Archiv der Kategorie: Südsee

Next Stop: Hao

Di., 07.Mai 19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1801, 17.385 sm von HH

450 Seemeilen. Ein Katzensprung. Alles unter 500 Seemeilen gilt auf dem Pazifik als Kurzstrecke. :lol: Morgen geht es nun endlich los. Das schlechte Wetter hat sich verzogen. Wir haben ein zweites Mal noch ‚ein letztes Mal‘ gewaschen. Diesel ist aufgefüllt, die Wassertanks sind voll. Wir sind für drei Monate mit Grundnahrungsmitteln, eingekochtem Fleisch, Hülsenfrüchten und Gemüse-Dosen ausgerüstet.

Die Tuamotus gelten als ‚versorgungsarm‘. Was auch immer das heißen mag. Wir lassen sich uns überraschen, ob das nur Gerüchte sind . Die Gambiers werden gut versorgt, trotzdem kommt es zu Engpässen von Gas zum Kochen, beim Benzin oder auch H-Milch in Tüten oder Käse.
Die Tuamotus sind einsame Inseln, wenig besiedelt. Flache Sandhaufen auf denen nur Kokospalmen wachsen. Schluss mit dem üppigen Bewuchs der Gambiers. Im Schiffsbauch haben wir 30 Stück der köstlichen Pampelmusen gelagert. Zum Tauschen und selber futtern. Martha von der Osterinsel hat uns erzählt, dass sie für eine Pampelmuse eine Perle eingetauscht hat. Entweder sind Perlen wirklich nichts wert oder die Einwohner der Tuamotus sind ausgehungert nach Obst.

Gut gerüstet geht es in die Obst freien Tuamotus Papaya Pampelmusen Orangen Kürbis Kokosnuss

Gut gerüstet geht es in die Obst freien Tuamotus Papaya Pampelmusen Orangen Kürbis Kokosnuss

Wir wollen drei Monate in den Tuamotus bleiben. Tahiti soll im Juni/Juli total überfüllt sein. Dann würde es gut passen, wenn wir tatsächlich erst im August dort ankommen, wenn die meisten Segler schon Richtung Westen weiter gezogen sind.

Wie immer berichten wir von unterwegs über Funk. Vielleicht erleben wir in den Tuamotus dann auch tatsächlich einen der letzten Plätze auf der Welt ohne Internet. Und ob wir das drei Monate aushalten können. :shock: Hier in Rikitea konnte die Internet-Sucht ja noch ganz bequem (und kostenlos, was ich sensationell finde) befriedigt werden.
Also, Ahoi, next stop: Hao.

Alles wieder friedlich in Rikitea

Alles wieder friedlich in Rikitea

 

Die Tuamotus

Do., 02.Mai 19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1796, 17.385 sm von HH

Die Tuamotus bestehen aus 78 Atollen, verteilt auf eine Länge von fast 2.000 Kilometer. Jedes dieser Atolle ist von einem Saumriff umgeben. Dieser Saum besteht aus bewohnbaren Inseln, aus kleinen Inselchen, den sogenannten Motus, Sandbänken und einem Riff, was nur knapp unter der Wasseroberfläche liegt. An diesen Stellen ist eine Einfahrt in die Lagune unmöglich.
Aber fast alle Atolle haben mindestens einen tiefen Pass durch den man in die Lagune gelangen kann. So ein Durchbruch kann wenige Metern bis mehrere hundert Meter breit sein. Aber eins haben sie gemeinsam: sie sind nur (gut) befahrbar bei Stillwasser. Dem Moment zwischen Ebbe und Flut. Dann kommen die Strömungen, die in den Pässen entstehen können, zum Erliegen. Fünf Knoten, acht Knoten, zwölf Knoten. Die Literatur warnt vor aberwitzigen Geschwindigkeiten in den Riffpassagen.

