Afu – es geht voran

Die Bedingungen in der Marina auf Fuerteventura sind gar nicht mal schlecht. Auch wenn ich meine eigenen Rekord von >5000Bytes/min noch nicht einstellen konnte (während der Ueberfahrt von Lagos nach Lanzarote), so war die Verbindung mit Halifax (9000 Bytes ueber mehr als 2500nm bei >2000Bytes/min auf 40m) nicht schlecht. Auch ist ist mir zu ersten Mal gelungen, eine Pactorverbindung mir Florida (>3500nm, da sind fast 6500KM) aufzubauen. Laut Anzeige sende ich mit nur weniger mehr als 25W. Vermutlich ist die Spannung an der Funke zu niedrig (Kabelquerschnitt zu klein?), aber das muss ich noch einmal prüfen. Alles in allem scheint aber alles auf eienm guten Weg zu sein. Alles, was mir jetzt noch fehlt ist Kupferfolie oder Blech, um die Erdung noch nachhaltig zu verbessern. Die ist aber hier nicht so leicht zu bekommen.

Von Lanzarote nach Fuerteventura

Mi., 07.Jan.15, Fuerteventura, Tag 221, 2.341 sm von HH

Damit wir Gran Tarajal noch bei Tageslicht erreichen, gehen wir schon um kurz nach 8:00 Uhr Anker auf.
Die Meerenge nach Fuerteventura ist schnell überbrückt und dann segeln wir den ganzen Tag parallel die Ostseite Fuerteventuras ab.
Die Segelbedingungen sind fast perfekt, Sonne, Windstärke 4 von schräg achtern und, da der Wind gestern schon so klein war, wenig alte Dünung. Wir rollen somit kaum, es könnte nur noch ein Quentchen wärmer sein.
Wenn Lanzarote schon karg ist, so perfektioniert Fuerteventura dieses noch. Lanzarote ist durch das konsequente schwarz/weiß Thema vielleicht eine Schönheit, aber sicher eine Besonderheit. Von See aus erscheint Fuerteventura als die ockerfarbene Langeweile.
An der Nordspitze gibt es einen langen Sandstrand, der mit Hotelbetten-Burgen zugeflastert ist.
An der Ostflanke sehen wir kleine Ortschaften mit würfelförmigen Häusern – in ocker.
Etwa auf der Hälfte der Strecke wird die sanfte Küste schroff und steil. Ocker-braune (was sonst) Steilküste, kaum besiedelt taucht auf.
Fast planmäßig machen wir um 18:00 Uhr in Gran Tarajal fest.
In der Marina ( 12,00 EUR Liegegebühr pro Tag inkl. Wasser und Strom :-) ) gibt es kein WiFi, so dass wir für unsere Blogeinträge in den Ort laufen müssen.

….von Sabine geschrieben….

Playa Mujeres – Playa Blanca

Seit heute Mittag iegen wir hier vor Anker. Der groesste Teil des Nachmittags hat Achim ( also ich )tauchend verbracht und das Schiff geschrubbt. Natuerlich habe ich auch gleich mal die Gelegenheit genutzt, mir den Anker unter Wasser anzusehen. Der Grund ist hier nicht ganz ohne und ich bin sehr gespannt, ob wir den Anker morgen ohne weiteren Tauchgang wieder an Bord bekommen. Die Kette liegt kreuz und quer und es gibt jede Menge Felsen, an denen sich das Teil vertueddeln kann. Ansonsten ist die Crew wohlauf und wir freuen uns auf enen entspannten Törn nach Gran Tarajal. Wahrscheinlich werden wir auf Fuerte nicht so einen komfortablen Internet Zugang haben, wie wir ihn in der Marina Rubicon hatten. Es könnte also sein, dass die Beitraege nicht ganz so zeitnah kommen. Wir werden sehen und uns bemühen.

Papagayo Strand morgens bei der Abfahrt

Bild nachträglich eingefügt….

Adios Lanzarote

Di., 06. Jan.15, Lanzarote/Spanien, Tag 220, 2.293 sm von HH

Wir hatten unser Monatskontingent hier in Playa Blanca um zwei Tage verlängert, da es so heftig geweht hat, dass wir keine Meinung hatten, auszulaufen. Für eine Verlängerung erhält man den gleichen Rabatt wie für einen Monat, eine weitere Verlängerung wird dann wieder teuer.

Heute Vormittag werden wir nur bis zu den Papagayo-Stränden fahren und dort eine Nacht vor Anker bleiben. Morgen verlassen wir aber endgültig Lanzarote und geht es dann nach Fuerteventura, geplant hier die Marina Gran Tarajal. Entfernung knapp 40 sm, so dass wir mit einer Tagesreise dort ankommen sollten (bei dem Wind hier permanent gut planbar).

Als Info für alle, die sich für diese Marina interessieren:
Für Tageslieger ist sie recht heftig teuer, aber bei einem Monat Aufenthalt  wird ein Rabatt von 30% gewährt.
Die Sanitäranlagen sind okay, häufig (bei uns vielleicht an 10 bis 15 Tagen) ist das Wasser allerdings nur lauwarm. Die Waschmaschinen (Toplader) hier sind aber eine echte Katastrophe. Die Wäsche kommt total verfusselt wieder aus der Trommel und zwar übersät mit mikrofeinem Stoffstaub, den man fast nicht abgerubbel bekommt. Dann waschen die Dinger nur 30 Minuten und das Ganze kostet 4,00 EUR. Alternativen, außer mit der Hand, haben wir hier vor Ort nicht gefunden.

Gute Einkaufsmöglichkeiten findet man, in die eine Richtung >2 km und nach Playa Blanca Downtown >3 km, entfernt.
Die Marina ist nicht sehr belebt, zum größten Teil liegen hier unbewohnte Schiffe, gut abgeplant. Selbst um Weihnachten rum hat sich das nicht auffällig verändert.

WIFI an Bord und im Preis enthalten.

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Auf Wiedersehen Dagmar und Thomas

Sa., 03. Jan.15, Lanzarote/Spanien, Tag 217, 2.293 sm von HH

Ihren letzten Urlaubstag verbringen Dagmar und Thomas wieder alleine. Das ist gut, denn da können wir den ganzen Tag ungestört in sauer liegen und faulenzen. :cool:
Aber bereits um18:00 Uhr stehen die zwei wieder auf der Matte mit der eindeutigen Absicht einen Sundowner bei uns an Bord einzunehmen. :-)
Da wir das wussten, hat Achim noch schnell Eiswürfel im Supermarkt besorgt, damit das ganze stilecht von Statten geht.

Weil ihr Flug Morgen schon recht früh startet, machen wir uns bereits um 19:00 Uhr zum Essen auf. Diesmal klappt es auch mit einem Tisch in einem der „feinen“ Restaurants hier in der Marina. Und wir essen wirklich überdurchschnittlich gut. Besonders hervorheben möchte ich die zwei kleinen Entenschenkel mit einer sehr stark reduzierten Orangensoße dazu. Ein echtes Gedicht.

Thomas und Dagmar beichten uns dann beim Espresso, dass sie sich gegenseitig geschworen haben, nach dem Essen „auf keinen Fall“ mehr mit aufs Schiff zu kommen, sondern direkt zum Appartement zurück gehen werden :mrgreen:
Wir beichten zurück, dass wir wirklich froh sind, dass sie endlich wieder abreisen. :-)  :-)

Ihr Lieben, vielen Dank, dass Ihr Euren Urlaub nach Lanzarote gelegt habt, es war super schön mit Euch und das müssen wir unbedingt wiederholen. Irgendwo, irgendwann auf der Welt.