um sie hinter ihr Ohr zu stecken. Ukule spielende Männer auf den Fußwegen. Frauen, die im Supermarkt vor der Fleischtheke mit den Hüften zur polynesischen Supermarktmusik wackeln. Wir werden es vermissen! Die gelassene Freundlichkeit. Die Geduld. Die Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit alle Probleme mit einem Lächeln wegzuwischen.

Nicht nur die Frauen tragen Blumen hinter dem Ohr

Vor Corona – als noch Heiva gefeiert wurde – zum Niederknien schön

Das Lächeln Polynesiens

 

Wir haben Wale gesehen, sind mit Haien Auge in Auge getaucht, hatten sensationelle Sonnenuntergänge und mussten so manches Mal über 40 Knoten Wind am Ankerplatz abwettern. Zeitweise sind die Lagunen zum Sterben schön, so dass man sich kneifen muss. Den Blick auf die rot im Meer versinkende Sonne, im Hintergrund schallt der liebliche Gesang des Chors aus der Kirche. Das kann man sich nicht ausdenken.

Ananas-Beute auf Moorea

Die Tuamotu – ein Grund zum Jubeln

Gambier - unser Lieblingsatoll. Warum sieht man hier.

Gambier – unser Lieblingsatoll. Warum sieht man hier.

Manchmal kann es sogar kalt sein in Französisch Polynesien

Zum Abschied gibt es eine kleine Auswahl an Fotos und ein letztes Video. Über unsere Zeit auf Bora Bora, Tahaa und Fakarava. Wie so häufig kommt das Beste am Schluss des Films. Wir hatten eine tolle Zeit in Französisch Polynesien, aber nun ist es Zeit zu gehen. Wir sagen danke – mauruuru – und auf Widersehen. Nana, Servus und Goodbye.

 

 

 

Zweimal Weihnachten auf den Gesellschaftsinseln - das nächste Mal soll es in Neuseeland sein

Zweimal Weihnachten auf den Gesellschaftsinseln – das nächste Mal soll es in Neuseeland sein

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11 Gedanken zu „Au Revoir Französisch Polynesien

      1. Sandra Gramse

        Liebe Sabine, lieber Joachim,

        Ich wünsche euch von Herzen eine entspannte und interessante Überfahrt nach Neuseeland. Da habt ihr euch ein schönes Stück vorgenommen. Fair Winds und paßt auf euch auf und viele Grüße nach Neuseeland, wo wir auch gern hingekommen wären.
        Ganz liebe Grüße aus Kolumbien
        Sandra von der SY Samai
        PS: Unsere Schäden durch den Blitzschlag haben wir mittlerweile größtenteils reparieren können :-)

        Antworten
        1. Sabine

          Liebe Sandra,
          es freut mich zu hören, dass Ihr mit dem Blitzschlag fast am Ende seid. Gut gemacht. LG nach Kolumbien, Sabine

          Antworten
  1. Carina und Hannes

    Huhu nach nebenan,
    eine sehr schöne Zusammenfassung zu Französisch-Polynesien, die ich als Frangipani-vom-Straßenrand-Pflückerin nur bestätigen kann
    Dankeschön, dass wir noch die Gelegenheit hatten, euch persönlich kennenzulernen! Wir freuen uns auf viele weitere Beiträge und Videos von euch, inkl. des herrlichen Humors!
    Vielleicht kreuzen sich unsere Wege irgendwann noch einmal – das wäre toll!
    Eine gute Weiterreise wünschen Carina & Hannes aus Erfurt

    Antworten
    1. Sabine

      Liebe Pazifik-Reisende,

      toll, dass wir uns getroffen haben und vielen Dank für den unterhaltsamen Abend. Der war sehr gelungen.
      Genießt Eure Zeit – Ihr macht es richtig.

      LG von uns,
      Joachim und Sabine

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  2. AKKA

    Oh je, das würde mich auch schmerzen. Ich wünsche Euch also, was wir hatten, als ich weinen wollte: als wir ein letztes Mal aus der Bay of Islands in Neuseeland ausliefen gab es einen kleinen, ablenkenden Klemmer (bei uns wollte das Groß nicht raus…). Das hat mich so beschäftigt, dass wir aus der Bay schon raus waren, als ich heulen wollte! (Übrigens habe ich auch schwer geschluckt, als St. Helena immer kleiner wurde – rührseliges Volk, diese Segler.).
    Wir werden die Reise natürlich verfolgen… Viel Glück! Und natürlich viel Spaß und ordentliche Arbeitsfortschritte in Neuseeland – wish I could do it again.

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    1. Sabine

      Wir harten Seeleute sind halt auch nur Heulsusen. ;-)

      Wenn wir manchmal philosophieren, wo wir „für immer“ Leben wollten, dann fiel viele Jahre das Wort ‚Kanaren, jetzt ist FP dazu gekommen. Und das obwohl wir Südamerika auch sehr lieben.

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  3. Steffi

    Liebe Atanga-Crew,
    eure Berichte machen super viel Lust auf FP und ich hoffe wir werden es auch irgendwann mal bis dort hin schaffen. Ihr hattet das Pech, aber auch das Glück die Südsee ganz anders kennenzulernen, als es vor Corona möglich war und später nach Corona möglich ist – so wie wir Teile der Karibik. An manchen Ecken mehr Yachties, aber dafür weniger Charterboote, weniger Touristen etc etc.
    Wir drücken euch die Daumen für eine gute Überfahrt! Genießt Neuseeland (auch wenn ich immer noch echt sauer bin über ihre Einreisepolitik!) und gebt eurer Atange eine ordentliche Verwöhnkur ;-))
    Es grüßen
    Steffi & Rolf

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    1. Sabine

      Liebe Grüße auf die Piccolina,
      Ihr habt Recht, während der Corona-Zeiten ist FP anders gewesen als die ersten Monate. Nicht immer war alles einfach, aber Bora Bora komplett ohne Touristen hat es wahrscheinlich zuletzt in den 50er Jahren gegeben. Das war ein Geschenk.
      Jetzt geht es auf zu neuen Abenteuern in ein ebenso Touri leeres Land. Wir sind aufgeregt und freuen uns.
      Am 16.10. ist ets …

      LG in die Karibik

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