 

Die Einfahrt vom Hao Atoll liegt im Norden

Die Einfahrt vom Hao Atoll liegt im Norden

Hao Atoll - über das Riff schwappt die Lagune aus Süden voll Wasser

Hao Atoll – über das Riff schwappt die Lagune aus Süden voll Wasser

Unser nächstes Ziel-Atoll soll ‚Hao‘ sein. Hao hat eine Länge von über 30 sm und der Pass zur Einfahrt liegt ganz an der Nordspitze des Atolls. Leider erstreckt sich zur Zeit ein Windfeld von Tahiti, über die Tuamotus bis zu uns auf die Gambier Inseln, von 20 bis 30 Knoten Dauerwind. Der Wind kommt aus Südosten und drückt über das Saumriff die Lagune von Hao voll Wasser. Im Norden strömt das überschüssige Wasser durch den Pass wieder aus der Lagune raus. Stillwasser existiert im Augenblick nicht in Hao. Bis auf 20 Knoten (37 Stundenkilometer) soll sich die ausgehende Strömung dort aufbauen. :shock:

Der Starkwind dauert bereits sechs Tagen an. Zwanzig Knoten im Schnitt, Böen bis 35 Knoten. Die letze Nacht bis zum Mittag war es am schlimmsten. Waagerechter Regen und am Vormittag gehen die ersten Schiffe auf Drift, obwohl der Ankergrund aus exzellentem Schlamm besteht. Hektisch ankern die betroffenen Schiffe um. Die Ankerbucht ist ziemlich voll, so dass sich jeder um sein Schiffchen sorgt. Nicht, dass es vom Vormann weggerissen wird. Besorgte Funksprüche von Schiff zu Schiff: „Hey, du kommst mir zu nahe.“
Glaubt man der Vorhersage soll ab Morgen der Spuk zu Ende sein.

Der Wind bringt reichlich kalte Luft aus dem Süden mit. Der Winter ist nah! :mrgreen: (ja, auch hier kennen wir was von GoT). Wir merken deutlich, dass wir uns im südlichen Spätherbst befinden. Die Gambier Inseln befinden sich in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie die Kanaren und dort ist es im Winter ja auch nicht nur lieblich warm. Nachts fallen die Temperaturen ins Bodenlose und morgens müssen wir Socken im Schiff tragen. Pullover-Alarm! Früher müssen die Einwohner in ihren Baströckchen ganz schön gezittert haben.

Bei Sonnenschein ist es herrlich. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Wir nutzen die Regen-Pausen mit schwächerem Wind und machen weiterhin die Insel unsicher. Auf jeder Tour entdecken wir noch etwas Neues. Unser Zwangsaufenthalt von seiner schönen Seite.

Die Badewanne der Prinzessin

Die Badewanne der Prinzessin

wird dieses kleine Naturbecken mitten im Dschungel genannt

wird dieses kleine Naturbecken mitten im Dschungel genannt

 

Schwarze Perlen

So., 28.Apr.19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1792, 17.385 sm von HH

Cherry, Aubergine, Ocean oder Champagner? Welche Farbe darf es sein? Selten ist eine schwarze Perle wirklich schwarz. Gold, sky und water green sind weitere Bezeichnungen für die Farbe, die eine schwarze Perle haben kann.

Seit ungefähr hundert Jahren weiß man, wie eine Auster künstlich dazu überredet werden kann, eine Perle zu produzieren. Die Muschelschalen werden einen Zentimeter geöffnet und der Muschel wird ein Nukleus, ein Fremdköper, eingesetzt. Paradoxerweise besteht der aus einem kleinen Stück Perlmutt einer Süßwasserperle. Zusätzlich kommt noch ein Stück Fleisch einer anderen Auster mit dazu. Dieses Stück Fleisch ist der Farbgeber für die Perle, die nun heranwachsen soll. Da Farbe Geschmackssache ist, hat die Färbung den geringsten Einfluss auf den Wert einer Perle. Der Lüster – die Oberflächenreflektion-, die Größe, die Form und die fehlerlose Oberfläche sind die eigentlichen Preistreiber. Eine perfekt runde Perle mit makelloser Oberfläche kann mehrere tausend Euro kosten.

Durch die Impfung mit einem Nukleus wächst in ca. 30% aller Austern eine Perle heran, allerdings sind nur 1,5 Prozent von höchster Qualität. Der Rest ist Minderqualität oder gehört zu dem Ausschuss, den wir auf dem Festplatz gefunden haben.

Nach jedem Regen oder einem windigen Tag fallen weitere Perlen von der Dekoration herunter. Wir brauchen nur einsammeln. Inzwischen sind die Platten mit den aufgeklebten Muscheln und Perlen ganz abgebaut worden. Ein letztes Mal werden wir fündig und finden drei weitere Perlen. Ein Drittel unseres Fundes ist echter Ausschuss: knubbelartige Auswüchse zerstören die Oberfläche. Aber drei Perlen sind fast ohne Oberflächenfehler. Kugelrund und von durchschnittlicher Größe. Die bekomme ich, um mir eine Kette daraus zu basteln. Achim fabriziert sich aus den mittelprächtigen Perlen einen dekadenten Schlüsselanhänger für unseren Schiffs-Schlüssel. :mrgreen:

Schlüsselanhänger aus schwarzen Perlen

Schlüsselanhänger aus schwarzen Perlen

 

Wir besuchen ein Haus im Ort, an dem ein Zettel ‚Perlen-Verkauf‘ klebt. Wir wollen mal schauen, ob wir nicht mehr über Perlen in Erfahrung bringen und vielleicht etwas dazu kaufen können. Als sich die Tür zu der Küche öffnet in der er auch die Perlen gelagert werden, verschlägt es uns die Sprache. Tausend und abertausend Perlen lagern hier in Zipper-Beuteln. Der Herr, der uns hereinlässt, will als erstes wissen, ob wir auf einem Segelboot wohnen oder in einer Pension. Als wir ‚Boot‘ antworten, verliert er sofort das Interesse an uns. Offensichtlich hat er gelernt, dass die meisten Segler zugenähte Taschen haben und sich ein Verkaufsgespräch wahrscheinlich nicht lohnt. Zudem spricht er leider nur Französisch, was es nicht einfacher macht. Als Achim ihn nach ‚Qualität‘ fragt, schüttet er einen Sack voll Perlen auf ein altes Handtuch. Er pickt zwischen den Perlen herum und zeigt er uns ein mittelgroßes Exemplar für 40 USD. Warum er ausgerechnet diese eine Perle auswählt, erschließt sich uns nicht. Ich könnte schwören, sie sieht genauso aus wie die Beste aus meiner neuen Kette aus. ;-)
Danach dreht er uns den Rücken zu, schaufelt irgendwelche Perlen in einen Beutel und lässt uns ratlos vor der Qualitätsperle stehen. Hier kommen wir nicht weiter, also ziehen wir ohne Kauf von dannen.

Von der Spielerfrau zur Schmuckdesignerin

Von der Spielerfrau zur Schmuckdesignerin

Mit Bordmitteln designter Perlenschmuck. :-)

Unsere Pläne 2019/2020

Sa., 27.Apr.19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1791, 17.385 sm von HH

Eigentlich wollten wir bereits heute weiter. Aber schlechtes Wetter verzögert die Abfahrt. Dabei ist es eher das schlechte Wetter am Endziel als hier vor Ort. Auf den Toamotus bläst es laut Wetterkarte mit 23 Knoten Durchschnittswind. Zuviel für die heiklen Passeinfahrten in die Atolle. Heftige Strömung entstehen an den schmalen Durchgängen zum Atoll und machen eine Einfahrt (unter Umständen) unmöglich.

Ab 1. Mai ist offiziell die Zyklon-Saison beendet, dann kann man sich überall gefahrlos hinbewegen. Leider ist die Saison kurz und schon ab November sucht man sich besser einen zyklonsicheren Ankerplatz. Den findet man üblicherweise in Neuseeland oder Australien.
Wer dann noch eine zweite Südsee-Saison dranhängen möchte, muss sich aus Süd-Westen zurück quälen. Oder er verlässt sich auf einen der Plätze, der als Zyklon-Hole angepriesen wird. Das ist nichts für unsere Nerven. Viele dieser Löcher haben sich, sowohl in der Karibik als auch im Pazifik, als Falle erwiesen.

im Moment erscheinen uns sechs Monate Südsee definitiv als zu kurz. Also, was tun? Einige Segler fahren zurück auf die Marquesas ganz im Osten, die als zyklonsicher gelten. Wir haben uns die Australinseln und die Gambierinseln als Alternative überlegt. Gegen den Uhrzeigersinn würden wir eine Runde über die Tuamotus bis nach Tahiti segeln und dann ab November in den Süden stechen.
Die Atolle Austral und Gambier gelten als relativ sicher. Alle Jubeljahre gibt es einen Zyklon, der soweit südlich reicht. Wir halten das Risiko für kalkulierbar. Das Ganze hat nur einen Haken: kaum eine Crew macht das! :shock:
Warum nicht, ist uns noch nicht ganz klar. Der Wind soll in den Austral-Inseln unbeständig sein. Der Wind soll dort kräftig sein. Und die Temperaturen sollen im Süden deutlich kühler sein. Wobei Letzteres für mich eher als großer Vorteil erscheint. Am Ende der Runde (ca. 2.700 sm = 5.000 Kilometer) würden wir dann wieder hier in Rikitea landen.

Wenn sich andeutet, dass sich der kräftige Wind aus den Tuamotus verzieht, brechen wir auf. Auf unserem Weg sammeln wir weitere Berichte über unsere Idee. Und schauen uns an, ob die einsame Südsee für uns das Richtige ist und wir tatsächlich eine zweite Saison bleiben wollen.

geplante Route 2019/2020

geplante Route 2019/2020

Südsee-Alltag

Fr., 19.Apr.19, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1783, 17.385 sm von HH

Die Tage verrinnen. Der Insel-Alltag ist geruhsam, aber ausgefüllt. Manchmal regnet es – nein, es schüttet. Innerhalb von zwei Stunden sind unsere Wassertanks voll bis zum Überlaufen. Fünfhundert Liter gefangen mit ‚German Engeneering‘. Alle zehn Tage kommt eine Schlechtwetterfront von drei Tagen Dauer durch.
An solchen Tagen verschwatzen wir den Vormittag bei unseren netten Schweizer Nachbarn oder erledigen ein paar Reparaturen. Das Dinghy Cover brauchte ein paar Flicken und Achim hat endlich den Fehler beim Außenborder (the Bitch, wie er das Teil liebevoll nennt) gefunden. Der Vergaser macht seit der Osterinsel-Reparatur keine Probleme mehr, trotzdem lief die Kiste noch immer nicht richtig. Hier in Gambier ist dann der Not-Aus-Schalter kaputt gegangen. Im Grunde ein Glücksfall, weil Achim jetzt den Fehler für den stotterigen Lauf des Motors entdecken konnte: Der Schlüssel vom Notaus hat nicht sauber die Leitung getrennt. Dadurch wurde die Zündung immer mal wieder kurz geschlossen und ‚The Bitch‘ lief unrund.
Ein neuer Schalter muss her, damit man beim Ausschalten des Außenborders keine geflankt bekommt. Unmöglich hier zu bekommen. Also hat Achim einen Kippschalter aus seinem Fundus eingebaut. Der hat genau drei Tage gehalten bis Salzwasser an den Schalter kam und der Schalter unter Strom stand. Eine neue Idee musste her. In meinem Nähkästchen fand sich ein alter Jackenknopf, der jetzt erfolgreich unser neuer Notaus-Schalter geworden
ist. Aus dem Boden einer Plastik-Dose in der mal Nüsse waren, wird ein neues Schauglas für die Tankanzeige am Tankdeckel, der schon seit Monaten zu Staub zerbröselt war.
Alles Schrott, was produziert wird, unser Außenborder ist nicht mal drei Jahre alt. :cry:

Bei gutem Wetter gehen wir sammeln und jagen. Auf unseren Touren über die schöne Insel werden wir fündig: Chili-Schoten, Papaya, wilden Basilikum und sogar einen Kürbis können wir erlegen. Leider bereits im ersten Drittel der Strecke. „Ist nicht mein Lieblings-Gemüse. Wenn Du ihn willst, musst du ihn selber tragen“, lehnt Achim meinen Tragewunsch dankend ab. Dafür puckelt er mir zentnerweise Pampelmusen und Kokos-Nüsse an Bord.

Die anderen Inseln im Atoll müssen noch warten

Immer wieder schöne Aussichten

 

Und wir sind unter die Perlen-Sammler gegangen. Auf dem Festival konnte man für relativ wenig Geld Perlenschmuck kaufen. Leider alles im Oma-Style, Perlenketten halt, so gar nicht mein Geschmack. Dann gibt es hier noch eine Langzeit-Seglerin, die Perlenschmuck selber herstellt. Der ist moderner mit Lederbändern gefertigt, asymmetrisch aufgefädelt und ganz chic. Der Schmuck erscheint mir aber zu teuer zu sein.. 80 bis 190 USD soll dort ein Kettchen kosten. Wenn ich mir anschaue, wie inflationär bei der Dekoration für das Festival mit Perlen ‚um sich geschmissen‘ wird, können Perlen vor Ort nicht teuer sein. Hunderte von Perlen wurden mit der Heißklebepistole auf Muscheln und Stoff geklebt. Nun fällt diese Dekoration auseinander. Man braucht sich nur noch bücken und die Perlen einsammeln. :-) Diese sind natürlich nicht fehlerfrei, aber das sind die Perlen im Schmuck vom Fest und der Seglerin ebenfalls nicht. Jetzt muss Achim mir nur noch Löcher in die Perlen bohren.

schwarze Perlen sind grau, blau-grau oder anthrazit - unsere haben 1,2 cm Durchmesser und sind somit mittelgroß

schwarze Perlen sind grau, blau-grau oder anthrazit – unsere haben 1,2 cm Durchmesser und sind somit mittelgroß

Mit Heißkleber verklebte Perlen - im Hunderter Maßstab verarbeitet

Mit Heißkleber verklebte Perlen – im Hunderter Maßstab verarbeitet

Und es geschehen immer unerwartete Dinge: mal funktioniert das Internet für einige Tage nicht oder es kommt überraschend das angekündigte Versorgungs-Schiff einen Tag zu früh. Diesmal sind wir erfolgreicher beim Auffinden der angelieferten Waren und halten nachmittags echte Tomaten in den Händen. :mrgreen:
Dann wieder sieht Achim einen Menschenpulk an der Pier. Ein Muschelhorn erklingt. Was ist da los? Wir springen schnell ins Dinghy. Eine Karfreitags-Prozession läuft singend vom Hafen bis zur Kirche. Gefolgt vom Muschelbläser, der statt Kirchenglocke zum Appell ruft.

Wenn wir nicht nach Essen jagen, fahren wir bei gutem Wetter mit den Kajaks. An Deck nerven sie ja schon etwas, denn genau genommen sind zwei Stück doch etwas viel für unser kleines Schiff. Aber es war ein großartiger Kauf, erweitern sie doch unseren Radius unglaublich.
Wir wollten schon längst die unbewohnten Nachbarinseln im Atoll besucht haben, aber auf Mangareva gibt es einfach zu viel zu tun. Und schlechtes Wetter wird in einer einsamen Bucht auch nicht besser. Das ist mit ein wenig Unterhaltung besser zu ertragen.

Kajak-Ausflug

Kajak-Ausflug